Allgemein

Investitionen der NRW-Wirtschaft 2021 um 2,9 Prozent gestiegen

Die Investitionen der nordrhein-westfälischen Wirtschaft in neue Anlagen sind im Jahr 2021 preisbereinigt um 2,9 Prozent höher ausgefallen als ein Jahr zuvor. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, belief sich das gesamtwirtschaftliche Investitionsvolumen im Jahr 2021 in jeweiligen Preisen auf 130,6 Milliarden Euro. Für das gesamte Bundesgebiet war preisbereinigt ein Rückgang um −0,3 Prozent zu verzeichnen.

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Ruhr-Handwerk unter Druck – Rezession und Baukrise drücken Stimmung

Das Handwerk in der Region Ruhr steht im Herbst 2023 unter dem Eindruck der gesamtwirtschaftlichen Rezession, der hohen Energiepreise und der sich zuspitzen Baukrise. Unter diesen negativen Vorzeichen fällt das Geschäftsklima gegenüber dem Frühjahr um 15 Punkte auf einen Wert von 103 und hält sich nur knapp im positiven Bereich. Dabei ergibt sich eine Spreizung zwischen Lage- und Zukunftseinschätzung. 85 Prozent der Betriebe bewerten ihre aktuelle Geschäftslage als gut oder befriedigend, nur 15 Prozent als schlecht. Allerdings geht ein knappes Drittel von einer Verschlechterung in den nächsten sechs Monaten aus. Ein gleiches Bild zeigt sich beim Umsatz: Die aktuelle Lage ist weitgehend stabil, die Aussichten haben sich hingegen spürbar eingetrübt.

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Stadt, RVR und ThyssenKrupp erarbeiten Nutzungsvertrag für Halde Schleswig in Dortmund

Die Halde Schleswig in Dortmund-Asseln soll voraussichtlich ab Frühjahr 2024 für die Öffentlichkeit geöffnet werden. Der Regionalverband Ruhr (RVR), sein Eigenbetrieb RVR Ruhr Grün und die Stadt Dortmund machen das möglich, da sie ab 1. Januar 2024 die Nutzung und Pflege übernehmen wollen. Der Betriebsausschuss RVR Ruhr Grün hat in seiner letzten Sitzung (17. November) bereits grünes Licht gegeben, wenn RVR und Stadt Dortmund sich die zusätzlichen Pflegekosten teilen. Dazu wird ein Pflegevertrag mit der Thyssenkrupp AG, RVR/RVR Ruhr Grün und der Stadt Dortmund vereinbart. Der Rat der Stadt Dortmund entscheidet in seiner Sitzung am 14. Dezember über die Nutzungsübernahme.

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HWK Dortmund stellt Skulptur zu Ehren von Hans-Jürgen Zyche aus

Ob Schornsteinfeger, Zimmerer oder Maurer – die handgeschmiedete Skulptur „Handwerkerhaus“ von Hans-Jürgen Zyche aus Hagen bildet eine Vielzahl von handwerklichen Berufen ab. Das Kunstwerk des 2021 verstorbenen Kunstschmieds und Meisters im Metallbauerhandwerk hat nun im Foyer der Handwerkskammer (HWK) Dortmund seinen neuen Platz gefunden. „Das ‚Handwerkerhaus‘ spiegelt nicht nur das handwerkliche Können des geschätzten Ehrenobermeisters Zyche wider, sondern vereint sämtliche Handwerksberufe in einer kunstvollen Skulptur“, so Carsten Harder, Hauptgeschäftsführer der HWK Dortmund. „Hans-Jürgen Zyche vertrat ehrenamtlich das Handwerk in zahlreichen Verbänden, Gremien und Funktionen, war unter anderem als öffentlich vereidigter Sachverständiger im Metallbauerhandwerk tätig und engagierte sich als Vorsitzender des Prüfungsausschusses. Wir halten seine Schmiedekunst in Ehren.“

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Kostenloser Busverkehr in Hagen an den Adventswochenenden

Kostenlos mit dem Bus zum Weihnachtsmarkt oder zu den Weihnachtseinkäufen fahren: Das ist in Hagen an den vier Adventswochenenden möglich. Im gesamten Stadtgebiet können die Busse der Hagener Straßenbahn (HST) ohne Ticket genutzt werden. Auf dieses Angebot hat sich die Stadt mit der Hagener Versorgungs- und Verkehrs-GmbH verständigt. Die beiden Organisatoren wollen mit dem Vorhaben ein Zeichen für die Mobilitätswende setzen und den ÖPNV stärken.

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NRW: Jedes zwölfte Unternehmen war im Jahr 2021 eine Neugründung

53 582 der rund 654 000 in Nordrhein-Westfalen aktiven Unternehmen sind im Jahr 2021 neu gegründet worden; rein rechnerisch handelte es sich damit bei jedem zwölften Unternehmen in NRW um eine Neugründung. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, lag die Gründungsrate im Land mit 8,2 Prozent über dem für das gesamte Bundesgebiet ermittelten Wert (8,1 Prozent). Als Gründungsrate bezeichnet man den Anteil der in einem Jahr gegründeten Unternehmen am gesamten Unternehmensbestand des selben Jahres.

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NRW-Handwerk fordert neues Verkehrszeichen „Lade-/Servicezone“

Das nordrhein-westfälische Handwerk teilt das Ziel einer nachhaltigen und stadtverträglichen Mobilitätswende, mahnt aber gleichzeitig an, die Erreichbarkeit von Kunden und Betriebsstandorten zu sichern. Ein aktuelles Positionspapier, das die Landeshandwerksvertretung HANDWERK.NRW am 9. November 2023 beschlossen hat, fordert dabei insbesondere den Bund und das Land NRW auf, durch eine Änderung des Straßenverkehrsgesetzes und der Straßenverkehrsordnung den rechtlichen Rahmen zu erweitern, damit Kommunen flexible Lösungen zur Gestaltung des Verkehrsmanagements vor Ort zur Verfügung haben.

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Essen und Dortmund 2022 mit den meisten Einpendlern im Ruhrgebiet

1,31 Millionen Menschen sind 2022 im Ruhrgebiet über die Grenzen ihres Wohnorts zur Arbeit gependelt. Das teilt das Statistische Landesamt IT.NRW mit. 1,2 Millionen Erwerbstätige wohnten in der Gemeinde, in der sie auch arbeiteten. Die Städte mit den meisten Einpendlern sind in der Metropole Ruhr Essen (165.852) und Dortmund (142.083). Die höchsten Einpendelquoten (Anteil der Einpendelnden an den Pendelnden am Arbeitsort) hatten Holzwickede (83,5 Prozent) und Bönen (79,2 Prozent), beide im Kreis Unna.

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Gegen den Fachkräftemangel: LWL-Klinik Dortmund will neue Pflegekräfte mit „Flexpool“ an sich binden

Vor allem in der Pflege sind Arbeitskräfte rar. Die LWL-Klinik Dortmund reagiert darauf mit einem „Flexpool“: Angesprochen sind Menschen, die nicht in ein klassisches Arbeitszeitmodell passen, z. B. Mütter in Elternzeit, Rentner, Menschen, die Angehörige pflegen, die studieren oder bereits einen anderen Job haben. Sie sagen, wann und wieviel sie arbeiten können und werden im Rahmen ihrer Wunschdienste auf unterschiedlichen Stationen eingesetzt. Die Flexpool-Mitarbeiter werden fest angestellt und nach Tarif bezahlt, haben Urlaubsansprüche und bekommen Lohnfortzahlung im Krankheitsfall.

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Dortmunder Verwaltung schlägt Aufhebung von Sperrstunde vor

Mit der Sperrstunde in Dortmund soll bald Schluss sein. Für diesen Vorschlag hat sich heute der Verwaltungsvorstand der Stadt ausgesprochen. Eine neunmonatige Pilotphase, die der Rat im März 2021 beschlossen hatte, ist aus Sicht der Stadtspitze erfolgreich verlaufen. Dortmunds Nachtbeauftragter sowie das Ordnungsamt hatten diesen Probezeitraum in engem Austausch mit den Gewerbetreibenden und der Polizei begleitet. Mit Blick auf die Einsatzerfahrungen haben sowohl Ordnungsamt als auch Polizei keine Einwände gegen das Ende der Sperrstunde. Für das Ordnungsamt besteht weiterhin die Möglichkeit, im Einzelfall eine Sperrzeit für Betriebe festzulegen, in denen es zu einer Störung der Allgemeinheit kommt.

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Sanierung des „Lanstroper Eis“ in Dortmund soll weitergehen

Die Sanierung der Dortmunder Landmarke „Lanstroper Ei“ soll fortgesetzt werden. Dafür sprach sich der Verwaltungsvorstand in seiner letzten Sitzung aus. Dafür sollte der Investitionsrahmen um 1,3 Millionen auf rund 3 Millionen Euro erhöht werden, empfiehlt die Verwaltung den politischen Gremien. Insgesamt stehen für das Projekt Fördermittel aus verschiedenen Quellen von gut 649.000 Euro zur Verfügung – den Mehrbedarf muss jedoch die Stadt Dortmund decken. Mit der Erhöhung des städtischen Eigenanteils ist gewährleistet, dass die bisher zugesagten Fördermittel abgerufen und ihrem Zweck entsprechend verwendet werden können.

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UVH-Mitgliederversammlung am 25.10.2023 mit ZDH-Präsident Jörg Dittrich

Die diesjährige Mitgliederversammlung des Unternehmerverbandes Handwerk NRW (UVH) findet am Mittwoch, 25. Oktober 2023 um 10.30 Uhr in der Handwerkskammer Düsseldorf statt. Im Mittelpunkt des turnusmäßigen Treffens aller Landesinnungs- und Fachverbände steht ein Vortrag des neuen ZDH-Präsidenten Jörg Dittrich zum Thema „Handwerkspolitische Impulse – Damit Deutschland sich nicht die Zukunft verbaut“ und ein Grußwort des Staatssekretärs im Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen, Daniel Sieveke, zur aktuellen Situation der Bauwirtschaft.

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