Baugewerbe

Autobahnbrücke in Unna in Rekordzeit gebaut

Mithilfe eines neuen Verfahrens konnte die Bauzeit für eine neue Brücke auf der A1 in Unna um neun Monate verkürzt werden. Die Brücke Afferder Weg wurde in knapp acht Monaten erstellt. Acht Millionen Euro hat das Bauwerk gekostet. Damit ist es teurer als in herkömmlicher Bauweise errichtete Brücken. Bei häufiger Anwendung soll das Verfahren aber günstiger werden.

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Zahl der Wohnungen in NRW seit 2010 um 4,0 Prozent gestiegen

Ende 2019 gab es in Nordrhein-Westfalen 9,06 Millionen Wohnungen (einschließlich Wohnungen in Wohnheimen). Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand von Ergebnissen der Fortschreibung des Gebäude- und Wohnungsbestandes mitteilt, war die Zahl der Wohnungen damit um 0,5 Prozent höher als ein Jahr zuvor und um 4,0 Prozent höher als Ende 2010.

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Baugewerbe zum Konjunkturpaket: Mittelstand steht bereit, um den Re-Start zu bauen

Zu den gestrigen Beschlüssen des Koalitionsausschusses zu einem Konjunktur- und Zukunftspaket erklärt der Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe, Felix Pakleppa: „Die Bundesregierung setzt mit ihrem Konjunkturpaket wichtige Impulse zur Wiederbelebung und Stärkung des wirtschaftlichen Lebens. Wir begrüßen, dass zahlreiche Maßnahmen die von uns gemachten Vorschläge aufgreifen und so die mittelständische Bauwirtschaft als wichtiges Zugpferd der Binnenkonjunktur gestärkt wird.“

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Dipl.-Ök. Hermann Schulte-Hiltrop Hauptgeschäftsführer BAUVERBÄNDE.NRW

Gefahr von Auftragslöchern: Kommunen dürfen Aufträge nicht mehr aufschieben

Trotz erheblicher Einschränkungen laufen vielerorts die Baustellen noch weiter. Wie lange ist fraglich, denn während zum Jahresanfang die Auftragsbücher vieler Bauunternehmen in Nordrhein-Westfalen noch gut gefüllt waren, ist das Polster nun geschrumpft. Der Hauptgeschäftsführer der BAUVERBÄNDE.NRW, Hermann Schulte-Hiltrop erklärt hierzu: „Wir sind zwar froh, dass es bisher noch gelungen ist, die Bautätigkeit in Nordrhein-Westfalen weitgehend aufrechtzuerhalten. Allerdings ist dies insbesondere dem Auftragspolster zu verdanken, mit dem die Branche noch in das Jahr 2020 gestartet ist.“

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Preise für Wohneigentum und Mieten: Essen und Dortmund führen Ruhrgebietsranking an

Essen und Dortmund sind die Ruhrgebietsstädte mit den höchsten Immobilien- und Mietpreisen. Das geht aus dem Preisspiegel NRW-Wohnimmobilien 2020 des Immobilienverbands Deutschland IVD West hervor. Für eine Eigentumswohnung mittlerer Wohnlage zahlen Käufer in Dortmund durchschnittlich 1.630 Euro je Quadratmeter, es folgen Essen mit 1.500 sowie Bochum mit 1.450 Euro/Quadratmeter. In Gelsenkirchen liegt der Quadratmeterpreis hingegen im Schnitt nur bei 995, in Bottrop bei 840 Euro/qm. Auch bei freistehenden Eigenheimen liegt Dortmund im Ruhrgebietsvergleich mit 425.000 Euro noch vor Essen (415.0000 Euro) ganz vorne.

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Konjunkturelle Perspektive schaffen

„Noch gelingt es den Bauunternehmen größtenteils, den Baustellenbetrieb unter großen Anstrengungen aufrechtzuerhalten. Damit leisten die Bauunternehmen unter erschwerten Bedingungen einen wichtigen Beitrag zur Sicherung der Binnenkonjunktur. Allerdings zeichnet sich bereits ein massiver Nachfragerückgang ab. Daher brauchen wir jetzt gezielte Impulse zur Stützung der Konjunktur“, erklärte Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe (ZDB), im Vorfeld der Beratungen zwischen der Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidenten der Länder.

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Für kürzere Bauzeiten: Straßen.NRW testet auf der A 1 neues Brückenbauverfahren

Straßen.NRW testet auf der A 1 bei Unna ein Verfahren, um Bauzeiten zu reduzieren. Die Brücke über den Afferder Weg wird aus angelieferten Halbfertigteilen zusammengebaut. Neu ist, dass die sogenannte Kappe, das äußerste Bauteil der Brücke, nicht mit Hilfe einer Holzverschalung hergestellt wird. Stattdessen wird ein Stahlblech eingesetzt, das dauerhaft im Bauwerk verbleibt. Das Brückengeländer kann bereits vor dem Einbau des Stahlblechs montiert werden. Dadurch spart Straßen.NRW den An- und Abbau der Verschalung und das dafür notwendige Gerüst.

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Erster Schnittstellen-Tag Nassraum führte Fliesenleger und Sanitär-Fachleute zusammen

Es war eine Premiere für Dortmund und Lünen: Auf Einladung von zwei Innungen fand erstmals ein übergreifender Schnittstellentag des Handwerks in der Region statt. Unter dem Titel „Schnittstellenkoordination Nassraum“ hatten die Innung für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik Dortmund und Lünen sowie die Bezirksfachgruppe Fliesen Ruhrgebiet ihre Mitglieder zu einem gemeinsamen Nachmittag eingeladen. Dabei ging es im Wesentlichen darum, die beiden Fachgewerke, die auf Baustellen täglich eng zusammenarbeiten, auch einmal außerhalb des Alltags zusammenzubringen, um Einblicke in die Anforderung des jeweils anderen Gewerks zu bekommen.

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Fliesen-, Platten- und Mosaikleger begrüßen die Rückkehr der Meisterpflicht

Das Fliesen-, Platten- und Mosaikleger-Handwerk in Dortmund und Lünen begrüßt die heute wieder in Kraft getretene Meisterpflicht für 12 Berufe des Handwerks. „Wir freuen uns sehr, dass die politische Fehlentscheidung der Handwerksnovelle 2004, unser Gewerk für zulassungsfrei zu erklären, nun endlich Geschichte ist“, so Matthias Arens, Vorsitzender der Fachgruppe Fliesen-, Platten- und Mosaikleger in der Baugewerbe-Innung Dortmund und Lünen. „Das ist ein guter Schritt für unser Handwerk und für den Verbraucher.“

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Einigung auf Rückkehr zur Meisterpflicht

Die Rückkehr zur Meisterpflicht ist auf der Zielgeraden. Die Koalitionsfraktionen und das Bundeswirtschaftsministerium haben sich heute auf die Wiedereinführung der Meisterpflicht in 12 Gewerken und auf einen Gesetzentwurf geeinigt. „Wir sind damit am Ziel einer langen Reise”, erklärt Martina Gralki-Brosch, Bundesinnungsmeisterin und Vorsitzende des Zentralverbands Werbetechnik, Bundesinnungsverband der Schilder- und Lichtreklamehersteller. „Seit über 15 Jahren haben wir für die Rückkehr zur Meisterpflicht gekämpft und für unser Handwerk geworben. Wir sind sehr zufrieden mit der Entwicklung und bedanken uns bei allen, die uns auf diesem Weg begleitet und unterstützt haben.”

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Rohbau für Dortmunds Wohnungsbau-Großprojekt steht

Auf Dortmunds größtem innerstädtischen Wohnungsbauprojekt hängt der Richtkranz: Der Rohbau des Quartiers mit 222 Wohnungen und 365 Mikroapartments neben der BVB-Zentrale ist fertiggestellt. Auf dem 10.900 Quadratmeter großen Grundstück entsteht ein Quartier mit einer Wohnfläche von insgesamt 26.600 Quadratmetern.

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