In ihrer gemeinsamen Sitzung im Technologiezentrum LÜNTEC hat die Delegiertenversammlung der Kreishandwerkerschaft Dortmund Hagen Lünen am Montag (03.06.2024) ihren Vorstand für die kommenden fünf Jahre bestimmt. Er löst am 1. Juli einen Übergangsvorstand ab, der seit der Fusion der Kreishandwerkerschaft Dortmund und Lünen mit der Kreishandwerkerschaft Hagen die Interessen der rund 6.500 Handwerksbetriebe in der Region vertreten hatte.

Kreishandwerkerschaft wählt neuen Vorstand

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Zum Kabinettsbeschluss zum Jahressteuergesetz 2024 am Mittwoch erklärt Jörg Dittrich, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH): „Das vom Kabinett beschlossene Jahresssteuergesetz 2024 enthält insgesamt zu wenig Investitionsanreize und Entlastungen, um signifikant dazu beizutragen, Wirtschaftswachstum zu entfachen. Die nun geplante Wiedereinführung der Wohnungsgemeinnützigkeit ist aber zumindest ein Signal, dass die Bundesregierung den akuten Wohnungsmangel endlich angehen will. Doch auch wenn diese Steuerprivilegierung ein Baustein ist, wird das in der Wirkung nicht ausreichen, um der Krise am Bau zu begegnen. Dafür bedarf es weitergehender Schritte, wie insbesondere die überfällige Umsetzung des 14-Punkte-Pakets der Bundesregierung für den Wohnungsbau.”

Zu wenig Investitionsanreize und Entlastung im Jahressteuergesetz

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Schwalbenschwanzzinken, eine etwas knifflige Scharnierverbindung und weitere kleine Details: Für die knapp 1700 Auszubildenden im zweiten Lehrjahr galt es bei der Zwischenprüfung im Frühjahr, eine Nachttischleuchte zu bauen. Der besondere Clou: Die Prüfungsstücke sind mit einem Solarmodul ausgestattet, sodass die Leuchten auch unabhängig von einer Steckdose betrieben werden können.

Erleuchtung in der Zwischenprüfung

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Die polisMOBILITY der Koelnmesse (22./23. Mai 2024) gilt als führende branchenübergreifende Messe für die Verkehrswende im urbanen Raum. Da die Verkehrswende auch für das Handwerk ein zentrales Thema ist, richteten die Handwerkskammer zu Köln und HANDWERK.NRW im Rahmen der polisMOBILITY am Mittwochnachmittag (22. Mai) eine Podiumsdiskussion aus: Unter dem Titel „Handwerk und Industrie als Ermöglicher der Antriebs- und Energiewende“ ging es um die Schlüsselrolle von Handwerk und Industrie bei diesen Themenfeldern sowie um die notwendigen politischen Rahmenbedingungen.

Messe polisMOBILITY

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„Seit Jahren steigt die bürokratische Last im Handwerk. Besonders die kleinen Betriebe haben es schwer. Dort wird jede Hand gebraucht. Aber wenn ständig irgendwelche Formulare ausgefüllt, Papiere archiviert oder Verfahren eingehalten werden müssen, bleibt weniger Zeit für die eigentliche Arbeit. Das bekommen dann auch Kunden zu spüren“, sagte Berthold Schröder, Präsident der Handwerkskammer (HWK) Dortmund, in seiner Rede beim gestrigen Jahresempfang der HWK an der Ardeystraße. Zahlreiche Entscheidungsträger aus Handwerk, Wirtschaft, Wissenschaft, Kunst und Kultur, Politik, Verwaltung, Gewerkschaften und Kirchen folgten der Einladung des Kammer-Präsidenten.

„Bürokratie-Wahnsinn verdirbt die Lust an der Arbeit“

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Vor allem bei jungen Männern beobachten Hautärzte nach einem Bericht der Servicesendung „Volle Kanne“ des ZDF (14. Mai) eine Zunahme mit dem Hautpilz Trichophyton tonsurans. Viele Betroffene hätten angegeben, beim Barbershop gewesen zu sein. Als ein möglicher Infektionsweg werden nicht ausreichend desinfizierte Scherköpfe oder Rasiermesser vermutet. „Das sind absolut unhaltbare Zustände”, ärgert sich Frank Kulig, Obermeister der Friseur-Innung Dortmund Hagen Lünen. „Der Friseur-Besuch, ob zur Haar- oder Bartpflege, darf kein Gesundheitsrisiko sein – weder für die Kundinnen und Kunden noch für die Beschäftigten.”

Bartpflege darf kein Gesundheitsrisiko sein

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Schon 2023 erwies sich in Sachen Photovoltaik-Zubau als Rekordjahr. 2024 dürfte sich das Tempo nochmals erhöhen. Einen wichtigen Beitrag dazu soll das heute im Bundesgesetzblatt veröffentlichte und morgen (16.05.) in Kraft tretende „Solarpaket I“ leisten. Dieses sieht deutliche Vereinfachungen bei der Anmeldung und beim Anschluss von PV-Anlagen vor. Bisher waren diese Verfahren sehr bürokratisch und zeitintensiv. Die nun im Solarpaket I verankerten Regelungen, die unter anderem klare Fristen für die Netzbetreiber und eine Vereinheitlichung der bundesweit unterschiedlichen Netzanschlussbedingungen vorsehen, begrüßt die e-handwerkliche Organisation. „Die Inbetriebnahme von Photovoltaik-Anlagen und die Nutzung von Solarstrom wurden bislang durch unnötige bürokratische Hürden erschwert. Das hat viele Kunden und auch E-Betriebe abgeschreckt, sich hier zu engagieren“, so ZVEH-Hauptgeschäftsführer Alexander Neuhäuser: „Das Solarpaket I ist ein Schritt in die richtige Richtung.”

Solarpaket I tritt in Kraft – Weichenstellung für den PV-Hochlauf

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Anfang Mai kamen die drei Hauptgeschäftsführer der Ruhrgebiets-Kammern Carsten Harder (Dortmund), Dr. Axel Fuhrmann (Düsseldorf) und Thomas Banasiewicz (Münster) sowie der stellvertretende Hauptgeschäftsführer der HWK Münster, Thomas Harten, in Dortmund zusammen, um sich mit dem neuen Geschäftsführer der BMR, Jörg Kemna, über die Belange des Handwerks in der Region auszutauschen.

Ruhr-Handwerk begrüßt Jörg Kemna

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Zu dem am 8. Mai 2024 veröffentlichten Berufsbildungsbericht der Bundesregierung erklärt ZDH-Präsident Jörg Dittrich: Um ausreichend handwerkliche Fachkräfte für die Transformationsprozesse zu sichern, müssen die bildungspolitischen Entscheidungen der großen Bedeutung und notwendigen Wertschätzung der beruflichen Bildung Rechnung tragen. Es ist Zeit für eine Bildungswende, die echte Gleichwertigkeit der beruflichen und universitären Bildung schafft.

Berufsbildungsbericht: Handlungsbedarf bei der Berufsorientierung

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Die Gebäudereiniger-Innung Dortmund hat einen neuen Obermeister. Bei der Innungsversammlung am 11. April wählten die Mitglieder den Lüner Thorsten Just (Rasche Gebäudereinigung GmbH) in das oberste Ehrenamt der Standesvertretung. „Die größten Herausforderungen für unser grundsätzlich stabiles Handwerk sind den nächsten Jahren neben dem Fachkräftemangel vor allem veränderte Kundeninteressen und sich wandelnde Märkte“, so Thorsten Just nach seiner Wahl.

Neuer Vorstand setzt auf Kontinuität

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