Goldener Meisterbrief für Ehrenobermeister Udo Beyer

Veröffentlicht am 29.05.2019 13:11 von Redaktion

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Dem Handwerk seit 50 Jahren meisterlich verbunden / Liebe zu seiner Frau ließ ihn 1962 den Beruf des Elektroinstallateurs ergreifen / Großes Engagement für die Innung

Eigentlich wollte er Braumeister werden, doch die Liebe zu seiner Frau Else führte ihn zum Elektroinstallateurhandwerk: Udo Beyer (81), Ehrenobermeister der Innung für Elektrotechnik Dortmund und Lünen, kann am 30. Mai auf 50 Jahre „Meisterschaft“ zurückblicken. Kreishandwerksmeister Dipl.-Ing. Christian Sprenger überreichte dem Jubilar aus diesem Grund im Rahmen einer Feierstunde am 29. Mai den Goldenen Meisterbrief.

Feierliche Überreichung des Goldenen Meisterbriefes mit (v.l.) Joachim Susewind, Geschäftsführer der Innung für Elektrotechnik Dortmund und Lünen; Volker Conradi, Obermeister der Innung für Elektrotechnik Dortmund und Lünen; Ehefrau Else Beyer und Jubilar Udo Beyer; Kreishandwerksmeister Christian Sprenger, Mitglied des Vorstandes der Handwerkskammer Dortmund; Sohn Ralf Beyer, stv. Obermeister der Innung für Elektrotechnik Dortmund und Lünen. Foto: Innung für Elektrotechnik Dortmund und Lünen

Im zweiten Anlauf zum Handwerk gefunden

Der gebürtige Dortmunder Udo Beyer hat einen wechselvollen Weg zum Handwerk hinter sich. Eigentlich wollte der damals 24-Jährige Braumeister werden, als er 1962 seiner großen Liebe Else Brinkmann begegnete. Die Unternehmertochter und ihr Vater, der Dortmunder Elektroinstallateurmeister Erich Brinkmann, konnten den angehenden Schwiegersohn von Dortmund und einer Karriere im Elektroinstallateurhandwerk überzeugen. Erich Brinkmann hatte den 1931 gegründeten Betrieb „Elektra Brinkmann“ als Installationsbetrieb für Zechen gegründet. Mit damals weit über 50 Beschäftigten stellte er seinerzeit die „Betriebselektriker“ und wollte den großen Familienbetrieb gut versorgt wissen. So begann Udo Beyer am 15. Mai 1962 seine Lehre bei der Firma Wilhelm Ritter in Dortmund und heiratete im April 1964 seine Frau Else Beyer. Schon rund fünf Monate später, am 30. September 1964, konnte er – nach einer verkürzten Lehre – seine Gesellenprüfung ablegen, die er bravourös mit der Note „Gut“ bestand.

Auf direktem Weg in die Unternehmensleitung

Anschließend begann für den Gesellen seine Karriere im Handwerk: Im Januar 1967 bestand er seine Ausbildung zum Techniker (mit der Note 1,7) und startete die Meisterausbildung – nicht ohne vorher mit dem Schwiegervater die Betriebsnachfolge geregelt zu haben. Als Erich Brinkmann im April 1969 überraschend verstirbt, muss der damals 29-Jährige Udo Beyer schnell in die Firmenleitung. Rund einen Monat nach dem Tod des Schwiegervaters legt er am 30. Mai 1969 die Meisterprüfung ab und übernimmt als frischgebackener Meister – ohne Einarbeitung und Berufserfahrung – aus dem Stand die Firmenleitung. Damals an seiner Seite begleitet durch die geschäftserfahrene Schwiegermutter Laura Brinkmann. Heute beschäftigt die Elektra Brinkmann GmbH & Co. KG an der Märkischen Straße 20 Mitarbeiter und deckt als Fachbetrieb für Gebäudetechnik ein breites Spektrum an Leistungen aus dem Bereich der Elektro-Installation und technischen Gebäude – Ausrüstung ab. Ralf Beyer, Sohn von Udo Beyer, ist seit 1991 im Betrieb und heute Geschäftsführer

Großes Engagement im Ehrenamt

Schon Schwiegervater Erich Brinkmann hatte sich ehrenamtlich im Handwerk engagiert und war im Meisterprüfungsausschuss der Handwerkskammer aktiv gewesen. Udo Beyer setzt dieses Engagement sowohl mit seinem Innungsbetrieb als auch persönlich fort. Im März 2000 wird er erstmals zum Obermeister der Innung für Elektrotechnik Dortmund und Lünen gewählt. Bis 2009 füllt er dieses Ehrenamt gewissenhaft und mit großem Engagement aus, ist gleichzeitig Delegierter der Kreishandwerkerschaft Dortmund und Lünen und Delegierter des Fachverbandes Elektro- und Informationstechnische Handwerke NRW. Aufgrund seiner Verdienste wird er von der Innung 2009 zum Ehrenobermeister ernannt. Der Fachverband Elektro- und Informationstechnische Handwerke NRW verleiht ihm im gleichen Jahr die Silberne Ehrennadel. Sein großer Verdienst war es u. a. in seiner aktiven ehrenamtlichen Zeit auch, dass Udo Beyer die partnerschaftlichen Beziehungen zum örtlichen Versorger DEW wieder neu belebt hat.

Kreishandwerksmeister Christian Sprenger überreichte in seiner Funktion als Vorstandsmitglied der Handwerkskammer Dortmund den Goldenen Meisterbrief offiziell. Obermeister Conradi und Geschäftsführer Susewind übermittelten dabei die Glückwünsche der Innung für Elektrotechnik Dortmund und Lünen an den Jubilar.

Bildzeile: Feierliche Überreichung des Goldenen Meisterbriefes mit (v.l.) Joachim Susewind, Geschäftsführer der Innung für Elektrotechnik Dortmund und Lünen; Volker Conradi, Obermeister der Innung für Elektrotechnik Dortmund und Lünen; Ehefrau Else Beyer und Jubilar Udo Beyer; Kreishandwerksmeister Christian Sprenger, Mitglied des Vorstandes der Handwerkskammer Dortmund; Sohn Ralf Beyer, stv. Obermeister der Innung für Elektrotechnik Dortmund und Lünen. Foto: Innung für Elektrotechnik Dortmund und Lünen

 

Kontakt:

Innung für Elektrotechnik Dortmund und Lünen

Ass. Susewind

Geschäftsführer

Lange Reihe 62

44143 Dortmund

Tel.: 0231 5177-121

E-Mail: kulcsar@handwerk-dortmund.de

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