Bochum (idr). Mit 9,6 Millionen Euro unterstützt der Bund die Entwicklung einer Wärme- und Kälteversorgung mit Hilfe von Grubenwasser auf dem ehemaligen Opel-Gelände „Mark 51°7“ in Bochum. Die FUW GmbH, eine Tochtergesellschaft der Stadtwerke Bochum, erhielt jetzt den Zuwendungsbescheid des Bundeswirtschaftsministeriums. Damit ist gut ein Drittel der geplanten Investitionskosten in Höhe von knapp 28 Millionen Euro gedeckt.
Für die Wärme- und Kälteversorgung der Gewerbefläche ist eine in dieser Form in Deutschland einzigartige Nutzung des Energiepotenzials von Grubenwasser vorgesehen. Dafür arbeitet die FUW mit dem Fraunhofer-Institut für Energieinfrastrukturen und Geothermie zusammen.
Das etwa 30 Grad warme Grubenwasser aus dem Bergwerk der ehemaligen Zeche Dannenbaum soll in rund 800 Metern Tiefe für die Wärmeversorgung zu Tage gefördert und genutzt werden. Für die Kälteversorgung soll das Grubenwasser aus einer Tiefe von etwa 300 Metern bei rund 18 Grad gehoben werden. Das natürliche Energiepotenzial des Wassers deckt Prognosen zufolge bis zu 80 Prozent des Wärme- und Kältebedarfs der angeschlossenen Abnehmer.
Pressekontakt: Stadtwerke Bochum, Kai Krischnak, Telefon: 0234/960-1300, E-Mail: kai.krischnak@stadtwerke-bochum.de
Source: idr
Bund fördert innovatives Modell zur Wärme- und Kälteversorgung mit Grubenwasser
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