Soforthilfen müssen in den Hochwasserregionen zügig ankommen

Veröffentlicht am 22.07.2021 15:02 von Redaktion

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Die von der Bundesregierung beschlossenen Soforthilfen sind aus Sicht des Handwerks ein wichtiger Beitrag, um erste akute Nothilfen für die von der Flutkatastrophe betroffenen Regionen und vor allem die dort lebenden Menschen und Betriebe zu leisten.

Hans Peter Wollseifer, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks
Foto: ZDH/Boris Trenkel

Das Bundeskabinett hat erste Soforthilfen für die Hochwasser-Regionen beschlossen. Dazu erklärt Hans Peter Wollseifer, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH):

„Mit den beschlossenen Soforthilfen reagiert die Bundesregierung schnell und angemessen. Sie sind ein wichtiger Beitrag, um erste akute Nothilfen für die von der Flutkatastrophe betroffenen Regionen und vor allem die dort lebenden Menschen und Betriebe zu leisten. Die Mittel müssen jetzt zügig diejenigen erreichen, die existenziell darauf angewiesen sind. Die Nutzung der bereits auf Länderebene vorhandenen Corona-Notfallfonds auch für erste flankierende Unterstützungen betroffener Betriebe ist sachgerecht und vor allem rasch umsetzbar. Dafür stehen die Landesregierungen im Wort.

Zugleich ist absehbar, dass die Schäden weit über diesen Erstbetrag hinausgehen: Öffentliche Infrastrukturen müssen repariert, wenn nicht gar gänzlich neu errichtet werden. Viele Betriebe sind in ihrer Existenz massiv gefährdet. Damit drohen Arbeits- und auch Ausbildungsplätze wegzufallen, ohne die eine wirtschaftliche Erholung in diesen Regionen schwerlich gelingen kann.

Ein gesonderter Fonds zur finanziellen Abfederung der Katastrophenfolgen wird deshalb unverzichtbar sein – wie bereits bei den Katastrophen der Jahre 2002 und 2013. Dessen Regeln müssen zielgenau die wirtschaftliche Basis und damit auch Arbeits- und Ausbildungsplätze in den von der Katastrophe betroffenen Regionen wiederherstellen und absichern.“

ZDH

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