Wirtschaftsinstitute erwarten verzögerten Aufschwung durch anhaltenden Shutdown

Veröffentlicht am 15.04.2021 09:41 von Redaktion

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Essen (idr). Die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute – darunter das RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung in Essen – prognostizieren in ihrem aktuellen Frühjahrsgutachten einen Anstieg des Bruttoinlandsproduktes um 3,7 Prozent im laufenden Jahr und um 3,9 Prozent im Jahr 2022. Der erneute Shutdown werde die wirtschaftliche Erholung nach Erwartung des Experten-Teams verzögern. Aber sobald die Infektionsgefahren vor allem durch das Impfen gebannt sein werden, wird eine kräftige Erholung einsetzen. Etwa zu Beginn des kommenden Jahres dürfte die Wirtschaft laut Gutachten zur Normalauslastung zurückkehren.

Aufgrund des anhaltenden Shutdowns dürfte die Wirtschaftsleistung im ersten Quartal um 1,8 Prozent gesunken sein, so das RWI. In ihrer Prognose gehen die Institute davon aus, dass der derzeitige Shutdown zunächst fortgesetzt wird und dabei auch die zuletzt erfolgten Lockerungen wieder weitgehend zurückgenommen werden. Erneute Lockerungsschritte werden erst ab Mitte des zweiten Quartals erwartet, eine Aufhebung der Beschränkungen dann bis zum Ende des dritten Quartals.

Informationen unter www.gemeinschaftsdiagnose.de/category/gutachten/

Pressekontakt: RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung, Professor Dr. Torsten Schmidt, Telefon: 0201/8149-287, E-Mail: Torsten.Schmidt@rwi-essen.de

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