Prüfen, Rufen, Drücken – Dortmunder Handwerker lernten Leben retten

Veröffentlicht am 15.09.2017 14:08 von Redaktion

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Die Initiatoren der Woche der Wiederbelebung .

230 Menschen am Tag oder ca. zehn Menschen pro Stunde erleiden statistisch gesehen jährlich in Deutschland einen Herz-Kreislauf-Stillstand. Dabei passieren fast 70 Prozent der Fälle im heimischen Umfeld. Obwohl diese oft von Laien beobachtet werden, überlebt nur eine geringe Anzahl der Patienten den plötzlichen Herztod, weil der Lebenspartner oder Mitbewohner keine Wiederbelebungsmaßnahmen durchführt.

 

 

Prüfen – rufen – drücken. “Stayin’ alive” von den Bee Gees war für die Auszubildenden im Fliesenleger-Handwerk der richtige Rhythmus für die Herzdruckmassage.

Um dies zu ändern machen der Dortmunder Rettungsdienst, das Ambulante Herzzentrum, das Institut für Präventions- und Bewegungsmedizin sowie der Stadtfeuerwehrverband Dortmund e.V. gemeinsam mit 16 Terminen im Innenstadtbereich auf das Thema aufmerksam. Als besondere Partner der Aktion konnten in diesem Jahr die Kreishandwerkerschaft Dortmund und Lünen, die Krankenkasse ikk classic und die DASA Arbeitswelt Ausstellung gewonnen werden.

 

 

In einem Vortrag informierten sich die jungen Handwerker über die Wichtigkeit der lebensrettenden Maßnahmen.

Zur Eröffnung der diesjährigen Woche der Wiederbelebung wurde  am Freitag, 15. September 2017, im Ausbildungszentrum Bau auf dem Gelände  der Kreishandwerkerschaft an der Langen Reihe in Dortmund-Körne ein Gesundheitstag für alle Handwerksbetriebe Dortmunds angeboten. Hier wurden Auszubildende  der Handwerksbetriebe unter anderem auch in den Basismaßnahmen der Wiederbelebung geschult. Im Mittelpunkt standen die Fragen: Wann muss ich eine Herzdruckmassage machen und wo setze ich an? Und wie war nochmal die Taktung mit Drücken und Beatmen?

 

Die Initiatoren beim Pressestermin im Ausbildungszentrum Bau.

Leben retten ist kinderleicht. Mit der Aktion „Prüfen Rufen, Drücken“ wollen die Initiatoren deutlich machen, dass jeder von uns Leben retten kann, wenn rechtzeitig mit einer Herzdruckmassage begonnen wird. Dazu erklären bei den diversen Aktionen professionelle Retter den Laien was zu tun ist und jeder kann dabei an einer Übungspuppe selbst Hand anlegen, um eine Herzdruckmassage durchzuführen. Ein Herzstillstand ist kein Schicksal, welches ausschließlich ältere Personen trifft, denn oft sind auch jüngere Leute betroffen. Erste-Hilfe-Maßnahmen sollten daher selbstverständlich sein.

 

 

Kontakt:

Feuerwehr Dortmund

Pressestelle

Andre Lüddecke

Tel.: 0231/8455000

E-Mail: alueddecke@stadtdo.de

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