Juni, 2021

 

Arbeitslosigkeit im Ruhrgebiet sinkt weiter leicht

Düsseldorf/Essen/Metropole Ruhr (idr). Die Zahl der Arbeitslosen in der Metropole Ruhr ist auch im Juni nochmals leicht gesunken: Im ablaufenden Monat waren in der Region 264.663 Menschen arbeitslos gemeldet – 2.083 weniger als im Mai dieses Jahres und 11.077 weniger als im Juni des vergangenen Jahres. Die aktuelle Arbeitslosenquote liegt nun bei 9,8 Prozent (Mai 2021: 9,9 Prozent). Mit 14,8 Prozent weist Gelsenkirchen nach wie vor die höchste Arbeitslosenquote im Ruhrgebiet aus. Der Kreis Wesel liegt weiterhin mit 6,5 Prozent am unteren Ende der Skala. NRW-weit liegt die Arbeitslosenquote aktuell bei 7,4 Prozent.


Handwerksbetriebe bieten landesweit Praktikumsstellen zur kurzfristigen Gewinnung von Auszubildenden

Anlässlich der bevorstehenden Sommerferien in NRW verstärkt das Handwerk sein Engagement zur Unterstützung von Schulabgänger/innen und Studienaussteiger/innen für den Weg in ihre berufliche Zukunft. Die neue »Initiative Praktikum 2021« (www.whkt.de/praktikum2021) vermittelt Ansprechpartner/innen aus der Handwerksorganisation, die in diesen Tagen die Türen in Ausbildungsbetriebe öffnen, um interessierte junge Frauen und Männer zu vermitteln.


Bildungskreis Handwerk unterrichtet jetzt klimaneutral

Er ist in aller Munde: der erhebliche Klimawandel und was man dagegen tun kann. Während jedoch vielerorts noch über sinnvolle und umsetzbare Maßnahmen gestritten wird, ist der Bildungskreis Handwerk in Dortmund bereits tätig geworden. „Wir haben uns entschieden, aktiv etwas für unsere Umwelt zu tun und arbeiten ab sofort mit der anerkannten Umweltstiftung Wilderness International zusammen“, erklärt BKH-Geschäftsführer Volker Walters. „Dort haben wir den CO₂-Fußabdruck und die CO₂-Kompensationsfläche unserer Sprachkurse berechnen lassen und spenden nun für jeden Kurs 60 Euro an die Organisation. Ab Juli finden unsere Sprachkurse dadurch klimaneutral statt.“


ZVSHK gewinnt weitere Unterstützung der Heizungsindustrie für Zeitzustarten

Der Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) freut sich über weitere Unterstützung seiner Nachwuchswerbung durch die deutsche Heizungsindustrie. Nach Viessmann beteiligen sich  jetzt auch Vaillant und Buderus als Premiumpartner bei der Nachwuchswerbekampagne Zeitzustarten. Die beiden Traditionsunternehmen teilen sich das damit verbundene Sponsoring. „Das ist schon ein sehr starkes Signal an die gesamte Branche“, urteilt Helmut Bramann, Hauptgeschäftsführer des ZVSHK. „Wir erhalten für unsere Kampagne durch dieses vorbildliche Engagement kräftig Rückenwind.“


Tischler: Materialknappheit dämpft positive Corona-Bilanz

Zurück auf dem Vor-Corona-Niveau: Nach einem durch die Pandemie ausgelösten, kräftigen Umsatzeinbruch im Frühjahr 2020 hat sich das nordrhein-westfälische Tischlerhandwerk im Jahresverlauf wieder erholt. Das geht aus der aktuellen Konjunkturumfrage des Fachverbandes Tischler NRW hervor. Nach vorläufigen Berechnungen des Landesbetriebs Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) erzielten die rund 6.900 in die Handwerksrolle eingeschriebenen Unternehmen im Vorjahr ein Umsatzplus von 2,6 Prozent. In absoluten Zahlen entspricht das einer Steigerung des Absatzes ihrer Produkte und Dienstleistungen gegenüber 2019 um über 185 Millionen auf rund 7,43 Milliarden Euro.


Dreifacher Personalwechsel beim Bildungskreis Handwerk e.V.

Mit einem dreifachen Wechsel im Führungsteam hat der Bildungskreis Handwerk e.V. (BKH) in Dortmund die Weichen für die Zukunft neu gestellt. Bei der Mitgliederversammlung des gemeinnützigen Bildungsträgers heute in Dortmund-Körne wurde der 54-jährige Diplom-Sozialarbeiter Martin Rostowski offiziell zum neuen stellvertretenden Geschäftsführer bestimmt. Er ist Nachfolger von Michael Eissing, der die Position beim Bildungskreis seit Jahresbeginn 2015 innehatte und jetzt in den Ruhestand geht. Künftige Leiterin der Projektplanung beim BKH wird die 29-jährige studierte Bildungswissenschaftlerin Lisa-Marie Rematore, die nach einem Jahr Einarbeitungszeit und zwei Jahren Erfahrung im Projekt „Willkommenslotse“ künftig die bisherige Position von Martin Rostowski übernehmen wird.


Bauwirtschaft: Tarifverhandlungen ohne Ergebnis abgebrochen

Aufrufe: 111  Die Lohn- und Gehaltstarifverhandlungen für die rund 890.000 Beschäftigten im Bauhauptgewerbe sind ohne Ergebnis abgebrochen worden. Während die Arbeitgeber um eine konstruktive Lösung für die Löhne und Gehälter sowie die Ost-/ West-Angleichung bemüht waren, versuchten die Vertreter der Arbeitnehmerseite wiederholt, über ungekündigte Rahmentarifmaterie zu verhandeln. Konkret geht es um das Thema Wegstreckenentschädigung. Hierzu war in der Tarifrunde 2020 vereinbart worden, in sogenannten moderierten Spitzengesprächen unter der Leitung von Prof. Dr. Rainer Schlegel Lösungen zu dieser Frage zusammen mit drei weiteren Themenfeldern zu entwickeln. Das Abschlusspapier mit den entsprechendenMehr


ZDH – Sonderumfrage für Handwerkliche Zulieferer

Zusätzlich zu Nachfragerückgängen sind viele Zuliefererbetriebe im Metallhandwerk von den Auswirkungen mittel- bis langfristiger Strukturwandlungsprozesse betroffen. Um die zuliefernden Handwerksbetriebe zukünftig besser bei notwendigen Anpassungsprozessen begleiten zu können, führt der ZDH nun gemeinsam mit dem Fachverband Metall Nordrhein-Westfalen und vielen Handwerkskammern und Fachverbänden des Handwerks eine Befragung durch. Für die mittelständischen Zulieferbetriebe im Metallhandwerk erhofft sich der BVM fundierte Daten als Grundlage für seine politischen Forderungen.


Erfolgreiche Abschlussprüfung für 24 Schilder- und Lichtreklamehersteller

„Prüfung bestanden“ hieß es jetzt in Dortmund für 24 Auszubildende im Schilder- und Lichtre-klameherstellerhandwerk. Am letzten Tag ihrer Gesellenprüfung in den Werkstätten des Handwerks in Dortmund-Körne konnten die frischgebackenen Gesellinnen und Gesellen gleich nach ihrer mündlichen Prüfung die Bescheinigung über das Bestehen, die Berufsschulzeugnisse und als Präsent einen „Handwerkerkoffer“ der Innung mit nach Hause nehmen.


RWI-Simulation: Abschaffung des Ehegattensplittings führt zu mehr Erwerbstätigkeit

Eine Ablösung des Ehegattensplittings durch eine Individualbesteuerung würde die Erwerbstätigkeit in Deutschland deutlich erhöhen. Dadurch könnten das Wirtschaftswachstum gesteigert und die Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern auf dem Arbeitsmarkt reduziert werden. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Untersuchung des RWI – Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung in Essen.