Dortmund (idr). Ältere Autofahrer werden häufig als Sicherheitsrisiko betrachtet. Wie sich das Fahrverhalten von Senioren mit den Jahren entwickelt, wollen Forscher des Leibniz-Instituts für Arbeitsforschung an der Technischen Universität Dortmund (IfADo) analysieren. Die Wissenschaftler starten zusammen mit dem Umfragezentrum Bonn eine fünfjährige Längsschnittstudie, um mögliche Veränderungen in der Fahrtüchtigkeit zu verstehen. Die Ergebnisse sollen dazu beitragen, die Mobilität älterer Menschen so lange wie möglich zu erhalten und deren Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen.
Bei rund 400 Menschen im Alter zwischen 67 und 76 Jahren werden in Abständen von etwa einem Jahr verkehrsrelevante Merkmale mithilfe von Fragebögen, Sehtests und kognitiven Leistungstests gemessen. Zudem steuern die Teilnehmer im Fahrsimulator ein virtuelles Auto durch verschiedene Verkehrssituationen. Während der Fahrt wird die Hirnaktivität per EEG aufgezeichnet. Die Daten sollen Hinweise auf Risikofaktoren geben, die auf eine abnehmende Fahrkompetenz hindeuten. Darauf aufbauend können Schulungen und Trainings entwickelt werden, um die Verkehrssicherheit von Senioren zu erhöhen.
Für die Studie werden noch Teilnehmer gesucht.
Infos: www.ifado.de/sicherfahren
Pressekontakt: Leibniz-Institut für Arbeitsforschung, PD Dr. Stephan Getzmann, Telefon: 0231/1084-338, E-Mail: getzmann@ifado.de
Source: idr
Dortmunder Wissenschaftler starten Studie zum sicheren Autofahren im Alter
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