Dezember, 2023

 

NRW-Ausbaugewerbe 2023: 1,3 Prozent mehr Betriebe und 2,9 Prozent mehr Beschäftigte als ein Jahr zuvor

Mitte des Jahres 2023 waren in den 5 488 Betrieben des nordrhein-westfälischen Ausbaugewerbes insgesamt 137 389 Personen beschäftigt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, stieg die Zahl der Betriebe gegenüber dem Vorjahr um 73 (+1,3 Prozent). Die Zahl der Beschäftigten erhöhte sich um 3 867 (+2,9 Prozent) und ist damit auf dem höchsten Stand seit dem Jahr 2012. Damals waren im Ausbaugewerbe noch 97 521 Personen beschäftigt.


Ein Festessen vom Löffel

Wer liebt es nicht, das üppige Weihnachtsessen oder die Silvesterfeier im Kreis der Familie? Ob Braten, Gans oder Raclette – das Essen ist ein Fest für alle Sinne. Menschen mit einer Dysphagie können von solchen Genüssen oft nur träumen. Denn die Schluckstörung, die vor allem nach neurologischen Erkrankungen wie Schlaganfall, Morbus Parkinson oder Multipler Sklerose auftritt, macht eine normale Ernährung unmöglich. Die selbst betroffene Dortmunderin Anke Sonnemann organisiert jetzt ein 6-Gang-Menü für Menschen mit Schluckstörungen (Dysphagie) nach Schweizer Vorbild. Die Mehrgängige „Kulinarische Weltreise“ wird in der Eventlocation „TYDE Studios“ in unterschiedlichen Kostformen angeboten.


HWK-Präsident Berthold Schröder zieht erste Bilanz für das Jahr 2023

“Wir brauchen einen Attraktivitätsschub für die berufliche Bildung”
HWK-Präsident Berthold Schröder zieht erste Bilanz für das Jahr 2023: “Für das Handwerk im Kammerbezirk Dortmund war es ein durchwachsenes Jahr mit einigen Höhen und Tiefen”, bilanziert Berthold Schröder, Präsident der Handwerkskammer (HWK) Dortmund. Trotz Gaspreisbremse und anderen Unterstützungsmaßnahmen habe das lokale Handwerk unter den hohen Energie- und Materialpreisen sowie der anhaltend hohen Inflation gelitten. Während im Frühjahr noch 83 Prozent der Betriebe positiv nach vorne geblickt hätten, seien es im Herbst nur noch 73 Prozent gewesen.


Handwerkskammer Dortmund lud zum Kartoffelsuppe-Essen

Rund 50 Gäste des Dortmunder Handwerks sowie Vertreter*innen aus Wirtschaft und Politik trafen sich heute zum Kartoffelsuppe-Essen in der Handwerkskammer (HWK) Dortmund. Bei dem Treffen, das traditionell zum Ende des Jahres stattfindet, diskutierten die Anwesenden die aktuellen Herausforderungen für das Handwerk und warfen ein Blick ins neue Jahr.


Handwerk weiter ausbildungsstarker Wirtschaftsbereich

Zu der am Mittwoch veröffentlichten Ausbildungsbilanz 2023 des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) erklärt Jörg Dittrich, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH): „Das Handwerk bildet weiter mit großem Engagement aus und leistet als ausbildungsstarker Wirtschaftsbereich einen ganz wesentlichen Beitrag zur Fachkräftesicherung und zur Zukunftsgestaltung: Das belegt die Ausbildungsbilanz des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB). Das Handwerk weiß um seine zentrale und unverzichtbare Rolle in den Transformationsprozessen, die nur mit ausreichend Fachkräften ausgefüllt werden kann. Denn nur mit dem Handwerk lassen sich die gesellschafts- und wirtschaftspolitischen Ziele wie die Klima- und Energiewende oder der Wohnungsbau umsetzen. Dieser großen Verantwortung tragen Handwerksbetriebe Rechnung, indem sie in großer Zahl Ausbildungsplätze zur Verfügung stellen.”


BAUVERBÄNDE.NRW fordern die Politik zu schnellerem Handeln auf

Die jüngsten Entwicklungen rund um das Wachstumschancengesetz zeigen einmal mehr, wie die Politik in Deutschland stagniert. Bauunternehmer, die auf konkrete Maßnahmen und Unterstützung gehofft hatten, sehen sich erneut enttäuscht. Doch worum geht es genau? Die Arbeitsgruppe des Bundestages, die für das Wachstumschancengesetz zuständig ist, hat sich wiederholt getroffen, um einen Kompromiss zu finden. Doch was die Vertreter der Ampelregierung und die Gesandten der CDU/CSU dabei zustande brachten, ist ein Schlag ins Gesicht jedes ehrlichen Bauunternehmers. Am vergangenen Freitag wurden die Verhandlungen ergebnislos abgebrochen. Nun muss sich der Vermittlungsausschuss damit befassen. Der tagt aber erst wieder in 2024.


Ab 1. April 2024 müssen Wärmepumpen und Co. aus dem Netz steuerbar sein

Die Bundesnetzagentur hat festgelegt, dass steuerbare Verbrauchseinrichtungen (SteuVE) wie Wallboxen, Wärmepumpen oder auch Speicher künftig aus dem Netz steuerbar sein müssen und dass deren Leistung reduziert werden kann. Mit dem Hochlauf von Wärmepumpen und Elektrofahrzeugen sowie einer steigenden Zahl von Batteriespeichern steigt auch die Belastung der Verteilernetze. Um eine Überlastung zu vermeiden, haben Netzbetreiber schon jetzt die Möglichkeit, die Leistung von Ladestationen, Wärmepumpen oder Batteriespeichern zu drosseln. Die Steuerung erfolgt dabei analog, so zum Beispiel über Zeitschaltuhr oder Rundsteuerempfänger. In Wohngebäuden erfolgt die Steuerung der Anlagen aktuell jedoch meist auf freiwilliger Basis. Die Anlagenbetreiber erhalten im Gegenzug ein reduziertes Netzentgelt.


DMH: Handwerk ehrt junge Ausnahmetalente

Zum 72. Mal sind am 9. Dezember 2023 im bcc Berliner Congress Center die Bundessiegerinnen und -sieger in Europas größtem Berufswettbewerb ausgezeichnet worden: der Deutschen Meisterschaft im Handwerk (DMH). Den Bundessieg in ihrem Gewerk haben 113 junge Ausnahmetalente der handwerklichen Berufsausbildung bei der “Deutschen Meisterschaft im Handwerk – German Craft Skills” 2023 errungen und sich dabei gegen insgesamt 3.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer durchgesetzt. Aus dem Kreativ-Wettbewerb “Die gute Form im Handwerk” kommen 24 Preisträgerinnen und Preisträger hinzu. Ehrengäste der Abschlussfeier waren Michael Kellner, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) und Alfreð Gíslason, Bundestrainer der deutschen Männer-Handballnationalmannschaft.


Ausbildungssiegel: Engagierte Unternehmen gesucht!

ür die vorbildliche Ausbildung junger Menschen sowie besonders erfolgreiche Nachwuchsgewinnung und Fachkräftebindung vergibt die Handwerkammer Dortmund an Unternehmen aus dem Kammerbezirk Dortmund das Siegel für Ausbildungsqualität. Ab sofort haben Unternehmen die Chance, sich für das Ausbildungssiegel 2024-2027 zu bewerben.


NRW: 40,7 Prozent mehr Unternehmensinsolvenzen im dritten Quartal 2023

Für das dritte Quartal 2023 haben die nordrhein-westfälischen Amtsgerichte 40,7 Prozent mehr Unternehmensinsolvenzen gemeldet als ein Jahr zuvor. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, belief sich die Zahl der Unternehmensinsolvenzen von Juli bis September 2023 auf 1 293 Verfahren (Juli bis September 2022: 919 Verfahren). Die Höhe der voraussichtlichen Forderungen der Unternehmensinsolvenzen summierte sich im dritten Vierteljahr 2023 auf 1,5 Milliarden Euro (Juli bis September 2022: 0,7 Milliarden Euro) und war damit mehr als doppelt so hoch wie im dritten Quartal 2022.