Allgemein

Steuererhöhungen würden viele Betriebe zusätzlich belasten

Anlässlich der Bekanntgabe der Herbstprognose des Arbeitskreises Steuerschätzung am 24. Oktober zur Steuereinnahmesituation in Deutschland erklärt Jörg Dittrich, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH): „Die prognostizierte schlechtere Entwicklung des Steueraufkommens zeigt, dass es der deutschen Wirtschaft nicht gut geht. Niedrigere Einnahmen in der Staatskasse dürfen nicht zum Reflex führen, dass höhere Steuern für Unternehmen gefordert werden. Der Staat muss im Grundsatz mit dem auskommen, was er hat.“

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IGA 2027: Land stellt 7,4 Millionen Euro in Lünen bereit

7,4 Millionen Euro Förderung erhält die Stadt Lünen zur Finanzierung der Entwicklung des Geländes der ehemaligen Zeche Victoria I/II für die Internationale Gartenausstellung (IGA) Metropole Ruhr 2027. Der Bescheid wurde heute (23.10) von der Bezirksregierung Arnsberg überbracht. Die rund 40 Hektar große Brachfläche in zentraler Lage Lünens wird mit Hilfe der Städtebauförderung saniert und insbesondere für das benachbarte StadtGartenQuartier in einen neuen Landschaftspark umgestaltet. Er ist zentrales Element des Zukunftsgartens Bergkamen/Lünen der IGA.

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BMR-Bericht: Im Ruhrgebiet werden Flächen für Gewerbe- und Industriegebiete knapp

Gewerbe- und Industriegebiete bilden weiterhin das Rückgrat der wirtschaftlichen Entwicklung in der Metropole Ruhr. Vor allem dort entstehen neue Arbeitsplätze. Doch die Flächen dafür werden rarer. Das zeigt der Gewerbeflächenmarktbericht der Business Metropole Ruhr GmbH (BMR). Zwischen Mitte 2021 und Ende 2023 wurden im Ruhrgebiet jährlich rund 185 Hektar an Gewerbe- und Industrieflächen entwickelt und vermarktet; rund 70 Prozent davon waren Brachflächen, also industriell vor genutzte Flächen. In Städten wie Dortmund, Duisburg, Essen und Gelsenkirchen wurden nahezu ausschließlich brachgefallene Flächen verwertet.

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Imbiss-Analyse: Ruhrgebiet ist Currywurst-Hochburg in Deutschland

„Currywurst“ hieß eines der ersten Lieder des aus Bochum stammenden Sängers Herbert Grönemeyer. Kein Wunder, dass die Stadt das Currywurst-Ranking im Ruhrgebiet anführt. Generell ist die Metropole Ruhr eine Hochburg für Currywurst, wie eine Auswertung zeigt. Untersucht wurden die Anzahl an Currywurst-Buden pro 100.000 Einwohner, Online-Bewertungen und Preise in den 50 größten deutschen Städten. Bochum landet in dem Ranking auf Platz drei, gefolgt von Dortmund (Platz fünf), Mülheim (Platz sechs), Essen (Platz sieben) und Gelsenkirchen (Platz acht). Eher überraschend ist der Gewinner des Rankings: die Stadt Krefeld, die von Wuppertal gefolgt wird.

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1,32 Millionen Menschen in der Metropole Ruhr pendelten 2023 in eine andere Gemeinde

Rund 1,32 Millionen Menschen im Ruhrgebiet sind 2023 über die Grenzen ihres Wohnortes zur Arbeit gependelt (2022: 1,31 Millionen). 1,2 Millionen Pendler wohnten in der Gemeinde, in der sie auch arbeiteten. Das geht aus den aktuellen Zahlen des Statistischen Landesamtes IT.NRW hervor. Essen (167.761) gehört nach Köln (362.259) und Düsseldorf (335.754) zu den zehn Städten mit den höchsten Einpendelzahlen Deutschlands.Die höchsten Einpendelquoten (Anteil der Einpendelnden an den Pendelnden am Arbeitsort) im Ruhrgebiet hatten Holzwickede (83,3 Prozent) und Bönen (72,7 Prozent), beide im Kreis Unna, die niedrigsten Hamm (35 Prozent) und Hagen (41,5 Prozent).

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Finanzspritze für Start-ups aus dem Ruhrgebiet

Um das Start-up-Ökosystem in Nordrhein-Westfalen zu stärken, hat die NRW.BANK 15 Millionen Euro in den Gründerfonds Ruhr II investiert. Insgesamt sammelte der Frühphasenfonds mit Sitz in Essen 31 Millionen Euro von Investoren ein. Der Investitionsschwerpunkt liegt auf innovativen, technologieorientieren Gründungen aus dem Ruhrgebiet und den angrenzenden Regionen. Der Gründerfonds Ruhr II wird von der Ruhrgründer Management GmbH verantwortet. Ziel ist es, in den kommenden zwölf Monaten weitere Fondszusagen zu akquirieren, um das Zielvolumen von 50 Millionen Euro zu erreichen.

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Internationaler Austausch zur handwerklichen Ausbildung

Mitte September besuchte eine Delegation israelischer Auszubildender und Lehrkräfte aus dem Bereich der Elektrotechnik die Handwerkskammer (HWK) Dortmund. Während ihres zweiwöchigen Aufenthaltes lernten sie das duale Ausbildungssystem Deutschlands kennen und tauschten sich zu Lehr- und Lernmethoden aus. Ein zentrales Element des Programms war eine praxisnahe Schulung im Bereich der Elektrotechnik, die in der außerbetrieblichen Ausbildungsstätte der Handwerkskammer stattfand. Unter der Leitung von Ausbilder Michael Döring hatten die israelischen Fachkräfte die Gelegenheit, ihre technischen Fähigkeiten zu vertiefen und praxisnah anzuwenden.

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„EU-Entwaldungsverordnung: So geht’s gar nicht!“

Ab dem 30. Dezember soll die EU-Entwaldungsverordnung verbindlich in den Mitgliedstaaten gelten. Die Verordnung soll sicherstellen, dass inner- und außereuropäische relevante Erzeugnisse, die Rohstoffe wie Holz, Kakao, Rind, Kaffee und Soja enthalten, nicht zur Entwaldung beitragen. Zu diesem Zweck verpflichtet es Unternehmen, Geolokalisierungsdaten vorzulegen und Sorgfaltspflichten einzuhalten.

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Baubeginn der forensischen Klinik in Lünen

Auf dem Gelände der früheren Zeche Victoria I/II in Lünen starten bald die Baubarbeiten für eine neue Klinik zur Behandlung von 150 forensischen Patienten. Das Land NRW hat jetzt offiziell das Baufeld an den beauftragten Generalunternehmer übergeben. Die Fertigstellung ist bis Ende 2026 geplant. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe wird der Träger dieser Klinik sein.

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NRW-Inflationsrate liegt im September 2024 bei 1,5 Prozent

Der Verbraucherpreisindex für Nordrhein-Westfalen ist von September 2023 bis September 2024 um 1,5 Prozent gestiegen (Basisjahr 2020 = 100). Das ist die niedrigste Inflationsrate seit März 2021 (damals: +1,7 Prozent). Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, blieb der Preisindex gegenüber dem Vormonat (August 2024) unverändert.

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Standardwerk der Arbeitsmedizin erstmals kostenlos im Download

Die „DGUV Empfehlungen für arbeitsmedizinische Beratungen und Untersuchungen“ geben Betriebsärztinnen und Betriebsärzten praktische Hinweise zur inhaltlichen Gestaltung ihrer Tätigkeit. Das DGUV-Standardwerk wurde nun in der redaktionell überarbeiteten zweiten Auflage veröffentlicht und steht erstmals kostenlos zum Download zur Verfügung.

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Gefahrstoffverordnung muss dringend nachgebessert werden

Am 21.08.2024 hat das Bundeskabinett die Novellierung der Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) verabschiedet, die unter anderem Neuregelungen im Umgang mit Asbest in Bestandsgebäuden vorsieht. Das Handwerk kritisiert, dass die Erkundungspflicht für Veranlasser von Bau- und Sanierungsvorhaben gestrichen wurde. UVH-Präsident Rüdiger Otto fordert: „Die Verabschiedung der neuen Gefahrstoffverordnung muss im Bundesrat gestoppt werden.“

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