RVR legt Corona-Bericht für Schulen im Ruhrgebiet vor

Veröffentlicht am 08.02.2021 13:43 von Redaktion

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Essen (idr). Die überwiegende Mehrheit der Schülerinnen und Schüler im Ruhrgebiet konnten im ersten Schulhalbjahr 2020/21 am Präsenzunterricht teilnehmen. Das zeigt der Bericht “Corona an Schulen in der Metropole Ruhr” des Regionalverbandes Ruhr (RVR). Das Statistikteam wertete dafür die vom NRW-Schulministerium durchgeführte Schulumfrage aus, die sich von der ersten Unterrichtswoche nach den Sommerferien bis zum Lockdown am 16. Dezember erstreckt.

Der Anteil der bestätigten Infektionen (mit Ausnahme der 51. Kalenderwoche, in die der Lockdown-Beginn fiel) war bei den Schülerinnen und Schülern nie höher als 0,3 Prozent, bei den Lehrkräften nie höher als 0,5 Prozent.

Der Höhepunkt bei den pandemiebedingten Einschränkungen (Quarantäne, Schulschließungen, bestätigte Infektionen) wurde drei Wochen nach den Herbstferien erreicht: 10,6 Prozent der Schülerinnen und Schüler sowie zwölf Prozent der Lehrkräfte konnten in dieser Woche nicht am Unterricht teilnehmen. Vollständige Schulschließungen konnten weitgehend vermieden werden. Maximal waren 0,5 Prozent der mehr als 1.300 Schulen im Ruhrgebiet komplett geschlossen. Dieser Höchstwert wurde ebenfalls drei Wochen nach Herbstferienende erreicht. Die Zunahme der Infektions- und Quarantänefälle scheinen zunächst in einem eindeutigen Zusammenhang mit den Ferien zu stehen. Grundsätzlich hat jedoch zum Herbst hin die Dynamik des Infektionsgeschehens allgemein zugenommen.

Die Einschränkungen im Schulsystem wurden bereits nach Einführung des “Lockdown light” am 2. November wieder leicht weniger, obwohl zu diesem Zeitpunkt die Schulen vorerst geöffnet blieben.

Infos: http://www.statistik.rvr.ruhr

Pressekontakt: RVR, Ann-Kristin Marx, Telefon: 0201/2069-434, E-Mail: marx@rvr.ruhr; Statistik-Team, Telefon: -760, E-Mail: statistik@rvr.ruhr

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