Baugewerbe

Erstes öffentlich gefördertes Mehrfamilienhaus aus dem 3D-Drucker entsteht in Lünen

In Lünen im Kreis Unna entsteht Deutschlands erstes öffentlich gefördertes Mehrfamilienhaus im 3D-Druckverfahren. Das Land NRW unterstützt das Projekt der Wohnungsbaugesellschaft Lünen mit 400.000 Euro aus dem landeseigenen Programm zum innovativen Bauen sowie mit 1,3 Millionen aus dem Programm der öffentlichen Wohnraumförderung. Die Gesamtkosten liegen bei rund 1,9 Millionen Euro. Das Gebäude soll im Oktober 2024 bezugsfertig sein. Der dreistöckige Bau soll sechs Wohneinheiten zwischen 61 und 81 Quadratmetern umfassen. Die reine Druckzeit des Gebäudes beträgt unter 100 Stunden. Der verwendete Druckbeton CO₂-arm und zu 100 Prozent recycelbar.

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Dipl.-Ök. Hermann Schulte-Hiltrop Hauptgeschäftsführer BAUVERBÄNDE.NRW

NRW legt Gesetzentwurf zur Abschaffung der Straßenausbaubeiträge vor

Das Landeskabinett von Nordrhein-Westfalen (NRW) hat den Gesetzentwurf zum Kommunalabgaben-Änderungsgesetz (KAG-ÄG NRW) verabschiedet, welcher die Abschaffung der Beiträge für den Ausbau kommunaler Straßen vorsieht. Dieser Entwurf wird nun dem Landtag für weitere Beratungen und zur Beschlussfassung vorgelegt. „Die BAUVERBÄNDE.NRW begrüßen diesen Schritt außerordentlich. Es ist ein klares Zeichen von Verantwortung und Bürgernähe, das die Landesregierung hier zeigt“, verdeutlicht Hauptgeschäftsführer Hermann Schulte-Hiltrop. „Die rechtliche Verankerung dieser Maßnahme schafft zudem eine klare und verlässliche Grundlage für zukünftige Straßenbauprojekte im Land.“

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Ein erster Hoffnungsschimmer? NRW-Baukonjunktur zieht leicht an

Die Baukonjunktur in Nordrhein-Westfalen hat sich im Juli 2023 laut Zahlen von „Information und Technik“ positiv entwickelt. Gegenüber dem Vorjahr lagen die Auftragseingänge bei Betrieben mit 20 und mehr Beschäftigten um 24,9 Prozent höher als im gleichen Monat des Vorjahres. Berücksichtigt man dabei die stark gestiegenen Baukosten, so kommt preisbereinigt immer noch ein Anstieg von 17,8 Prozent zustande. Im Vergleich zum Juni 2023 zog der Umsatz in NRW um 5,9 Prozent an. Preisbereinigt entspricht das exakt dem gleichen Wert des Vormonats. Zurückzuführen ist die positive Entwicklung vorrangig auf den Tiefbau.

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Wolfgang Schubert-Raab zum neuen Präsidenten des Deutschen Baugewerbes gewählt

Die Mitgliederversammlung des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe hat am 27. September 2023 in Berlin Wolfgang Schubert-Raab (65) einstimmig zum neuen Präsidenten gewählt.

Wolfgang Schubert-Raab, Präsident des Deutschen Baugewerbes
Foto: Zentralverband Deutsches Baugewerbe

Der Diplom-Ingenieur Schubert-Raab stammt aus Ebensfeld (Oberfranken, Bayern) und ist seit 1991 Geschäftsführer der RAAB Baugesellschaft mbH & Co KG sowie der Niederlassung Raab Herzogenaurach. Zusammen mit seiner Frau Gisela Raab und Cousin Joachim Raab führen Sie das Familienunternehmen mit 225 Beschäftigten in vierter Generation

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Planungen für Bottroper Rathaus-Anbau sollen gestoppt werden

Die Stadt Bottrop wird die Planungen für den millionenschweren Rathaus-Anbau voraussichtlich stoppen. Gründe sind die steigenden Kosten bei Krediten, Bauarbeiten, Energie, die weiterhin hohe Inflation, zurückgehende Haushaltseinnahmen der Stadt und die Folgen des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine. Die für die Rathauserweiterung vorgesehene Investition von über 100 Millionen Euro sei nicht zu finanzieren, so die Stadt.

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NRW-Bauhauptgewerbe: Produktion im Juni 2023 um 1,5 Prozent gesunken

Die Produktion im nordrhein-westfälischen Bauhauptgewerbe ist im Juni 2023 um 1,5 Prozent niedriger gewesen als ein Jahr zuvor. Auch die Auftragslage im Bauhauptgewerbe verringerte sich: Diese war im zweiten Quartal um 6,1 Prozent niedriger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren damit sowohl die Bauproduktion im Juni als auch die Baunachfrage im zweiten Quartal dieses Jahres geringer als im Vorjahreszeitraum.

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NRW: Im ersten Halbjahr 2023 wurden fast ein Drittel weniger Baugenehmigungen für Wohnungen erteilt

Im ersten Halbjahr 2023 erteilten die nordrhein-westfälischen Bauämter Baugenehmigungen für 21 211 Wohnungen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das 32,6 Prozent weniger als von Januar bis Juni 2022 (damals: 31 484 Wohnungen). 17 146 Wohnungen (−36,3 Prozent) sollen in neuen Wohngebäuden und 3 725 (−3,5 Prozent) durch Baumaßnahmen an bestehenden Wohn- und Nichtwohngebäuden (z. B. Ausbau von Dachgeschossen) entstehen. In neuen Nichtwohngebäuden (gemischt genutzte Gebäude, die überwiegend nicht Wohnzwecken dienen) sind weitere 340 Wohnungen geplant.

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Lehrgangsleiter Aufstiegsfortbildung gesucht

Für das Schulungszentrum im Bauforum NRW in Holzwickede sucht die GFW-BAU zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen Lehrgangsleiter. Die GFW-BAU (Gesellschaft zur Förderung des Westfälischen Baugewerbes mbH) in Dortmund prägt seit fast 6 Jahrzehnten die Personalqualifizierung und Personalentwicklung in der Bauwirtschaft. Mit dem umfassenden Seminar- und Lehrgangsangebot trägt die GFW-BAU effizient dazu bei, dass sich Mitarbeiter der Bauwirtschaft in den verschiedensten Berufsgruppen auf allen betrieblichen Ebenen qualifizieren können, von der Bürokraft über den Polier und Meister bis hinauf zur ersten Führungsebene.

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82 Auszubildende der Baugewerke feierlich freigesprochen

Fachkräfte im Baugewerbe werden dringend gebraucht und die Ausbildung am Bau ist attraktiv. Das zeigte sich eindrucksvoll bei der gemeinsamen Freisprechungsfeier der Baugewerke am Freitag (04.08.) im Ausbildungszentrum Bau in Dortmund-Körne. Insgesamt 82 Absolventinnen und Absolventen der Wintergesellenprüfung 2022/2023 und der Sommergesellenprüfung 2023 wurden offiziell in den Gesellenstand erhoben, darunter 21 Fliesenleger, 15 Maurer, 22 Straßenbauer, 7 Tiefbaufacharbeiter und 17 Zimmerer. Ausrichter der Feier waren die Baugewerbe-Innung Dortmund und Lünen, die Straßen- und Tiefbau-Innung Dortmund und die Stukkateur- und Zimmerer-Innung Dortmund und Lünen sowie die Fachgruppe Fliesenleger.

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Wohnungsbaukrise: Baugewerbe begrüßt neue Pläne der Bundesbauministerin – mahnt aber weitere Schritte an

Um den seit Monaten einbrechenden Wohnungsbau anzukurbeln, plane Bundesbauministerin Klara Geywitz Medienberichten zufolge steuerliche Entlastungen. Laut des SPIEGEL sollen ab kommendem Jahr und befristet bis Ende 2030 die steuerlichen Abschreibungsmöglichkeiten für Neubauten erweitert werden. Dazu Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer Zentralverband Deutsches Baugewerbe. „Die heutige Meldung ist ein Lichtblick. Wir begrüßen es sehr, wenn Bauwillige und Investoren einen höheren Prozentsatz bei der degressiven AfA abschreiben könnten. Angesichts des seit Monaten anhaltenden Negativtrends im Wohnungsbau ist ein steuerliches Anreizprogramm ein dringend notwendiger Baustein, um die Baukonjunktur anzukurbeln. 

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Um den seit Monaten einbrechenden Wohnungsbau anzukurbeln, plane Bundesbauministerin Klara Geywitz Medienberichten zufolge steuerliche Entlastungen. Laut des SPIEGEL sollen ab kommendem Jahr und befristet bis Ende 2030 die steuerlichen Abschreibungsmöglichkeiten für Neubauten erweitert werden. Dazu Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer Zentralverband Deutsches Baugewerbe. „Die heutige Meldung ist ein Lichtblick. Wir begrüßen es sehr, wenn Bauwillige und Investoren einen höheren Prozentsatz bei der degressiven AfA abschreiben könnten. Angesichts des seit Monaten anhaltenden Negativtrends im Wohnungsbau ist ein steuerliches Anreizprogramm ein dringend notwendiger Baustein, um die Baukonjunktur anzukurbeln. „

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Auftragseingänge im Wohnungsbau gehen weiter zurück: „Weckruf an die Politik“

Die heute vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Auftragseingänge im Wohnungsbau kommentiert Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer Zentralverband Deutsches Baugewerbe: „Leider ist keine Trendwende bei der Nachfrage im Wohnungsbau erkennbar. Per Mai 2023 haben wir zum Vorjahr einen Rückgang bei den Baugenehmigungen für Wohngebäude von 41.155 Wohneinheiten zu verzeichnen, ein Rückgang um mehr als 30 Prozent. Bei den Auftragseingängen im Wohnungsbau beträgt der Rückgang ebenfalls ein Drittel (minus 32 Prozent). Die Rückmeldungen aus den Unternehmen lassen eine Fortsetzung dieses Negativtrends in den kommenden Monaten erwarten. Hohe Bauzinsen, anhaltende Inflation und sinkende Förderbudgets verengen den finanziellen Handlungsspielraum potentieller Bauherren und Investoren. Noch zehren wir von den Auftragsbeständen der Vorjahre. Ein Drittel der Unternehmen berichtet aber im Wohnungsbau schon jetzt über Auftragsmangel.“

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