06.01.2022
Ruhrgebiet
Wirtschaft
Bochum/Metropole Ruhr (idr). Die Unternehmen im mittleren Ruhrgebiet schauen noch verhalten auf das erste Halbjahr 2022. Das geht aus einer Konjunktur-Prognose der Arbeitgeberverbände Ruhr/Westfalen hervor. Die 430 vorwiegend industriell geprägten Mitgliedsunternehmen gaben zwar für Geschäftserwartungen und Umsatzprognosen leicht positive Rückmeldungen, dafür stagnieren die Auftragsprognosen sowohl aus dem Inland (71 Prozent gegenüber 69 Prozent im Vorjahr) als auch aus dem Ausland (53 Prozent gegenüber 51 Prozent im Vorjahr). Die Ertragsprognosen (61 Prozent gegenüber 65 Prozent im Vorjahr) sinken sogar. Anhaltende Lieferketten- und Logistikprobleme sowie die derzeitige Rohstoff- und Energiekostensituation seien aktuell die größten konjunkturellen Risiken, so die AGV Ruhr/Westfalen.
Immerhin: Knapp ein Drittel (38 Prozent) der Unternehmen planen Neueinstellungen, betriebsbedingte Entlassungen sind kaum ein Thema (4 Prozent). Knapp ein Fünftel plant aktuell Mehrarbeit.
Infos unter http://www.agv-bochum.de
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