Für kürzere Bauzeiten: Straßen.NRW testet auf der A 1 neues Brückenbauverfahren

Veröffentlicht am 26.03.2020 13:38 von Redaktion

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Unna (idr). Straßen.NRW testet auf der A 1 bei Unna ein Verfahren, um Bauzeiten zu reduzieren. Die Brücke über den Afferder Weg wird aus angelieferten Halbfertigteilen zusammengebaut. Neu ist, dass die sogenannte Kappe, das äußerste Bauteil der Brücke, nicht mit Hilfe einer Holzverschalung hergestellt wird. Stattdessen wird ein Stahlblech eingesetzt, das dauerhaft im Bauwerk verbleibt. Das Brückengeländer kann bereits vor dem Einbau des Stahlblechs montiert werden. Dadurch spart Straßen.NRW den An- und Abbau der Verschalung und das dafür notwendige Gerüst.
Durch die neue Methode soll die Kernbauzeit um mindestens 180 Tage und damit um 40 Prozent verkürzt werden. Im November wurde mit der Erneuerung der Brücke Afferder Weg begonnen. Seit dem vergangenen Wochenende laufen alle sechs Spuren auf der neu gebauten westlichen Brückenhälfte. Nun beginnen die Abbrucharbeiten und der Neubau der östlichen Brückenhälfte. Ende November soll das Bauwerk fertig gestellt sein.
In Pilotprojekten hat Straßen.NRW bereits unterschiedliche Verfahren getestet – bislang bei Brücken, die über eine Autobahn führen.
Infos: www.strassen.nrw.de

Pressekontakt: IT.NRW, Susanne Schlenga, Telefon: 0209/3808-333, Markus Miglietti, Telefon: 02381/912-330, E-Mail: kommunikation@strassen.nrw.de
Source: idr
Für kürzere Bauzeiten: Straßen.NRW testet auf der A 1 neues Brückenbauverfahren

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