Die Bevölkerung im Ruhrgebiet wird bis 2050 von 5,1 auf knapp 4,92 Millionen sinken. Das geht aus der neuen Bevölkerungsvorausberechnung des Statistischen Landesamts IT.NRW hervor, die das NRW-Wirtschaftsministerium heute vorgestellt hat. Mit einer negativen Einwohnerentwicklung von 3,58 Prozent sinkt die Bevölkerungszahl in der Metropole Ruhr stärker als in gesamt NRW (minus 1,7 Prozent). 
Vom Rückgang betroffen sind alle kreisfreien Städte und Kreise im Ruhrgebiet. Am geringsten ist die Einwohnerabnahme in Herne (-0,2 Prozent), Essen (-0,5 Prozent) und Dortmund (-0,6 Prozent), am höchsten in den Kreisen Recklinghausen (-6,4 Prozent) und Wesel (-6,9 Prozent).
Die Bevölkerungsvorausberechnung ist keine Prognose, sondern eine jahrgangsweise Fortschreibung der Ausgangsbevölkerung nach Alter und Geschlecht, indem Gestorbene und Fortgezogene vom Anfangsbestand abgezogen sowie Geburten und Zugezogene hinzugezählt werden.
Infos: https://www.wirtschaft.nrw/pressemitteilung/neue-bevoelkerungsvorausberechnung
Pressekontakt: NRW-Wirtschaftsministerium, Pressestelle, Telefon: 0211/61772-269, E-Mail: mike.raschke@mwide.nrw.de
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