Oktober, 2023

 

Handwerksberatung zukunftssicher aufgestellt

Zur Veröffentlichung der neuen Richtlinie zur Förderung eines Beratungsnetzwerks im Handwerk des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) erklärt ZDH-Generelsekretär Schwannecke: “In zweifacher Hinsicht bringt die neue Richtlinie zur Förderung des Beratungsnetzwerks im Handwerk Erfreuliches: Zum einen ist positiv, dass die finanzielle Unterstützung für die Beratung im Handwerk fortgeführt wird, und zum anderen, dass diese Beratung in Zukunft für Handwerksbetriebsinhaberinnen und – inhaber wieder einfacher zugänglich und mit weniger bürokratischem Aufwand sowohl für Unternehmer wie die Handwerksberater verbunden sein wird.”


ZVEH-Herbstkonjunkturumfrage: Energiewende sorgt für deutliche Umsatzzuwächse

Für immer mehr Innungsbetriebe ist die Installation von Photovoltaik (PV), Speichern und Wärmpumpen ein attraktives Geschäftsfeld. Das verdeutlicht die zwischen dem 13. und 27. September durchgeführte Herbstkonjunkturumfrage des Zentralverbandes der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH), in deren Rahmen die mehr als 1.500 Umfrage-Teilnehmer/-innen erneut Zusatzfragen rund ums Thema „Zukunftstechnologien“ beantworteten. Verstärkt ins Blickfeld vieler Betriebe gerückt ist – das zeigt der Vergleich mit dem Jahr 2022 – die Installation von Wärmepumpen – und das, obwohl der lange Streit um das Gebäudeenergiegesetz (GEG) letztlich dazu führte, dass Verbraucher Vorhaben erst einmal auf Eis legten und der Absatz der Wärmepumpen zwischenzeitlich einbrach. Waren 2022 noch 34 Prozent der befragten Betriebe in diesem Markt aktiv, so gaben nun 40,7 Prozent von ihnen an, im ersten Halbjahr 2023 an der Installation von Wärmepumpen beteiligt gewesen zu sein.


Sanierung des “Lanstroper Eis” in Dortmund soll weitergehen

Die Sanierung der Dortmunder Landmarke “Lanstroper Ei” soll fortgesetzt werden. Dafür sprach sich der Verwaltungsvorstand in seiner letzten Sitzung aus. Dafür sollte der Investitionsrahmen um 1,3 Millionen auf rund 3 Millionen Euro erhöht werden, empfiehlt die Verwaltung den politischen Gremien. Insgesamt stehen für das Projekt Fördermittel aus verschiedenen Quellen von gut 649.000 Euro zur Verfügung – den Mehrbedarf muss jedoch die Stadt Dortmund decken. Mit der Erhöhung des städtischen Eigenanteils ist gewährleistet, dass die bisher zugesagten Fördermittel abgerufen und ihrem Zweck entsprechend verwendet werden können.


NRW legt Gesetzentwurf zur Abschaffung der Straßenausbaubeiträge vor

Dipl.-Ök. Hermann Schulte-Hiltrop Hauptgeschäftsführer BAUVERBÄNDE.NRW

Das Landeskabinett von Nordrhein-Westfalen (NRW) hat den Gesetzentwurf zum Kommunalabgaben-Änderungsgesetz (KAG-ÄG NRW) verabschiedet, welcher die Abschaffung der Beiträge für den Ausbau kommunaler Straßen vorsieht. Dieser Entwurf wird nun dem Landtag für weitere Beratungen und zur Beschlussfassung vorgelegt. „Die BAUVERBÄNDE.NRW begrüßen diesen Schritt außerordentlich. Es ist ein klares Zeichen von Verantwortung und Bürgernähe, das die Landesregierung hier zeigt“, verdeutlicht Hauptgeschäftsführer Hermann Schulte-Hiltrop. „Die rechtliche Verankerung dieser Maßnahme schafft zudem eine klare und verlässliche Grundlage für zukünftige Straßenbauprojekte im Land.“


Auslandspraktika: Den eigenen Horizont erweitern

Immer mehr Handwerksbetriebe engagieren sich auf internationalen Märkten und nutzen Geschäftsmöglichkeiten im Ausland. Dabei steigt der Bedarf an Mitarbeitern mit Kenntnissen ausländischer Arbeitstechniken. Um fremde Arbeitswelten kennenzulernen und Fremdsprachenkenntnisse zu erwerben, sind oft schon kurze Auslandsaufenthalte von wenigen Wochen sinnvoll und erfolgreich. Svenja Höhfeld, Mobilitätsberaterin im Netzwerk “Berufsbildung ohne Grenzen”, berät Auszubildende, Fachkräfte und Betriebe über Praktika und Aufenthalte im Ausland.


Beschleunigung Wärmepumpen-Installationen

Die Bundesregierung hält am Ziel von jährlich 500.000 neu zu installierenden Wärmepumpen fest. Die Verbandsorganisation treibt die Qualifizierung von Fachkräften weiter voran und initiiert Projekte zur Prozessoptimierung, insbesondere zum Einbau von Wärmeerzeugern. Dazu startete der ZVSHK am 1. Oktober 2023 mit weiteren Partnern das auf drei Jahre angelegte Verbundprojekt „Wärmepumpen-Einbau schneller, produktiver und effizienter – handwerkliche Umrüstprozesse optimieren (WESPE)“. Interessierte Innungsbetriebe, die ihre handwerkliche Expertise im Projekt WESPE einbringen möchten, können sich per E-Mail anmelden.


Tarifeinigung im Metallhandwerk

In der dritten Verhandlungsrunde im westfälischen Münster wurde nach äußerst herausfordernden Tarifverhandlungen eine Einigung für die nordrhein-westfälischen Metallhandwerker erzielt. Zum 01.11.2023 steigen die Entgelte um 5,3 % und um weitere 3,9 % zum 01.11.2024. Die Beschäftigten erhalten eine Inflationsausgleichsprämie von 1.500 EURO. Für die Auszubildenden wurde eine Anpassung der Ausbildungsvergütungen von 70 EURO im ersten und weitere 60 EURO im zweiten Schritt vereinbart.


UVH-Mitgliederversammlung am 25.10.2023 mit ZDH-Präsident Jörg Dittrich

Die diesjährige Mitgliederversammlung des Unternehmerverbandes Handwerk NRW (UVH) findet am Mittwoch, 25. Oktober 2023 um 10.30 Uhr in der Handwerkskammer Düsseldorf statt. Im Mittelpunkt des turnusmäßigen Treffens aller Landesinnungs- und Fachverbände steht ein Vortrag des neuen ZDH-Präsidenten Jörg Dittrich zum Thema „Handwerkspolitische Impulse – Damit Deutschland sich nicht die Zukunft verbaut“ und ein Grußwort des Staatssekretärs im Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen, Daniel Sieveke, zur aktuellen Situation der Bauwirtschaft.


Handwerk fordert Pragmatismus, Realpolitik und Reformen

Zur Halbzeit der Ampel-Regierung hat ZDH-Präsident Dittrich am 13. Oktober beim ZDH-Forum zum Thema “Wieviel Fortschritt hat die Ampel für den Wirtschaftsstandort Deutschland gewagt?” entschlossenere und pragmatische Reformen eingefordert. Das selbsterklärte Ziel der Ampelregierung: “Mehr Fortschritt wagen” muss aus Sicht von ZDH-Präsident Jörg Dittrich in der zweiten Halbzeit der Legislaturperiode mit deutlich größerer Entschlossenheit und mit mehr Mut auch zu grundsätzlichen Reformen angegangen werden, um die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Deutschland zu erhalten.


Im Jahr 2022 steigerte die NRW-Industrie den Absatzwert von frischem Brot und Brötchen um 8,5 Prozent

Im Jahr 2022 sind in Nordrhein-Westfalen in 421 Betrieben 1,2 Millionen Tonnen frisches Brot und Brötchen im Wert von 2,8 Milliarden Euro industriell produziert worden. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anlässlich des Welttages des Brotes (16. Oktober 2023) mitteilt, war der Absatzwert damit um 8,5 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Die produzierte Menge ging im selben Zeitraum um 2,3 Prozent zurück. Der durchschnittliche Absatzwert pro Kilo Brot/Brötchen stieg um 10,9 Prozent.