ADAC-Staubilanz: Viel Stillstand auf den Autobahnen im Ruhrgebiet

Veröffentlicht am 02.02.2023 10:48 von NH-Nachrichten

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02.02.2023

Ruhrgebiet
Verkehr

Metropole Ruhr/Köln (idr). NRW bleibt das Stauland Nummer eins – und auf den Autobahnen im Ruhrgebiet herrscht besonders oft Stillstand. Das zeigt die aktuelle Staubilanz des ADAC für das Jahr 2022. So erreichte die A40 zwischen Duisburg und Essen bei der Anzahl der Staukilometer je Kilometer Autobahn den NRW-Höchstwert und bundesweit Rang 4 (430 Staukilometer). Die meiste Geduld brauchten Autofahrer auf der A42 zwischen Dortmund und Kamp-Lintfort: Die Staudauer summierte sich auf 7.054 Stunden. Und der Autobahnabschnitt mit den meisten Stauereignissen war die A43 zwischen Wuppertal und Recklinghausen (12.546 Meldungen).

Zu den bundesweit erhobenen Stauschwerpunkten zählten u.a. die A2 Oberhausen – Dortmund (Platz 4 im bundesweiten Vergleich mit 79 Staustunden je Autobahnkilometer, die A3 Oberhausen – Köln (Platz 8.) mit 62 Staustunden je Autobahnkilometer und die A1 Dortmund – Köln (Platz 10.) mit 51 Staustunden je Autobahnkilometer.

Als weitere Stauschwerpunkte im Ruhrgebiet identifizierte der ADAC u.a. die A1 rund um Schwerte und Unna, die A2 zwischen Bottrop und Oberhausen, die A3 bei Oberhausen, die A31 zwischen Gladbeck und Dreieck Bottrop sowie mehrerer Ruhrgebietsabschnitte der Autobahnen A40 und A42.

Laut ADAC war die Staulage 2022 ähnlich wie im Vorjahr. Im letzten Jahr vor der Corona-Pandemie (2019) lag die Staudauer allerdings noch deutlich höher. Für 2023 rechnet der ADAC in NRW mit einem steigenden Verkehrsaufkommen auf den Autobahnen. Auch die Baustellen- und Brückensituation bleibe angespannt.

Infos unter http://www.adac.de/nrw

Pressekontakt: ADAC Nordrhein e.V., Kommunikation, Thomas Müther, Telefon: 0221/4727-531, E-Mail: thomas.muether@nrh.adac.de

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