Bonn/Metropole Ruhr (idr). Die Bevölkerung in der Metropole Ruhr wird sich nach der neunten Bevölkerungsprognose des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) bis zum Jahr 2040 verringern. Die Entwicklung in den einzelnen Städten und Kreisen ist jedoch unterschiedlich.
Laut BBSR-Prognose wird im Ruhrgebiet nur Essen ein leichtes Einwohnerwachstum von einem Prozent verzeichnen. In Dortmund wird ein Rückgang von 1,9 Prozent vorhergesagt. In den anderen Städten und Kreisen liegt der Bevölkerungsrückgang zwischen 5,1 Prozent (Mülheim an der Ruhr) und 10,5 Prozent (Duisburg).
Deutschlandweit erwartet das BBSR einen Bevölkerungsrückgang von rund 1,3 Millionen auf 81,9 Millionen. Die regional differenzierte Prognose beruht auf langjährigen demografischen Entwicklungen. Dazu zählen u. a. Außen- und Binnenwanderungen sowie die Geburten und Sterbefälle. Die Prognose geht davon aus, dass diese Trends in der Zukunft stabil bleiben werden.
Pressekontakt: BBSR, Christian Schlag, Telefon: 0228/99401-1484, E-Mail: christian.schlag@bbr.bund.de
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