Allgemein

Zahl der Minijobber leicht gestiegen

Knapp 6,96 Millionen Menschen arbeiten in einem Minijob. Laut der Minijob-Zentrale mit Sitz in Bochum ist die Zahl der geringfügig Beschäftigten im Vergleich zum letzten Quartal leicht gestiegen. Während im Juni 2023 im gewerblichen Bereich 6.686.832 und in Privathaushalten 269.081 Mini-Jobber arbeiteten, waren es im März 2023 im gewerblichen Bereich 6.468.370 und in Privathaushalten 264.510. Damit ist in den Privathaushalten der Anteil im Vergleich zum Vorquartal um 1,7 Prozent gestiegen. Im gewerblichen Bereich stieg der Anteil im gleichen Zeitraum um 3,4 Prozent. Die Minijob-Zentrale begründet den Anstieg damit, dass die während der Corona-Pandemie weggebrochenen Jobs nun wieder auf dem Arbeitsmarkt benötigt werden.

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16 Millionen Euro für Projekte zur IGA 2027 und die Quartiere im Umfeld

Zwei Förderbescheide über Landes- und Bundesmittel aus dem Programm „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ für Projekte rund um die Internationale Gartenausstellung 2027 gehen nach Dortmund. Eine Förderung in Höhe von 8,312 Millionen Euro übergab der Arnsberger Regierungspräsident Heinrich Böckelühr an den Dortmunder Oberbürgermeister Thomas Westphal. Die Städtebauförderung soll genutzt werden, um eine neue Grünanlage für die Menschen in der Nachbarschaft des Dortmunder Kokereiparks zu errichten, die nach der Internationalen Gartenausstellung (IGA) 2027 dauerhaft für alle zur Verfügung steht. Der zweite Förderbescheid in Höhe von rund 7,831 Millionen Euro ging an die Vorsitzende der Geschäftsführung der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur in Dortmund, Ursula Mehrfeld.

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Reinigung rocks again!

Ein sauberer Drumteppich, staubtrockene Bässe, glasklar gespielte Riffs und glänzende Soli: Dass Gebäudereiniger richtig abrocken können, bewies jetzt die Gebäudereiniger-Innung Dortmund. Rund 100 Gäste waren zur traditionellen Rocknacht der Handwerker in die Schulungsstätte der Gebäudereiniger-Innung nach Dortmund-Körne gekommen. Dort wurden sie von Obermeister Kai-Gerhard Kullik und Geschäftsführer Volker Walters begrüßt, die sich besonders darüber freuten, es nach drei Jahren Corona-Pause endlich mal wieder richtig „krachen“ zu lassen

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BVB schreibt erstmals seit Corona wieder schwarze Zahlen

Fußball-Erstligist Borussia Dortmund hat im Geschäftsjahr 2022/23 eine Bruttokonzerngesamtleistung in Höhe von 515,4 Millionen Euro erwirtschaftet. Das entspricht einem Zuwachs von 12,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr (456,9 Millionen Euro). Erstmals nach Ausbruch der Corona-Pandemie schreibt der BVB damit wieder schwarze Zahlen. Das Konzernergebnis für das abgelaufene Geschäftsjahr schließt mit einem Plus in Höhe von 9,6 Millionen Euro ab. Das gab die Geschäftsführung heute bei der Bilanzpressekonferenz bekannt. Nach Wegfall aller pandemiebedingten Restriktionen konnte der Vizemeister sein Heimstadion bei allen Heimspielen voll auslasten und erzielte in der Bundesliga den höchsten Zuschauerschnitt (81.228). In der Folge stiegen die Erlöse in den Bereichen Ticketing (+20,8 Millionen Euro) und Conference, Catering, Sonstige (+15,6 Millionen Euro) deutlich.

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NRW: Rückgang der Reallöhne im zweiten Quartal 2023 gestoppt

Die effektiven Bruttomonatsverdienste der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Produzierenden Gewerbe und im Dienstleistungsbereich lagen in Nordrhein-Westfalen im zweiten Quartal 2023 real – also preisbereinigt – um 0,1  Prozent über denen des Vorjahreszeitraums. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, hat sich der in den vergangenen Quartalen beobachtete Rückgang der Reallöhne nicht fortgesetzt. Der Anstieg der Nominallöhne um +6,3 Prozent übertraf den der Verbraucherpreise (+6,2 Prozent). Der in den vergangenen sieben Quartalen eingetretene Rückgang der Reallöhne wurde damit gestoppt.

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Metropole Ruhr zählte 2022 mehr Studienanfänger als Azubis

Entgegen dem Landestrend haben in der Metropole Ruhr im vergangenen Jahr mehr junge Menschen ein Studium begonnen als eine Berufsausbildung. Das zeigen Daten des Statistischen Landesamtes IT.NRW. Demnach hatten bis zum Jahresende 2022 in den Städten und Kreisen des Ruhrgebiets 27.852 Jugendliche einen Ausbildungsvertrag abgeschlossen. Demgegenüber begannen 29.857 ein Studium an einem der Hochschulen mit Campus in der Metropole Ruhr. Landesweit zeigte sich die Lage anders: Hier war die Zahl der neuen Auszubildenden 2022 zum zweiten Mal in Folge höher als die der Studienanfänger/-innen. Laut IT.NRW standen 105.870 Personen mit neu abgeschlossenem Ausbildungsvertrag 103.305 Studienanfängern und -anfängerinnen an Hochschulen in NRW gegenüber.

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NRW: Fast ein Viertel der Beschäftigten arbeitete 2022 im Homeoffice

Im Jahr 2022 hat fast ein Viertel der abhängig Beschäftigten (ohne Auszubildende) in Nordrhein-Westfalen zumindest zeitweise von zu Hause aus gearbeitet. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt auf Basis erster Ergebnisse des Mikrozensus 2022 mitteilt, nutzten 23,4 Prozent der Beschäftigten im Land das Homeoffice. Dieser Anteil hat sich gegenüber dem Jahr 2021 (23,8 Prozent) kaum verändert. Allerdings ist der Anteil der abhängig Beschäftigten, die im Jahr 2022 an jedem Arbeitstag von zu Hause aus gearbeitet haben, gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen: 2021 hatten noch 40,4 Prozent der Beschäftigten angegeben, jeden Tag mindestens einen Teil ihrer Tätigkeit von zu Hause aus erledigt zu haben – im vergangenen Jahr waren dies nur noch 28,6 Prozent.

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3. Innovationspreis Handwerk NRW:  Startschuss für Handwerksbetriebe gefallen

Ab heute (7.8.23)  bis zum 08.10.2023 können sich Handwerksbetriebe, die in der Handwerksrolle einer Handwerkskammer in Nordrhein-Westfalen eingetragen sind, um den »Innovationspreis Handwerk NRW« bewerben. Die Einreichung der Bewerbungsunterlagen erfolgt erstmals vollständig digital unter www.whkt.de/innovationspreis-handwerk. Um Innovationen von Handwerksbetrieben exemplarisch hervorzuheben, vergibt das Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen alle zwei Jahre – in diesem Jahr zum dritten Mal – den Innovationspreis Handwerk. Der mit jeweils 10.000 Euro dotierte Preis wird an ein Unternehmen mit weniger als zehn Mitarbeitenden und an ein Unternehmen mit mindestens zehn Mitarbeitenden vergeben.

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Neuer Mundart-Disney-Comic: Donald Duck spricht Ruhrdeutsch

Da haben alle „Spass inne Backen“: Am 8. August erscheint Walt Disneys Lustiges Taschenbuch (LTB) auf Ruhrdeutsch. Mit dabei ist Comedian Atze Schröder. Der duckifizierte Stargast und Co-Autor des Mundart-Taschenbuchs schlüpft mit gelbem Schnabel, Krüsselkopp und Atze-typischer Brille in die Rolle des Stilberaters und sorgt für das perfekte Styling der Ducks. Insgesamt acht Geschichten vereint der Band, u. a. mit Daniel Düsentrieb, der eine automatische Frisur-Schneidemaschine erfunden hat, mit Donald, Dussel und Gustav, die das Derby FC Entenhausen gegen Gansbach verfolgen und den Panzerknackern, die mal wieder Onkel Dagobert erleichtern wollen.

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Saisonüblicher Anstieg der Arbeitslosigkeit fällt im Juli stärker aus

266.157 Menschen waren im Juli im Ruhrgebiet arbeitslos gemeldet. Das waren 6.144 oder 2,4 Prozent mehr Arbeitslose als im Juni und 9.729 bzw. 3,8 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Der saisonübliche Anstieg der Arbeitslosenzahlen fällt etwas stärker aus als in den letzten Jahren. Gründe dafür sind die konjunkturelle Lage sowie die zunehmende Diskrepanz zwischen dem Anforderungsniveau vieler vakanter Stellen und dem Qualifikationsniveau der Bewerber.

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Raucheranteil im Ruhrgebiet sinkt auf 21,2 Prozent

Die Zahl der Raucherinnen und Raucher ist in der Metropole Ruhr – wie auch in ganz NRW – gesunken. 2021 gaben 21,2 Prozent der Ruhrgebietsbevölkerung im Alter ab 15 Jahren an zu rauchen; 2017 lag der Anteil noch bei 24,5 Prozent. Das durchschnittliche Alter bei Rauchbeginn stieg im selben Zeitraum von 17,6 auf 18,2 Jahre. Das teilt das Statistische Landesamt IT.NRW anlässlich des Internationalen Tags des Lungenkrebses am 1. August mit. Die Ergebnisse basieren auf dem Mikrozensus.

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Praktika sind eine Chance, Jugendliche für das Handwerk zu begeistern 

Die berufliche Bildung war Thema bei einem Austausch zwischen Berthold Schröder, Präsident der Handwerkskammer (HWK) Dortmund, und Dorothee Feller, Ministerin für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen. „Das Handwerk braucht dringend mehr Nachwuchskräfte, sonst laufen wir Gefahr, unsere Ziele beim Klimaschutz und der Nachhaltigkeitswende zu verfehlen“, so der Kammerpräsident.

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