NRW-Justizminister Dr. Limbach im Dialog mit den Arbeitnehmer-Vorstandsmitgliedern der NRW-Handwerkskammern

Veröffentlicht am 24.10.2022 12:34 von NH-Nachrichten

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| Auftaktveranstaltung zur Initiative »Handwerk im Hafthaus«: 

WHKT-Vizepräsident Felix Kendziora (4 .v. l.), die Vizepräsidenten der Arbeitnehmerseite der NRW-Handwerkskammern sowie der WHKT-Geschäftsführer Andreas Oehme (5 .v. l.) begrüßten NRW-Justizminister Dr. Benjamin Limbach (6. v. l.) auf Schloss Raesfeld. Foto: WHKT

Am Freitag, den 21.10.2022, begrüßte WHKT-Vizepräsident Felix Kendziora gemeinsam mit zahlreichen Vertreterinnen und Vertretern der Arbeitnehmer-Seite der sieben nordrhein-westfälischen Handwerkskammern erstmals NRW-Justizminister Dr. Benjamin Limbach auf Schloss Raesfeld.

Minister Dr. Limbach diskutierte mit den Vorstandsmitgliedern der Handwerkskammern Ideen, Ansätze und Perspektiven, wie die Wiedereingliederung entlassener Straftäter funktionieren kann. Dr. Limbach: »Ich freue mich sehr darüber, das Handwerk als kompetenten und verlässlichen Partner im Projekt neben mir zu wissen. Mit Ihrer Kooperationsbereitschaft setzen Sie ein starkes Zeichen für die gesellschaftliche Akzeptanz entlassener Straftäter. Damit wird das von Ihnen vertretene Handwerk, das zurecht als das Rückgrat der deutschen Wirtschaft bezeichnet werden darf, zu einem Vorreiter bei der gesamtgesellschaftlichen Aufgabe der Wiedereingliederung ehemaliger Straftäter.«

WHKT-Vizepräsident Kendziora dankte dem Minister für seine Bereitschaft, in den Dialog mit den Kammern zu treten: »Während das Handwerk vielfach qualifizierte Fachkräfte sucht, sorgen Sie in Ihren Justizvollzugsanstalten für eine fachlich fundierte berufliche Qualifizierung inhaftierter Menschen, um sie für den Arbeitsmarkt vorzubereiten. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir zusammen gute Ansätze ausarbeiten werden, um in Zeiten des Fachkräftemangels mehr Arbeitsplätze für Haftentlassene zu finden.«

Einen Überblick über erste Ansätze liefert die Webseite www.handwerk-im-hafthaus.de, die die beteiligten Partnerorganisationen unter dem Motto »Türen öffnen. Gemeinsam. Mit dem Handwerk.« entwickelt haben.

Der Besuch des Ministers war zugleich offizieller Auftakt für das gemeinsame Vorhaben »Handwerk im Hafthaus«, mit dem das Justizministerium beabsichtigt, den Zugang von ehemaligen Inhaftierten als qualifizierte Fachkräfte zum Arbeitsmarkt in enger Zusammenarbeit mit dem Westdeutschen Handwerkskammertag und den sieben Handwerkskammern in NRW zu verbessern. Zu Beginn der Umsetzung stehen die Handwerkskammern Aachen und Dortmund sowie die Justizvollzugsanstalten Heinsberg und Bochum-Langendreer im Fokus der Aktivitäten.

Ansprechpartner beim Westdeutschen Handwerkskammertag ist Herr Peter Dohmen, Telefon 0211/3007-707 oder peter.dohmen[ ät ]whkt.de.

Westdeutscher Handwerkskammertag
Volmerswerther Straße 79 | 40221 Düsseldorf
Tel.: (02 11) 30 07-700 | Fax: (02 11) 30 07-900
E-Mail: kontakt[ ät ]whkt.de

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