Zahl der Einbürgerungen im Ruhrgebiet ist gesunken

Veröffentlicht am 20.05.2021 10:14 von Redaktion

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Im vergangenen Jahr wurden in der Metropole Ruhr 7.062 Ausländerinnen und Ausländer eingebürgert und erhielten damit die deutsche Staatsangehörigkeit. Das waren 1.416 Menschen weniger (-16,7 Prozent) als im Jahr 2019 und 15.483 weniger (-68,7 Prozent) als im Jahr 2000. Das geht aus aktuellen Daten des Landesamtes IT.NRW hervor.

Besonders signifikant war der Rückgang zwischen 2019 und 2020 u.a. im Kreis Wesel (-33 Prozent), in Bottrop (-27,8 Prozent) und im Ennepe-Ruhr-Kreis (-41,2 Prozent).

NRW-weit gab es 2020 24.696 Einbürgerungen – 19,5 Prozent weniger als im Jahr zuvor (2019: 30.679). Im Jahr 2000 betrug die Zahl der Einbürgerungen noch 65.743.

Die Statistiker weisen darauf hin, dass die Einbürgerungszahlen 2020 durch Sondereffekte der Corona-Pandemie beeinflusst sind.

Infos unter https://www.it.nrw/atom/12452/direct

Pressekontakt: IT.NRW, Pressestelle, Telefon: 0211/9449-6661, E-Mail pressestelle@it.nrw.de

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