Allgemein

NRW: Rückgang der Reallöhne im zweiten Quartal 2023 gestoppt

Die effektiven Bruttomonatsverdienste der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Produzierenden Gewerbe und im Dienstleistungsbereich lagen in Nordrhein-Westfalen im zweiten Quartal 2023 real – also preisbereinigt – um 0,1  Prozent über denen des Vorjahreszeitraums. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, hat sich der in den vergangenen Quartalen beobachtete Rückgang der Reallöhne nicht fortgesetzt. Der Anstieg der Nominallöhne um +6,3 Prozent übertraf den der Verbraucherpreise (+6,2 Prozent). Der in den vergangenen sieben Quartalen eingetretene Rückgang der Reallöhne wurde damit gestoppt.

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Metropole Ruhr zählte 2022 mehr Studienanfänger als Azubis

Entgegen dem Landestrend haben in der Metropole Ruhr im vergangenen Jahr mehr junge Menschen ein Studium begonnen als eine Berufsausbildung. Das zeigen Daten des Statistischen Landesamtes IT.NRW. Demnach hatten bis zum Jahresende 2022 in den Städten und Kreisen des Ruhrgebiets 27.852 Jugendliche einen Ausbildungsvertrag abgeschlossen. Demgegenüber begannen 29.857 ein Studium an einem der Hochschulen mit Campus in der Metropole Ruhr. Landesweit zeigte sich die Lage anders: Hier war die Zahl der neuen Auszubildenden 2022 zum zweiten Mal in Folge höher als die der Studienanfänger/-innen. Laut IT.NRW standen 105.870 Personen mit neu abgeschlossenem Ausbildungsvertrag 103.305 Studienanfängern und -anfängerinnen an Hochschulen in NRW gegenüber.

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NRW: Fast ein Viertel der Beschäftigten arbeitete 2022 im Homeoffice

Im Jahr 2022 hat fast ein Viertel der abhängig Beschäftigten (ohne Auszubildende) in Nordrhein-Westfalen zumindest zeitweise von zu Hause aus gearbeitet. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt auf Basis erster Ergebnisse des Mikrozensus 2022 mitteilt, nutzten 23,4 Prozent der Beschäftigten im Land das Homeoffice. Dieser Anteil hat sich gegenüber dem Jahr 2021 (23,8 Prozent) kaum verändert. Allerdings ist der Anteil der abhängig Beschäftigten, die im Jahr 2022 an jedem Arbeitstag von zu Hause aus gearbeitet haben, gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen: 2021 hatten noch 40,4 Prozent der Beschäftigten angegeben, jeden Tag mindestens einen Teil ihrer Tätigkeit von zu Hause aus erledigt zu haben – im vergangenen Jahr waren dies nur noch 28,6 Prozent.

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3. Innovationspreis Handwerk NRW:  Startschuss für Handwerksbetriebe gefallen

Ab heute (7.8.23)  bis zum 08.10.2023 können sich Handwerksbetriebe, die in der Handwerksrolle einer Handwerkskammer in Nordrhein-Westfalen eingetragen sind, um den »Innovationspreis Handwerk NRW« bewerben. Die Einreichung der Bewerbungsunterlagen erfolgt erstmals vollständig digital unter www.whkt.de/innovationspreis-handwerk. Um Innovationen von Handwerksbetrieben exemplarisch hervorzuheben, vergibt das Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen alle zwei Jahre – in diesem Jahr zum dritten Mal – den Innovationspreis Handwerk. Der mit jeweils 10.000 Euro dotierte Preis wird an ein Unternehmen mit weniger als zehn Mitarbeitenden und an ein Unternehmen mit mindestens zehn Mitarbeitenden vergeben.

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Neuer Mundart-Disney-Comic: Donald Duck spricht Ruhrdeutsch

Da haben alle „Spass inne Backen“: Am 8. August erscheint Walt Disneys Lustiges Taschenbuch (LTB) auf Ruhrdeutsch. Mit dabei ist Comedian Atze Schröder. Der duckifizierte Stargast und Co-Autor des Mundart-Taschenbuchs schlüpft mit gelbem Schnabel, Krüsselkopp und Atze-typischer Brille in die Rolle des Stilberaters und sorgt für das perfekte Styling der Ducks. Insgesamt acht Geschichten vereint der Band, u. a. mit Daniel Düsentrieb, der eine automatische Frisur-Schneidemaschine erfunden hat, mit Donald, Dussel und Gustav, die das Derby FC Entenhausen gegen Gansbach verfolgen und den Panzerknackern, die mal wieder Onkel Dagobert erleichtern wollen.

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Saisonüblicher Anstieg der Arbeitslosigkeit fällt im Juli stärker aus

266.157 Menschen waren im Juli im Ruhrgebiet arbeitslos gemeldet. Das waren 6.144 oder 2,4 Prozent mehr Arbeitslose als im Juni und 9.729 bzw. 3,8 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Der saisonübliche Anstieg der Arbeitslosenzahlen fällt etwas stärker aus als in den letzten Jahren. Gründe dafür sind die konjunkturelle Lage sowie die zunehmende Diskrepanz zwischen dem Anforderungsniveau vieler vakanter Stellen und dem Qualifikationsniveau der Bewerber.

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Raucheranteil im Ruhrgebiet sinkt auf 21,2 Prozent

Die Zahl der Raucherinnen und Raucher ist in der Metropole Ruhr – wie auch in ganz NRW – gesunken. 2021 gaben 21,2 Prozent der Ruhrgebietsbevölkerung im Alter ab 15 Jahren an zu rauchen; 2017 lag der Anteil noch bei 24,5 Prozent. Das durchschnittliche Alter bei Rauchbeginn stieg im selben Zeitraum von 17,6 auf 18,2 Jahre. Das teilt das Statistische Landesamt IT.NRW anlässlich des Internationalen Tags des Lungenkrebses am 1. August mit. Die Ergebnisse basieren auf dem Mikrozensus.

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Praktika sind eine Chance, Jugendliche für das Handwerk zu begeistern 

Die berufliche Bildung war Thema bei einem Austausch zwischen Berthold Schröder, Präsident der Handwerkskammer (HWK) Dortmund, und Dorothee Feller, Ministerin für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen. „Das Handwerk braucht dringend mehr Nachwuchskräfte, sonst laufen wir Gefahr, unsere Ziele beim Klimaschutz und der Nachhaltigkeitswende zu verfehlen“, so der Kammerpräsident.

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NRW-Inflationsrate liegt im Juli 2023 bei 5,8 Prozent

er Verbraucherpreisindex für Nordrhein-Westfalen ist von Juli 2022 bis Juli 2023 um 5,8 Prozent gestiegen (Basisjahr 2020 = 100). Unter Ausschluss der Preisentwicklung bei Nahrungsmitteln und Energie – oftmals auch als Kerninflation bezeichnet – ist der Preisindex zwischen Juli 2022 und Juli 2023 um 5,4 Prozent gestiegen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, stieg der Verbraucherpreisindex gegenüber dem Vormonat (Juni 2023) um 0,2 Prozent.

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Bruttoinlandsprodukt in allen Regionen NRWs im Jahr 2021 gestiegen

m Jahr 2021 ist die Wirtschaftsleistung (gemessen am Bruttoinlandsprodukt) in allen nordrhein-westfälischen Kreisen und kreisfreien Städten gestiegen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, erreichten hier im Vergleich zum Vorjahr landesweit Leverkusen (+10,3 Prozent), der Kreis Olpe (+9,5 Prozent) und Gelsenkirchen (+8,5 Prozent) die höchsten Zuwachsraten. Die niedrigsten Zuwachsraten wurden für den Kreis Gütersloh (+1,1 Prozent), Hamm (+1,4 Prozent) und den Kreis Viersen (+1,9 Prozent) ermittelt.

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Studienanfängerzahl in NRW auf dem niedrigsten Stand seit 2010

103 305 Personen haben sich im Studienjahr 2022 erstmals an einer der NRW-Hochschulen eingeschrieben. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das 0,4 Prozent weniger als im Studienjahr 2021 (103 699) und 19,3 Prozent weniger als der Höchststand im Studienjahr 2013 (128 033). Niedriger als 2022 war die Zahl der Studienanfängerinnen und -anfänger zuletzt im Studienjahr 2010 gewesen (damals: 97 237).

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BKK: Beschäftigte im Ruhrgebiet länger krank als Landesdurchschnitt

Die Ruhrgebietsstädte lagen 2022 bei den Krankenständen landesweit an der Spitze: In Herne waren es 29,9 Tage Arbeitsunfähigkeit (AU) je Beschäftigtem (2021: 25,5 AU-Tage), in Hagen 28,4 AU-Tage (2021: 23,9) und in Gelsenkirchen 27,7 (2021: 23). Die Krankmeldungen in NRW haben mit 23,3 Arbeitsunfähigkeitstagen je Beschäftigtem den höchsten Wert seit mehr als einem Jahrzehnt erreicht. Das zeigt eine Auswertung des BKK-Landesverbandes Nordwest. Als mögliche Gründe für die überdurchschnittlichen Fehlzeiten im Ruhrgebiet nennt der Verband das Durchschnittsalter der Versicherten, das über dem NRW-Schnitt liegt. Auch Arbeitsbedingungen und Umweltfaktoren können eine Rolle spielen.

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