Stadt, RVR und ThyssenKrupp erarbeiten Nutzungsvertrag für Halde Schleswig in Dortmund

Veröffentlicht am 22.11.2023 10:57 von NH-Nachrichten

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idr 2023/1512 (GaNe)
22.11.2023

Dortmund (idr). Die Halde Schleswig in Dortmund-Asseln soll voraussichtlich ab Frühjahr 2024 für die Öffentlichkeit geöffnet werden. Der Regionalverband Ruhr (RVR), sein Eigenbetrieb RVR Ruhr Grün und die Stadt Dortmund machen das möglich, da sie ab 1. Januar 2024 die Nutzung und Pflege übernehmen wollen. Der Betriebsausschuss RVR Ruhr Grün hat in seiner letzten Sitzung (17. November) bereits grünes Licht gegeben, wenn RVR und Stadt Dortmund sich die zusätzlichen Pflegekosten teilen. Dazu wird ein Pflegevertrag mit der Thyssenkrupp AG, RVR/RVR Ruhr Grün und der Stadt Dortmund vereinbart. Der Rat der Stadt Dortmund entscheidet in seiner Sitzung am 14. Dezember über die Nutzungsübernahme.

Die Halde Schleswig, auch Asselner Alm genannt, ist rund 45 Meter hoch. Teilflächen in einer Größe von rund 20 Hektar wurden als Deponie zur Ablagerung von Stoffen aus der Eisen- und Stahlindustrie genutzt. Die Ablagerung endete 2007. Die Bezirksregierung Arnsberg als zuständige Aufsichtsbehörde hat 2017 die Schlussabnahme durchgeführt und die Abraumhalde stillgelegt. Die Gesamtfläche der Halde beträgt mehr als 35 Hektar.

Deponie und Halde bleiben weiterhin im Eigentum von Thyssenkrupp. Als Eigentümer wird das Unternehmen auch künftig Überwachungs- und Kontrollmaßnahmen durchführen. RVR, RVR Ruhr Grün und die Stadt Dortmund wollen den Freiraum zu Erholungszwecken weiterausbauen. Aus diesem Grund hat der RVR die Asselner Alm 2018 im Zusammenhang mit weiteren Haldenstandorten in einem Rahmennutzungskonzept untersucht, um die grundsätzliche Nutzung der Fläche festzustellen.

Die Pflege der Halde wird zukünftig maßgeblich vom RVR Ruhr Grün im Rahmen eines Pflegevertrages übernommen. Die gesamten jährlichen Pflegeaufwendungen belaufen sich auf etwa 125.000 Euro, hiervon übernimmt Thyssenkrupp mit 90.000 Euro die Hauptlast. Die durch die Öffnung für die Öffentlichkeit entstehenden Zusatzpflegekosten von 35.000 Euro sollen für die Dauer der ersten Erprobungsphase bis Ende 2026 von RVR und Stadt Dortmund hälftig getragen werden.

Hinweis für die Redaktion: Unter http://www.presse.rvr.ruhr finden Sie die vollständige Pressemitteilung.

Pressekontakt: RVR, Pressestelle, Barbara Klask, Telefon: 0201/2069-201, E-Mail: klask@rvr.ruhr; Stadt Dortmund, Pressestelle, Alexandra Schürmann, Telefon: 0231/50-16314, E-Mail: aschuermann@stadtdo.de

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