Mai, 2022

 

Neues Mitglied der Geschäftsführung im Jobcenter

Die Geschäftsführung des Jobcenters Dortmund ist wieder komplett: nachdem Jörg Dannenberg Ende 2021 den Posten als stellvertretender Geschäftsführer verlassen hatte, um einen neuen beruflichen Weg einzuschlagen, übernimmt Beate Bachmann nun seine Nachfolge. An der Seite von Geschäftsführerin Dr. Regine Schmalhorst verantwortet sie u. a. die Bereiche Personal, Infrastruktur und IT im Dortmunder Jobcenter. „Mit Beate Bachmann konnten wir für unser Haus eine sehr erfahrene und für die auf sie zukommenden Aufgaben bestens geeignete Führungspersönlichkeit gewinnen“, kommentiert Dr. Regine Schmalhorst die Neubesetzung.


Neue Geschäftspotenziale erschließen

Großbritannien bietet auch für e-handwerkliche Betriebe interessante Geschäftmöglichkeiten. Wo diese zu finden sind und wie sie erschlossen werden können, zeigt eine Geschäftsanbahnungsreise, zu der das Wirtschaftsministerium einlädt.


Hydrogen Metropole Ruhr: RVR und BMR schaffen regionale Klammer für Wasserstoff-Entwicklung

Mit der Hydrogen Metropole Ruhr (HyMR) schaffen der Regionalverband Ruhr (RVR) und die Business Metropole Ruhr eine Klammer für die Wasserstoffaktivitäten im Ruhrgebiet. Das neu installierte Projektbüro wurde am Dienstagabend (17. Mai) in Essen der Öffentlichkeit und den Akteuren der Wasserstoffwirtschaft vorgestellt. Ziel der Hydrogen Metropole Ruhr – kurz HyMR – ist es, die industrielle und klimafreundliche Erneuerung des Ruhrgebiets voranzutreiben. HyMR soll in der Region vorhandene Akteure zusammenbringen und diese unter dem Dach der Metropole Ruhr vermarkten. Dadurch soll das Ruhrgebiet als die zentrale Energie- und Wasserstoffregion Deutschlands sichtbarer und die Schlagkraft der regionalen Netzwerke durch die Bündelung von Kompetenzen erhöht werden.


Deutsches Fußballmuseum strebt Weltrekord an

Das Deutsche Fußballmuseum startet einen Weltrekordversuch mit dem größten Fußballquiz aller Zeiten. Am Mittwoch, 25. Mai, erwarten Fußball-Comedian Ben Redelings und Radio 91.2-Chefredakteur Mathias Scherff in der Arena des Museums bis zu 500 Fußballexperten zum Quiz – das wäre Weltrekord und hätte einen entsprechenden Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde zur Folge. In vier Runden mit je elf Fragen testen Redelings und Scherff das Fachwissen zu Nationalmannschaft, Bundesliga, Legenden, Fußballsongs und -sprüchen. Ein Überraschungsgast wird auch erwartet. Normalerweise kommen zu den Quiz-Abends einmal pro Monat rund 90 Gäste.


Im vergangenen Jahr erhielten im Ruhrgebiet 8.676 Menschen die deutsche Staatsbürgerschaft

Im Jahr 2021 wurden in der Metropole Ruhr 8.676 Ausländerinnen und Ausländer eingebürgert. Das waren 24,1 Prozent mehr als im Jahr zuvor. 2019 hatten noch 8.478 Menschen die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten. Das geht aus einer Statistik des Landesamtes IT.NRW hervor. Die höchste Zahl an Einbürgerungen verzeichnete im vergangenen Jahr die Stadt Duisburg mit 1.430. Grund für die gesunkenen Einbürgerungszahlen aus dem Jahr 2020 waren nach Angaben der Statistiker die Einschränkungen durch die Corona-Pandemie.


TAR-Fachforum am 28./29. Juni in Düsseldorf

Unter dem Motto “Geregelte Wege zum digitalen Energienetz” informiert das diesjährige TAR-Fachforum über aktuelle Entwicklungen und Änderungen rund um die Niederspannung. Der für die E-Handwerke besonders interessante zweite Tag widmet sich den Themen “Installationstechnik und E-Mobilität”.


Mit besserem Deutsch zur erfolgreichen Gesellenprüfung

Handwerklich geschickt, fachlich gut vorbereitet, aber sprachlich schwach: Obwohl junge Menschen mit Migrationshintergrund die besten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Gesellenprüfung und eine Karriere im Handwerk mitbringen, scheitern sie viel zu oft im Betriebsalltag und bei Prüfungen an sprachlichen Hürden. Das zeigen nicht nur Erfahrungen in den Berufskollegs, sondern auch in den Ausbildungsbetrieben. Der Bildungskreis Handwerk e.V. (BKH), einer der größten Bildungsträger in Dortmund, hat sich zum Ziel gesetzt, dieses Defizit gezielt anzugehen. Die Tochtergesellschaft der Kreishandwerkerschaft Dortmund und Lünen bietet seit Oktober als einer der wenigen Träger in der Region in einem Pilotprojekt einen speziellen Azubi-Sprachkurs an.


Handwerkshof Viahome – Im Team stärker

Viahome – hinter diesem klangvollen Namen steht nicht nur ein normaler Handwerksbetrieb, sondern die Vision, verschiedene Gewerke aus der Baubranche unter einem Dach zu koordinieren. Und damit Kunden einen festen Ansprechpartner zu bieten. Jungunternehmer Jan Weiskamp treibt diese Idee voran. Bei der Begehung des Rohbaus im Gewerbegebiet Zeche Achenbach, dem Viahome-Standort, merkt man dem 28-Jährigen seine Freude für das Projekt deutlich an. Auf einem Rund 4.600 Quadratmeter großen Grundstück entsteht aktuell die teilweise zweistöckige Ausstellungs-, Büro- und Werkstatthalle. Dabei wird auch auf erneuerbare Energien und einen hohen KFW-Standard gesetzt. Im Sommer soll der Bau bezogen werden. Aktuell sucht das Unternehmen nach interessierten Malern, Maurern, Trockenbauern, Anlagenmechanikern, Elektronikern und Metallbauern, die in das Projekt miteinsteigen möchten. 


Noch zwei Tage bis zum Zensus-Stichtag: In NRW werden etwa 5,5 Millionen Menschen befragt

In zwei Tagen ist es soweit: Am 15. Mai 2022 ist der Zensus-Stichtag. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, werden in den nächsten Wochen etwa 5,5 Millionen Menschen im Rahmen der Haushaltsstichprobe bzw. der Gebäude- und Wohnungszählung befragt. IT.NRW ist für die Durchführung des Zensus 2022 im bevölkerungsreichsten Bundesland verantwortlich.


Politik ist beim Bürokratieabbau am Zug

Zu den am Freitag vom Deutschen Bundestag beschlossenen Änderungen des NKR-Gesetzes erklärt Holger Schwannecke, Generalsekretär des Zentralverbands des deutschen Handwerks (ZDH): „Es ist richtig, dass dem Normenkontrollrat (NKR) als unabhängigem Gremium mit den beschlossenen Änderungen des NKR-Gesetzes auch die Kompetenz übertragen wird, die künftigen Digitalchecks von Gesetzen zu überprüfen. Wichtiger ist jedoch, den Digitalcheck wie auch alle weiteren Vorhaben des Koalitionsvertrages, mit denen Betriebe entlastet werden können, schnell umzusetzen.”