Verfügbares Einkommen je Einwohner der Metropole Ruhr ist gestiegen

Veröffentlicht am 07.10.2021 16:55 von Redaktion

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07.10.2021

Düsseldorf/Metropole Ruhr (idr). 2019 hatten die Bürgerinnen und Bürger der Metropole Ruhr mehr Geld für Sparen und Konsum: Rechnerisch verfügte jede(r) über ein verfügbares Jahreseinkommen von 20.817 Euro. Damit hat sich das verfügbare Einkommen im Vergleich zu 2018 (20.208 Euro) um rund 600 Euro erhöht. Das geht aus Berechnungen des RVR-Statistik-Teams auf Basis aktueller Daten des Landesamtes IT.NRW hervor.

Die höchsten verfügbaren Pro-Kopf-Einkommen wiesen Herdecke (32.833 Euro) und Sprockhövel (31.230 Euro), beide im Ennepe-Ruhr-Kreis, sowie mit etwas Abstand Hünxe (27.238 Euro) im Kreis Wesel auf. Die niedrigsten Werte gab es in den kreisfreien Städten Gelsenkirchen (17.015 Euro) und Duisburg (17.741 Euro) sowie in Bergkamen (18.349 Euro) im Kreis Unna. Das höchste verfügbare Einkommen pro Person unter den kreisfreien Städten verzeichnete Mülheim an der Ruhr mit 23.837 Euro; tendenziell finden sich die höheren Einkommen jedoch in den kreisangehörigen Kommunen des Ruhrgebiets.

Auch landesweit ist das verfügbare Einkommen im Jahr 2019 um 631 Euro auf 23 093 Euro gestiegen. Mit 53.601 Euro wies Attendorn im Kreis Olpe das höchste verfügbare Einkommen je Einwohner aller 396 Städte und Gemeinden in NRW auf.

Unter dem verfügbaren Einkommen verstehen die Statistiker die Einkommenssumme, die privaten Haushalten abzüglich Steuern und Sozialabgaben und zuzüglich empfangener Sozialleistungen durchschnittlich für Konsum- und Sparzwecke zur Verfügung steht. Es ist ein Indikator für die finanziellen Verhältnisse der Bevölkerung.

Infos: http://www.it.nrw.de

Pressekontakt: IT.NRW, Pressestelle, Telefon: 0211/9449-6661, E-Mail: pressestelle@it.nrw.de; RVR, Team Bildung & Soziales, Ann-Kristin Marx, Telefon: 0201/2069-434, E-Mail: marx@rvr.ruhr

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