November 2022: Seitwärtsbewegung am Arbeitsmarkt in der Metropole Ruhr

Veröffentlicht am 30.11.2022 13:34 von NH-Nachrichten

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30.11.2022

Ruhrgebiet
Wirtschaft

Essen/Metropole Ruhr (idr). Im November 2022 sind in der Metropole Ruhr insgesamt 251.530 Personen arbeitslos gemeldet. Das sind im Vergleich zum Vorjahresmonat (November 2021) 9.540 Personen mehr ohne Arbeit, was einer Zunahme von 3,9 Prozent entspricht. Im Vergleich zum Oktober 2022 ist die Zahl der Arbeitslosen allerdings um 1.613 Personen zurückgegangen – eine Abnahme von 0,6 Prozent.

Die Stagnation am Arbeitsmarkt hängt dabei eng mit der eingetrübten gesamtwirtschaftlichen Lage zusammen: Es werden einerseits weniger Menschen arbeitslos, aber gleichzeitig werden auch weniger Stellen als in den vergangenen Jahren geschaffen, was zu weniger Abgängen aus der Arbeitslosigkeit führt.

Die Arbeitslosenquote ist leicht rückläufig und liegt in der Metropole Ruhr aktuell bei 9,3 Prozent. Die höchsten Arbeitslosenquoten verzeichnen dabei unverändert die kreisfreien Städte Gelsenkirchen (14,1 Prozent) und Duisburg (12,6 Prozent). Mit 6,2 Prozent weist der Kreis Wesel ruhrgebietsweit die niedrigste Arbeitslosenquote auf. Unter den kreisfreien Städten sind es Bochum (8,5 Prozent), Bottrop (7,2 Prozent) und Hamm (7,9 Prozent).

Auch in NRW ist die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Vormonat leicht um 0,6 Prozent auf 675.382 Personen gesunken. Damit sinkt die Arbeitslosenquote in NRW im November 2022 ebenfalls minimal und liegt nun bei 6,9 Prozent.

Hinweis für die Redaktion: Die in der Meldung genannten Arbeitslosenzahlen für das Ruhrgebiet wurden vom Statistikteam des Regionalverbandes Ruhr (RVR) errechnet. Sie weichen von den Daten der NRW-Arbeitsagentur ab, da auch die Zahlen für den Kreis Wesel eingebunden werden.

Infos: http://www.statistik.rvr.ruhr

Pressekontakt: Bundesagentur für Arbeit, Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen, Presse und Marketing, Telefon: 0211/4306-555, E-Mail: Nordrhein-Westfalen.PresseMarketing@arbeitsagentur.de; RVR, Julian Evans, Telefon: 0201/2069-528, E-Mail: evans@rvr.ruhr

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