November 2024

Dachdeckerbetriebe sehen mehr Fehltage durch telefonische Krankschreibung

Um aktuelle Diskussionen um die telefonische Krankschreibung mit Fakten zu unterlegen, hat der Innungsverband des Dachdeckerhandwerks Westfalen mit Sitz in Dortmund Ende Oktober seine 1.100 Mitgliedsbetriebe zu ihren Erfahrungen mit dem Krankenstand im abgelaufenen Jahr befragt. Danach sind 75 Prozent der befragten Unternehmer der Ansicht, dass ein direkter Zusammenhang zwischen der Häufigkeit von Arbeitsunfähigkeiten und der Möglichkeit zur telefonischen Krankschreibung besteht.

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Spatenstich für ICE-Werk am Dortmunder Hafen

Früher als geplant beginnt die Deutsche Bahn mit dem Bau eines weiteren ICE-Werks in Dortmund. Heute wurde der erste Spatenstich auf einem brachliegenden Güterbahnhof in der Nähe des Dortmunder Hafens gesetzt. Bis 2027 sollen dort eine 480 Meter lange Werkshalle mit vier Wartungsgleisen sowie Nebenwerkstätten, Lagergebäuden, Verwaltungs- und Sozialgebäude entstehen. Dort werden künftig ICE gereinigt, überprüft und repariert. 400 Millionen Euro investiert die Bahn in das bundesweit elfte Instandhaltungswerk, das bis zu 500 Arbeitsplätze bieten soll.

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Entwaldungsverordnung: Start verschieben, massiv nachbessern!

Derzeit wird auf EU-Ebene verhandelt, den Starttermin der Entwaldungs-Verordnung zu verschieben. Einigen sich Rat und EP nicht bis Weihnachten, muss die Verordnung zum 30. Dezember 2024 angewendet werden. Dazu erklärt ZDH-Generalsekretär Schwannecke: „Wir fordern alle Verantwortlichen eindringlich auf, den Anwendungsstart der EU-Entwaldungsverordnung um mindestens zwölf Monate zu verschieben. Das ist unumgänglich, da derzeit noch nicht einmal grundlegende Voraussetzungen für die Umsetzung des Gesetzes gegeben sind.“

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Deutscher Holzbaupreis 2025 ausgelobt

Unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen lobt Holzbau Deutschland – Bund Deutscher Zimmermeister im Zentralverband des Deutschen Baugewerbes den Deutschen Holzbaupreis 2025 aus. In Zusammenarbeit mit weiteren Branchenpartnern der deutschen Holz- und Forstwirtschaft sowie den Holzbau Deutschland Leitungspartnern wird der Deutsche Holzbaupreis im Namen des INFORMATIONSDIENST HOLZ vergeben. Einreichungsschluss ist der 26. Januar 2025

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Vertrauensvolle Zusammenarbeit stärken und ausbauen

Rund 50 Mitarbeitende kommunaler Behörden kamen Mitte November mit Vertretern der Handwerkskammer (HWK) Dortmund zusammen, um sich über Handwerks- und Gewerberecht auszutauschen sowie Erfahrungen zu teilen. Auf dem Programm des Treffens ging es unter anderem um wesentliche Aspekte des Handwerksrecht in Zusammenhang mit dem Tätigkeitsbereich „Montage und Installation von Photovoltaikanlagen“. Im Zuge der Energiewende verzeichnet die HWK Dortmund in diesem Bereich vermehrt Unternehmensgründungen.

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ISH 2025: ZVSHK startet Kampagne zur Besucherwerbung

Der Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) hat offiziell seine „ISH-Scouts-Kampagne“ gestartet. Sie soll SHK-Betriebe deutschlandweit schon weit im Vorfeld auf die ISH 2025 aufmerksam machen. Zentrales Element dieser neuen Aktion ist die digitale Dialogplattform www.ISH-scouts-2025.de, auf der sich Betriebe ab sofort für die Teilnahme bewerben können. Die ISH-Scouts, bestehend aus Influencern und YouTubern, überraschen teilnehmende Betriebe vor Ort, um deren Mitarbeitern exklusive VIP-Tickets für die Messe zu überreichen und auf die Chance hinzuweisen, 5.000 Euro für ein Betriebsfest zu gewinnen. Sponsor des Preisgeldes ist die Messe Frankfurt.

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„Wertvolles Signal für das Handwerk“

as Landeskabinett hat ein Paket zum Bürokratieabbau beschlossen. Hierzu erklärt Berthold Schröder, Präsident der Handwerkskammer Dortmund: „Wir begrüßen es, dass das Land Tempo beim Bürokratieabbau macht. Die Betriebe des Handwerks leiden stark unter den umfangreichen bürokratischen Vorgaben. In Zeiten großer Herausforderungen für das Handwerk und die gesamte Wirtschaft durch Dekarbonisierung, demographischen Wandel und Digitalisierung ist es wichtig, beim Abbau von Bürokratie schnell zu spürbaren Entlastungen zu kommen. Daher ist es ein wertvolles Signal, dass die Landesregierung Bürokratie in den Blick nimmt.“

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Tarifvertrag Löhne und Gehälter im Dachdeckerhandwerk kurz vor dem Abschluss

 In der dritten Verhandlungsrunde der seit Ende August laufenden Tarifverhandlungen im Dachdeckerhandwerk haben sich der Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks (ZVDH) und die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) am Freitag (8.11.2024) als Zwischenergebnis auf gemeinsame Eckpunkte für einen neuen Tarifvertrag verständigt. Danach sollen die Löhne und Gehälter für die im Dachdeckerhandwerk Beschäftigten über einen Zeitraum von drei Jahren steigen. Vorgesehen ist eine entsprechende Anhebung in drei Schritten (3,8 % ab 1.12.2024, 2,7 %, ab 1.10.2025 und weitere 3,4 % ab 1.10.2026).

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Der Energieverbrauch in der NRW-Industrie sank 2023 um 5,8 Prozent

Das Verarbeitende Gewerbe in Nordrhein-Westfalen hat im Jahr 2023 mit 1 084 Petajoule 5,8 Prozent weniger Energie verbraucht als ein Jahr zuvor. Verglichen mit den Vorjahresergebnissen wies der Energieträger Heizöl (−10,7 Prozent) den größten Rückgang aller Energieträger auf. Nur die Erneuerbaren Energieträger verzeichneten mit 0,5 Prozent einen leichten Zuwachs gegenüber 2022. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren Kohle (Anteil: 23,3 Prozent), Erdgas (Anteil: 20,9 Prozent) und Strom (Anteil: 17,0 Prozent) die wichtigsten Energieträger für die nordrhein-westfälische Industrie.

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Langes politisches Entscheidungsvakuum muss abgewendet werden

Anlässlich der Regierungserklärung von Bundeskanzler Olaf Scholz nach dem Ampel-Aus und der Übergabe des Jahresgutachtens 2024/25 des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung an die Bundesregierung erklärt Jörg Dittrich, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH): „Politiker aller Parteien stehen nach dem Ampel-Aus in der Verantwortung, die Entscheidungen, die noch gemeinsam getroffen werden können, auch gemeinsam zu treffen. Ein monatelanges politisches Entscheidungsvakuum muss in jedem Fall zum Wohle der Betriebe und ihrer Beschäftigten abgewendet werden. Unsicherheit ist Gift für die wirtschaftliche Aktivität, nicht nur im Handwerk. Unternehmen und Handwerksbetriebe halten Investitionen zurück, wenn sie nicht wissen, wie es weitergeht.“

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Neue Ausbildungsbroschüre

Die Handwerkskammer (HWK) Dortmund und der mediaprint infoverlag haben das neue Ausbildungsmagazin „Schule, was dann?“ veröffentlicht. Die Publikation richtet sich an junge Menschen, die neugierig auf eine berufliche Zukunft im Handwerk sind. Ob Klimaschützer, Mobilmacher oder Wegbereiter: Das Handwerk ist so vielfältig wie seine Menschen. Das Magazin bietet wertvolle Informationen, darunter spezielle Werkzeuge zur Berufswahl, Checklisten für Bewerbungen und FAQs zu den Ausbildungsberufen. Es ist ab sofort online unter www.hwk-do.de/ausbildungsatlas verfügbar und wird in Schulen, auf Berufsmessen sowie in den Räumen der Handwerkskammer ausgelegt.

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Stadt Dortmund und Kreishandwerkerschaft bauen Zusammenarbeit aus

Um dem drohenden Fachkräftemangel im Handwerk entgegenzuwirken, bauen die Stadt Dortmund und die Kreishandwerkerschaft Dortmund, Lünen und Hagen ihre Zusammenarbeit aus. Oberbürgermeister Thomas Westphal und Kreishandwerksmeister Christian Sprenger haben am Dienstag, 12. November, im Rathaus eine Kooperationsvereinbarung unterschrieben. Deren Ziel ist es, die bestehende Zusammenarbeit zu vertiefen und passende Ausbildungsangebote in Berufen mit Fachkräftemangel so zu gestalten, dass beide Seiten langfristig profitieren.

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