WHKT und IHK NRW formulieren gemeinsame Erwartungen zur Berufsbildungspolitik an eine neue Landesregierung in NRW

Veröffentlicht am 07.05.2022 10:16 von Redaktion

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| Gemeinsames Forderungspapier: 

»Wir rufen die zukünftige Landesregierung dazu auf, die betrieblich verantwortete berufliche Bildung deutlich zu stärken. Nordrhein-Westfalen hat dafür alle Chancen. Die gesellschaftliche Wertschätzung für duale Ausbildung und Höhere Berufsbildung kann nur mit Politik erreicht werden, denn viel zu lange wurde in Deutschland der Fokus ausschließlich auf das Hochschulstudium gelegt«, betont Berthold Schröder, Präsident des Westdeutschen Handwerkskammertages.

»Der Unterricht an Berufsschulen wird in Zukunft immer mehr zur Herausforderung. Wir brauchen mehr Lehrkräfte für Berufskollegs. So lange diese nicht da sind, gilt es die duale Ausbildung am Berufskolleg zu priorisieren und mutig Wege zu erproben, mit Hilfe von digitalem Unterricht die knappe Ressource Lehrkraft zu schonen«, fordert Ralf Stoffels, Präsident von IHK NRW.

IHK NRW und Westdeutscher Handwerkskammertag formulieren ihre wichtigsten gemeinsamen Erwartungen an die künftige NRW-Landesregierung. Dazu gehört vor allem die Duale Ausbildung und Höhere Berufsbildung gesellschaftspolitisch nach vorne zu bringen, Umsteuerungen im System Berufskollegs vorzunehmen und berufliche und akademische Bildung im Sinne ihrer Gleichwertigkeit auch gleich zu behandeln.

Das gemeinsame Forderungspapier ist hier als Download zu finden.

Westdeutscher Handwerkskammertag
Volmerswerther Straße 79 | 40221 Düsseldorf
Tel.: (02 11) 30 07-700 | Fax: (02 11) 30 07-900
E-Mail: kontakt[ ät ]whkt.de

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