Der Verein Deutsche Sprache (VDS) in Dortmund hat fünf Kandidaten als Sprachpanscher nominiert. Der Negativpreis wird für schlechten Umgang mit der deutschen Sprache vergeben. Bundesjustizministerin Christine Lambrecht gehört zu den Finalisten wegen eines Gesetzesentwurfs, in dem nur die weibliche Form verwendet wurde. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen ist zum zweiten Mal nominiert, weil sie nach ihrem Wechsel nach Brüssel nur noch Englisch spreche.
Auch drei Unternehmen stehen zur Wahl: das Berliner Kaufhaus KaDeWe für sein Denglisch („Entdecken Sie unseren Department Store: Internationale Designermarken und lokale Brands, Events und Specials…“), die Taz, die in einem Beitrag Frauen als „Menschen mit Gebärmutter“ umschrieb, und der Autobauer Audi mit seinem Gender-Leitfaden. Mitglieder des VDS können bis zum 30. Juli über den „Gewinner“ abstimmen.
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