Geschichte der Energiewirtschaft im Ruhrgebiet

Veröffentlicht am 27.07.2023 15:09 von NH-Nachrichten

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27.07.2023

Herdecke (idr). Die erste öffentliche Stromversorgung in Deutschland wurde 1885 in Berlin eingerichtet. Die Umstellung auf den elektrischen Betrieb im Ruhrgebiet folgte Ende der 1880er-Jahre vorzugsweise für Zechen und Fabriken. Bei zwei Führungen der Industriedenkmalstiftung am Wochenende erfahren Besucher im Koepchenwerk Herdecke, wie die Anfänge der nationalen Energiewirtschaft im Ruhrgebiet aussahen.

Die Rheinisch-Westfälische Elektrizitätswerk AG (RWE), einst Betreiberin des Koepchenwerks, gründete sich 1898 in Essen. Schon mit Beginn des 20. Jahrhunderts expandierte RWE über die Stadtgrenzen hinaus ins Rheinland und nach Westfalen. Es galt nicht nur lokale Räume und Regionen mit Strom zu versorgen, auch die sogenannte Überlandversorgung wurde ausgebaut. Das Stromnetz weitete sich aus. Dabei spielte das Pumpspeicherkraftwerk in Herdecke eine wesentliche Rolle.

Die Führungen zur “Geschichte der Energiewirtschaft” (ca. 45 Minuten) finden am Samstag (29. Juli) und Sonntag (30. Juli) jeweils um 14 und 15 Uhr statt. Der Preis beträgt 5 Euro pro Person; Kinder unter 12 Jahren sind frei. Treffpunkt ist am Haupteingang Seeseite, Koepchenwerk (am „Glaskasten“), Im Schiffwinkel 43, 58313 Herdecke.

Weitere Informationen: https://www.industriedenkmal-stiftung.de/

Pressekontakt: Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur, Anna Gerhard, Telefon: 0231 93 11 22-42, E-Mail: gerhard@industriedenkmal-stiftung.de

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