Dortmunder Informatiker entwickeln schnelles Avatar-Programm   

Veröffentlicht am 17.12.2020 15:02 von Redaktion

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Dortmund (idr). Avatar to go: Ein Informatiker-Team der TU Dortmund hat gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen der Universität Würzburg ein Verfahren entwickelt, mit dem virtuelle Klone deutlich schneller und kostengünstiger als bislang generiert werden können. Bislang war der technische Aufwand für die Gestaltung und Animation photorealistischer Avatare sehr hoch: Bis zu 100 Kameras und mehrere Tage Rechen- und Handarbeit wurden meist benötigt. Mit dem “Avatar-Maker to go” geht das einfach in rund 15 Minuten mit einem Smartphone. Die Kosten sinken dabei von etwa 60.000 auf 600 Euro.

Die Avatare werden z.B. für medizinische Therapien in Virtual Reality (VR) eingesetzt – so wie im Adipositas-Projekt ViTraS. Hier werden Avatare von übergewichtigen Personen generiert. Die Patientinnen und Patienten können sich dann vor einem virtuellen Spiegel bewegen und beobachten, wie sich eine virtuell simulierte Gewichtsveränderung auswirken würde. Außerdem gibt es Anwendungsmöglichkeiten in virtuellen Lehr-, Lern- und Trainingsumgebungen und bei Computerspielen.

Ein Video dazu gibt es unter https://youtu.be/7XX6IEuLP3A und Infos hier: https://vrst.acm.org/vrst2020/

 

Pressekontakt: TU Dortmund, Fakultät für Informatik, Prof. Mario Botsch, Telefon: 0231/755-6342, E-Mail: mario.botsch@tu-dortmund.de

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