Düsseldorf/Dortmund (idr). Fahrverbote für ältere Diesel sind auch in Dortmund erstmal vom Tisch. Das Land NRW, die Stadt Dortmund und die Deutsche Umwelthilfe (DUH) haben sich vor dem Oberverwaltungsgericht Münster auf einen Vergleich zur Umsetzung des Luftreinhalteplans Dortmund geeinigt. Die Einhaltung der Grenzwerte soll durch wirksame verkehrslenkende Maßnahmen sichergestellt werden. Dazu gehören u.a. eine intelligente Steuerung der Ampeln, Tempo 30 auf den belasteten Achsen Brackeler Straße und Ruhrallee sowie die Einführung einer Umweltspur auf der Brackeler Straße. Das Lkw-Verbot auf dem Rheinlanddamm wird ausgeweitet und die Infrastruktur für E-Mobilität und Radverkehr ausgebaut. Das Gesamtkonzept der Luftreinhaltemaßnahmen umfasst 17 Seiten.
Die Ergebnisse werden überwacht. Sollten sich die Schadstoffwerte nicht positiv entwickeln, wird im Laufe des Jahres nachgesteuert.
Im Februar stehen weitere Vergleichsgespräche vor dem Oberverwaltungsgericht an, u.a. zu den Luftreinhalteplänen in Hagen, Oberhausen, Gelsenkirchen und Bochum. Mit der Stadt Essen ist bereits ein Vergleich geschlossen worden.
Infos unter www.land.nrw und www.ovg.nrw.de
Pressekontakt: NRW-Umweltministerium, Pressestelle,Tanja Albrecht, Telefon: 0211/4566-748, ; Oberverwaltungsgericht Münster, Pressestelle, Dr. Gudrun Dahme, Telefon: 0251/505-455, mobil: 0170/6836621, E-Mail: pressestelle@ovg.nrw.de
Source: idr
Vergleich geschlossen: Keine Dieselfahrverbote in Dortmund
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