Hohe Mobilität von Beschäftigten verschlechtert die Work-Life-Balance      

Veröffentlicht am 17.11.2020 10:32 von Redaktion

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Ruhrgebiet, NRW

 

Dortmund (idr). Die Anforderungen an die Mobilität steigt für die Beschäftigten. 36 Prozent machen regelmäßig Dienstreisen und 28 Prozent übernachten berufsbedingt auswärts. Bei 25 Prozent ist Mobilität Teil der Arbeitstätigkeit, etwa bei Handwerkern oder Fahrern in Bus und Bahn. Hohe Mobilität verschlechtert jedoch die Work-Life-Balance. Das zeigt ein aktueller Bericht der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin in Dortmund, für den die Arbeitszeitbefragung 2017 ausgewertet wurde.

Die Untersuchung nimmt Pendeln, Telearbeit, Dienstreisen sowie wechselnde und mobile Arbeitsorte in den Blick. Die untersuchten Formen der arbeitsbezogenen Mobilität sind mit unterschiedlichen Chancen und Risiken verbunden. Alle zeigen jedoch, dass sich bei hoher Mobilität die Vereinbarkeit von Beruf und Privatem erschwert.

Häufig lässt sich eine höhere Arbeitsintensität oder zeitliche Entgrenzung bei arbeitsbezogener Mobilität beobachten, wie z. B. bei der Arbeit von zuhause. Die Abwesenheit vom betrieblichen Arbeitsort kann auch zu einem geringeren Gemeinschaftsgefühl und geringerer sozialer Unterstützung bei der Arbeit führen.

Infos: www.baua.de

 

Pressekontakt: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, Jörg Feldmann, Telefon: 0231/9071-2330, E-Mail: presse@baua.bund.de

 

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