Andreas Ehlert: Wichtiges Signal für den Verbraucherschutz und die Fachkräftesicherung
Zum einstimmigen Beschluss der Bundesregierung zugunsten der Wiedereinführung der Meisterpflicht in zwölf Handwerksberufen am Mittwoch äußert sich der Präsident der Dachorganisation des nordrhein-westfälischen Handwerks, Handwerk.NRW:
„Die Kabinettsentscheidung zur Wiedereinführung der Meisterpflicht in zwölf Handwerksberufen ist ein ausgewogener Kompromiss und ein starkes Signal für Qualität und Qualifikation im Handwerk – ein großer Erfolg. Denn der wichtige stabilisierende Beitrag des Handwerks beruht auf einer nachhaltigen Unternehmensentwicklung und der Qualifizierungskette Lehrling – Geselle – (ausbildender) Handwerksmeister.
Richtig ist, dass das Kriterium der Gefahrengeneigtheit im Mittelpunkt steht – das ist das auch europa- und verfassungsrechtlich tragende Argument.
Dem Handwerk ist an Qualitätssicherung, nicht an Marktabschottung gelegen. Verschiedene Berufe haben sich in den vergangenen 15 Jahren stark verändert. Von daher ist es auch richtig, dass der Gesetzgeber darüber nachgedacht hat und nun vorantreibt, den Verbraucherschutz und das Qualifikationserfordernis neu zu gewichten und zu stärken.
Unser Wirtschaftsbereich ist im Übrigen jetzt auch selbst gefordert, Meisterfortbildungsgänge neu zu entwickeln und Prüfungsinfrastruktur bereitzustellen.“
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