Fleischer-Fachgeschäfte sichern regionale Versorgung im Lockdown

Veröffentlicht am 18.12.2020 09:00 von Redaktion

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Pressemitteilung

 

                                                                                                                 17.12.2020

 

Fachgeschäfte der Fleischer-Innung Westfalen-Mitte sind mit qualitativ hochwertigen Lebensmitteln zu Weihnachten für ihre Kunden da / Keine Engpässe bei Braten und frischer Wurst zum Fest.

Dirk Klusmeier, Obermeister der Fleischer-Innung Westfalen Mitte

Dirk Klusmeier, Obermeister der Fleischer-Innung Westfalen Mitte

 Die Betriebe des Lebensmittelhandwerks, allen voran die Fleischer, sind auch im derzeitigen zweiten Lockdown weiterhin für ihre Kunden da und sorgen dafür, dass die Menschen in der Region auch und gerade in dieser schwierigen Situation in der Corona-Pandemie hochwertige Fleisch- und Wurstwaren kaufen können. „Uns erreichen in den vergangenen Tagen immer wieder Anfragen von Kunden, die befürchten, dass wir ebenso schließen wie der Einzelhandel. Dem ist aber nicht so“, betont Dirk Klusmeier, Obermeister der Fleischer-Innung Westfalen-Mitte. „Wenn in Supermärkten zur Weihnachtszeit leere Regale und lange Warteschlangen drohen, ist es gut zu wissen, dass man beim Fleischer seines Vertrauens nicht nur qualitativ hochwertige Lebensmittel, sondern auch ein paar persönliche aufmunternde Worte bekommt. Viele meiner Kollegen kennen ihre Kunden seit langer Zeit und wissen oft mehr von ihnen als nur die Lieblingswurstsorte.“

 Strikte Hygiene ist Standard
Natürlich halten sich die Betriebe des Fleischerhandwerks auch weiterhin strikt an die gesetzlichen Hygiene-Vorgaben. Aber das ist für ein Handwerk, das schon immer höchsten Qualitätsansprüchen und strengen Kontrollen unterlag, kein Problem. „Unsere Betriebe sind seit langen Jahren an hohe Hygiene-Auflagen gewöhnt. Das ist gut so, denn wir veredeln in unseren Betrieben ein hochwertiges Lebensmittel, das absolut sicher sein muss“, erklärt der Obermeister. „Regelmäßige Desinfektion von Flächen und Händen gehört bei uns zum Alltag.“ Wer bei einem Fleischer seines Vertrauens kaufe, könne sich darauf verlassen, ein gutes und sicheres Lebensmittel zu bekommen – und dazu auch gleich passende Tipps für viele leckere Zubereitungen.

Lieferservice hilft vor allem Senioren
Apropos Zubereitung: Viele Fleischereien haben sich aktuell in der Krise umgestellt und bieten zusätzlich Lieferdienste für frische Produkte und fertiges Essen an. Davon profitieren vor allem Menschen, die selbst nicht einkaufen gehen können oder dürfen. „Wir machen da ein Stück weit auch aus der Not eine Tugend“, erklärt Dirk Klusmeier, der selbst Inhaber eines Fleischerbetriebes in Dortmund ist. „Die Kunden jedenfalls, insbesondere Senioren, finden den Service gelungen und nehmen ihn gern wahr.“ Aber auch Familien, die das ungewohnt enge häusliche Miteinander im Lockdown zum Fest entlasten wollen, nutzen den Menü-Service gern. „Zu empfehlen ist es allerdings, sich beim Fleischerfachgeschäft seiner Wahl vorher nach dem Menüangebot zu erkundigen und gegebenenfalls rechtzeitig vorzubestellen, damit das Lieblingsmenü auch wirklich lieferbar ist“, rät Klusmeier.

Versorgung ist gesichert
Alle, die sich Gedanken um eine sichere Lebensmittelversorgung machen, kann Dirk Klusmeier beruhigen. Denn das Fleischerhandwerk ist nicht von Importen und langen Vertriebswegen abhängig – im Gegenteil. Traditionell setzen die Betriebe auf kurze und nachvollziehbare Transportwege. Weder Rohstoffe noch Produkte werden im Fleischerhandwerk über weite Strecken transportiert, sondern werden zum großen Teil aus der Region für die Region nachhaltig produziert und vermarktet. Das ist schon zu normalen Zeiten ein großer Vorteil, aber gerade jetzt leistet das einen zusätzlichen Beitrag zur Eindämmung der Verbreitung des Corona-Virus und hilft letztlich auch dabei, wichtige regionale Wertschöpfungsketten aufrechtzuerhalten. „Selbst wenn die Krise länger anhalten sollte und internationale Zulieferketten von Supermärkten ins Stocken geraten, können wir im Fleischerhandwerk uns auf unsere Landwirte in der Region verlassen und der Bevölkerung eine Versorgung mit frischen und regionalen Lebensmitteln garantieren“, so der Fleischermeister.

 Verständnis und Lob für Beschäftigte
Und wenn etwas mal nicht so schnell klappt wie gewohnt oder ein Produkt in der Kühltheke ausverkauft ist, bittet der Obermeister im Namen seiner Kollegen aus den Innungsbetrieben um Verständnis. „Verkauf und Produktion, beides unter erschwerten Bedingungen, verlangen einen überdurchschnittlichen Einsatz von uns und unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Fleischereien“, erklärt Dirk Klusmeier. „Als Fleischermeister und Handwerker wissen wir den Einsatz unserer Beschäftigten sehr zu schätzen und das Lob unserer Kunden bedeutet uns viel. Wir freuen uns, wenn wir auch in diesem Jahr mit Braten, Steaks und einer festlichen Wurstauswahl zum Gelingen von Weihnachten beitragen können.“

Eine Übersicht von Betrieben der Fleischer-Innung Westfalen-Mitte mit Adressen finden Sie unter https://fleischer.handwerk-dortmund.de  

Kontakt:

Fleischer-Innung Westfalen Mitte

Geschäftsführer Ludgerus Niklas

Lange Reihe 62

44143 Dortmund

Tel.: 0231/5177-140

Fax: 0231/5177-197

E-Mail: niklas@handwerk-dortmund.de

 

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