Durch die Pandemie haben psychische Belastungen bei der Arbeit zugenommen. Zu diesem Ergebnis kommt die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) in Dortmund. Befragt wurden die Geschäftsführungen von rund 2.000 Betrieben. Zwei von drei Betrieben geben an, dass sich durch Corona die Arbeit mit Kunden oder anderen betriebsexternen Kontaktpersonen erschwert habe. In rund jedem dritten Betrieb waren auch Ängste der Beschäftigten vor einer Infektion am Arbeitsplatz ein Thema. In 28 Prozent der Unternehmen kam es zu Überforderungen aufgrund eines erhöhten Arbeitsaufkommens, und bei 22 Prozent verschlechterte sich die interne Kommunikation. Vor allem Betriebe in den Bereichen Gesundheits- und Sozialwesen, Erziehung und Unterricht sowie im Handel klagen überdurchschnittlich häufig über Belastungen. Etwa jedes vierte Unternehmen nahm die Pandemie zum Anlass, sich verstärkt mit psychisch belastenden Arbeitssituationen der Beschäftigten zu befassen.
Pressekontakt: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, Jörg Feldmann, Telefon: 0231/9071-2330, E-Mail: presse@baua.bund.de
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