NH-Nachrichten

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RWI-Studie zeigt: Fahrverbote, Rabatte und Subventionen senken CO₂-Emissionen kaum und sind teuer

Was bringen Dieselfahrverbote, Rabatte für Elektroautos und Plug-in-Hybride sowie Subventionen für Ladestationen für die Senkung der CO₂-Emissionen? Dieser Frage ging ein Expertenteam des RWI – Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung nach. Ergebnis: Zwar wurde so der Absatz von Dieselautos reduziert sowie der reiner Elektroautos und Plug-in-Hybride angekurbelt, allerdings mit relativ wenig Effekt. Über den gesamten Lebenszyklus betrachtet reduzieren diese Maßnahmen die CO₂-Emissionen nur wenig und sind zugleich teuer. Für die Studie wurden detaillierte Kfz-Zulassungsdaten aus allen deutschen Bundesländern für den Zeitraum von Januar 2015 bis März 2020 ausgewertet.

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Fast jedes achte NRW-Unternehmen nutzte im Jahr 2023 künstliche Intelligenz

Fast jedes achte (12,3 Prozent) Unternehmen in NRW mit mindestens 10 Beschäftigten hat im Jahr 2023 künstliche Intelligenz (KI) genutzt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, lag dieser Anteil im Jahr 2021 noch bei fast zehn Prozent. Die Ergebnisse stammen aus der jährlich stattfindenden Befragung zur Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien in Unternehmen.

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Die Zahl der Erwerbstätigen in NRW ist im Jahr 2022 um 1,3 Prozent gestiegen

Die Zahl der Erwerbstätigen in Nordrhein-Westfalen ist im Jahr 2022 um 126 700 auf rund 9,7 Millionen gestiegen. Das entspricht einem Plus von 1,3 Prozent gegenüber 2021. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Erwerbstätigenzahl in 50 von 53 nordrhein-westfälischen Kreisen bzw. kreisfreien Städten höher als ein Jahr zuvor. Die höchsten Zuwächse gab es im Kreis Paderborn (+2,3 Prozent) sowie in den Städten Oberhausen (+2,2 Prozent) und Münster (+2,1 Prozent). In der Stadt Hagen verringerte sich die Zahl der Erwerbstätigen am Arbeitsort (−0,7 Prozent). Gleiches gilt für den Kreis Siegen-Wittgenstein (−0,5 Prozent) und die Stadt Solingen (−0,2 Prozent).

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FOM-Weihnachtsstudie zeigt: Stressvermeidung steht im Ruhrgebiet ganz oben auf der Liste der guten Vorsätze

Bochumerinnen und Bochumer geben im Durchschnitt mehr Geld für Weihnachtsgeschenke aus als Menschen aus Duisburg, Wesel, Marl, Essen oder Dortmund. Das zeigt die aktuelle Weihnachtsstudie der FOM Hochschule. 513,9 Euro lassen sich Schenkende aus Bochum das Weihnachtsfest im Durchschnitt Kosten. Menschen aus Dortmund geben im Schnitt 512,5 Euro aus. 489,4 Euro sind es in Essen, 479,1 Euro in Marl, 473,3 Euro in Wesel und 470,6 Euro in Duisburg. Ganz vorne stehen bei den Menschen in den untersuchten Ruhrgebietsstädten die Vermeidung von Stress und mehr Zeit für Familie und Freunde.

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NRW-Ausbaugewerbe 2023: 1,3 Prozent mehr Betriebe und 2,9 Prozent mehr Beschäftigte als ein Jahr zuvor

Mitte des Jahres 2023 waren in den 5 488 Betrieben des nordrhein-westfälischen Ausbaugewerbes insgesamt 137 389 Personen beschäftigt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, stieg die Zahl der Betriebe gegenüber dem Vorjahr um 73 (+1,3 Prozent). Die Zahl der Beschäftigten erhöhte sich um 3 867 (+2,9 Prozent) und ist damit auf dem höchsten Stand seit dem Jahr 2012. Damals waren im Ausbaugewerbe noch 97 521 Personen beschäftigt.

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Ein Festessen vom Löffel

Wer liebt es nicht, das üppige Weihnachtsessen oder die Silvesterfeier im Kreis der Familie? Ob Braten, Gans oder Raclette – das Essen ist ein Fest für alle Sinne. Menschen mit einer Dysphagie können von solchen Genüssen oft nur träumen. Denn die Schluckstörung, die vor allem nach neurologischen Erkrankungen wie Schlaganfall, Morbus Parkinson oder Multipler Sklerose auftritt, macht eine normale Ernährung unmöglich. Die selbst betroffene Dortmunderin Anke Sonnemann organisiert jetzt ein 6-Gang-Menü für Menschen mit Schluckstörungen (Dysphagie) nach Schweizer Vorbild. Die Mehrgängige „Kulinarische Weltreise“ wird in der Eventlocation „TYDE Studios“ in unterschiedlichen Kostformen angeboten.

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HWK-Präsident Berthold Schröder zieht erste Bilanz für das Jahr 2023

„Wir brauchen einen Attraktivitätsschub für die berufliche Bildung“
HWK-Präsident Berthold Schröder zieht erste Bilanz für das Jahr 2023: „Für das Handwerk im Kammerbezirk Dortmund war es ein durchwachsenes Jahr mit einigen Höhen und Tiefen“, bilanziert Berthold Schröder, Präsident der Handwerkskammer (HWK) Dortmund. Trotz Gaspreisbremse und anderen Unterstützungsmaßnahmen habe das lokale Handwerk unter den hohen Energie- und Materialpreisen sowie der anhaltend hohen Inflation gelitten. Während im Frühjahr noch 83 Prozent der Betriebe positiv nach vorne geblickt hätten, seien es im Herbst nur noch 73 Prozent gewesen.

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Handwerkskammer Dortmund lud zum Kartoffelsuppe-Essen

Rund 50 Gäste des Dortmunder Handwerks sowie Vertreter*innen aus Wirtschaft und Politik trafen sich heute zum Kartoffelsuppe-Essen in der Handwerkskammer (HWK) Dortmund. Bei dem Treffen, das traditionell zum Ende des Jahres stattfindet, diskutierten die Anwesenden die aktuellen Herausforderungen für das Handwerk und warfen ein Blick ins neue Jahr.

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Handwerk weiter ausbildungsstarker Wirtschaftsbereich

Zu der am Mittwoch veröffentlichten Ausbildungsbilanz 2023 des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) erklärt Jörg Dittrich, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH): „Das Handwerk bildet weiter mit großem Engagement aus und leistet als ausbildungsstarker Wirtschaftsbereich einen ganz wesentlichen Beitrag zur Fachkräftesicherung und zur Zukunftsgestaltung: Das belegt die Ausbildungsbilanz des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB). Das Handwerk weiß um seine zentrale und unverzichtbare Rolle in den Transformationsprozessen, die nur mit ausreichend Fachkräften ausgefüllt werden kann. Denn nur mit dem Handwerk lassen sich die gesellschafts- und wirtschaftspolitischen Ziele wie die Klima- und Energiewende oder der Wohnungsbau umsetzen. Dieser großen Verantwortung tragen Handwerksbetriebe Rechnung, indem sie in großer Zahl Ausbildungsplätze zur Verfügung stellen.“

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BAUVERBÄNDE.NRW fordern die Politik zu schnellerem Handeln auf

Die jüngsten Entwicklungen rund um das Wachstumschancengesetz zeigen einmal mehr, wie die Politik in Deutschland stagniert. Bauunternehmer, die auf konkrete Maßnahmen und Unterstützung gehofft hatten, sehen sich erneut enttäuscht. Doch worum geht es genau? Die Arbeitsgruppe des Bundestages, die für das Wachstumschancengesetz zuständig ist, hat sich wiederholt getroffen, um einen Kompromiss zu finden. Doch was die Vertreter der Ampelregierung und die Gesandten der CDU/CSU dabei zustande brachten, ist ein Schlag ins Gesicht jedes ehrlichen Bauunternehmers. Am vergangenen Freitag wurden die Verhandlungen ergebnislos abgebrochen. Nun muss sich der Vermittlungsausschuss damit befassen. Der tagt aber erst wieder in 2024.

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Ab 1. April 2024 müssen Wärmepumpen und Co. aus dem Netz steuerbar sein

Die Bundesnetzagentur hat festgelegt, dass steuerbare Verbrauchseinrichtungen (SteuVE) wie Wallboxen, Wärmepumpen oder auch Speicher künftig aus dem Netz steuerbar sein müssen und dass deren Leistung reduziert werden kann. Mit dem Hochlauf von Wärmepumpen und Elektrofahrzeugen sowie einer steigenden Zahl von Batteriespeichern steigt auch die Belastung der Verteilernetze. Um eine Überlastung zu vermeiden, haben Netzbetreiber schon jetzt die Möglichkeit, die Leistung von Ladestationen, Wärmepumpen oder Batteriespeichern zu drosseln. Die Steuerung erfolgt dabei analog, so zum Beispiel über Zeitschaltuhr oder Rundsteuerempfänger. In Wohngebäuden erfolgt die Steuerung der Anlagen aktuell jedoch meist auf freiwilliger Basis. Die Anlagenbetreiber erhalten im Gegenzug ein reduziertes Netzentgelt.

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DMH: Handwerk ehrt junge Ausnahmetalente

Zum 72. Mal sind am 9. Dezember 2023 im bcc Berliner Congress Center die Bundessiegerinnen und -sieger in Europas größtem Berufswettbewerb ausgezeichnet worden: der Deutschen Meisterschaft im Handwerk (DMH). Den Bundessieg in ihrem Gewerk haben 113 junge Ausnahmetalente der handwerklichen Berufsausbildung bei der „Deutschen Meisterschaft im Handwerk – German Craft Skills“ 2023 errungen und sich dabei gegen insgesamt 3.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer durchgesetzt. Aus dem Kreativ-Wettbewerb „Die gute Form im Handwerk“ kommen 24 Preisträgerinnen und Preisträger hinzu. Ehrengäste der Abschlussfeier waren Michael Kellner, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) und Alfreð Gíslason, Bundestrainer der deutschen Männer-Handballnationalmannschaft.

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