Baugewerbe

Handwerk will Beitrag zu mehr bezahlbarem Wohnungsbau leisten

Zu den am 12. Oktober im Bundeskanzleramt vorgestellten Ergebnissen des Bündnisses Bezahlbarer Wohnraum erklärt Holger Schwannecke, Generalsekretär des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH): „Es ist ein klares und äußerst positives Signal, dass im gemeinsamen Bündnispapier die unverzichtbare Rolle des Handwerks für alle künftigen Wohnungsbauvorhaben wertgeschätzt wird, und das Papier ein klares Bekenntnis zur dualen Ausbildung enthält. Damit wird die Bedeutung der Berufe und Gewerke, die für den Bau von bezahlbarem Wohnraum tätig sind, ausdrücklich anerkannt. Für das Handwerk ist es eine Herzensangelegenheit, die Wohnungsbauzahlen zu steigern und so seinen Beitrag für die Bereitstellung von bezahlbaren Wohnungen zu leisten.“

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Aufträge im Wohnungsbau brechen ein

Die heute vom Statistischen Bundesamt veröffentlichen Zahlen zu den Auftragseingängen im Bauhauptgewerbe im Juli 2022 kommentiert Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer Zentralverband Deutsches Baugewerbe: „Mit Sorge sehen wir die Orderentwicklung im Wohnungsbau. Bereits in den Monaten April bis Juni mussten wir reale Rückgänge zwischen -13 % und -17 % hinnehmen. Im Juli waren es nun ca. -21 %. Kumulativ fehlen uns damit real schon ca. 9 % zum Vorjahr. Mit Blick auf die Baugenehmigungen haben wir wenig Hoffnung, dass die Zahlen in den nächsten Monaten besser werden.“

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Die Baunachfrage war in NRW im zweiten Quartal 2022 um 5,6 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor

Die Auftragseingänge des nordrhein-westfälischen Bauhauptgewerbes waren im zweiten Quartal 2022 um 5,6 Prozent niedriger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, verschlechterte sich die Auftragslage im Hochbau (−8,9 Prozent) stärker als im Tiefbau (−1,4 Prozent). Für den nordrhein-westfälischen Hochbau ermittelte das Statistische Landesamt in allen Bausparten eine niedrigere Nachfrage als vor einem Jahr: Die Auftragseingänge sanken im Wohnungsbau um 18,3 Prozent.

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Preisentwicklung für Bauleistungen drückt auf die Nachfrage

Nach den heute (25.8.22) veröffentlichten Zahlen des Statistischen Bundesamtes haben die Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe im Juni real um ca. 13 % gegenüber dem Vorjahreswert nachgegeben. Besonders deutlich fällt dabei der Rückgang im Hochbau mit ca. 18 % aus, dabei im Wohnungsbau mit ca. 17 %, aber auch der Straßenbau erreicht mit ca. -11 % nicht annähernd den Vorjahreswert. Das Auftragsvolumen liegt im ersten Halbjahr insgesamt bei 51 Mrd. Euro, was einem nominalen Zuwachs von ca. 12 % entspricht, real einem Rückgang um ca. 3 %.

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Abrupter Stopp der Förderbedingungen in der energetischen Sanierung verhindert Sanierungen, anstatt sie zu fördern

Zur heute vom Bundeswirtschaftsministerium angekündigten Änderung der Förderbedingungen im Bereich der energetischen Sanierung erklärt der Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe, Felix Pakleppa:

„Der verkündete Stopp der Förderung von EH-100-Sanierungen und die Anpassung der Fördersätze nach unten ist genau das Gegenteil von dem, was eigentlich notwendig wäre: Eigentümer und Eigentümerinnen bräuchten eine höhere Förderung anstelle einer niedrigeren, wenn man den Umstieg von fossilen auf regenerative Energien ernst meint.“

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Baugewerke sprechen 75 Auszubildende frei

In einer gemeinsamen Freisprechungsfeier haben die Innungen der Baugewerke am Freitag ihre Auszubildenden in den Gesellenstand entlassen. Insgesamt 75 Absolventen der Wintergesellenprüfung 2021/2022 und der Sommergesellenprüfung 2022 wurden offiziell die Gesellenbriefe überreicht. Als Festrednerin hatten die Innungen die Dortmunder Landtagsabgeordnete und Generalsekretärin der SPD in NRW, Nadja Lüders, gewinnen können.

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Bauhauptgewerbe: Zahl der Lehrlinge steigt fünftes Jahr in Folge

„Die Zahl der Auszubildenden im Bauhauptgewerbe steigt das fünfte Jahr in Folge. Derzeit absolvieren rund 40.000 junge Menschen eine Ausbildung am Bau. Das sind 1,5 % mehr als im Vorjahreszeitraum. Seit 2017 hält damit der erfreuliche Aufwärtstrend bei den Lehrlingszahlen im Bauhauptgewerbe an“, erklärt der Hauptgeschäftsführer Zentralverband Deutsches Baugewerbe, Felix Pakleppa, anlässlich der von der SOKA-Bau veröffentlichten Zahlen zum Stichtag 30. Juni 2022.

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NRW-Bauproduktion ist im April 2022 um 0,3 Prozent gesunken

Die Produktion im nordrhein-westfälischen Bauhauptgewerbe war im April 2022 um 0,3 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Produktion im Hochbau um 1,2 Prozent niedriger und im Tiefbau um 0,6 Prozent höher als im April 2021. Im Bereich des Hochbaus ermittelten die Statistiker im April 2022 unterschiedliche Entwicklungen in den einzelnen Bausparten: Im Wohnungsbau
gab es einen Produktionsrückgang gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat von 1,4 Prozent, im gewerblichen und industriellen Hochbau um 2,6 Prozent. Im öffentlichen Hochbau wurde dagegen ein Plus von 11,8 Prozent gegenüber April 2021 erreicht.

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NRW: 2021 wurden 0,4 Prozent weniger neue Wohnungen fertiggestellt als ein Jahr zuvor

Im Jahr 2021 wurden von den nordrhein-westfälischen Bauämtern 49 555 Wohnungen (einschl. Umbaumaßnahmen) als fertiggestellt gemeldet. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das 0,4 Prozent weniger als im Jahr 2020. Die Zahl der fertiggestellten Einfamilienhäuser verringerte sich um 7,0 Prozent auf
11 770 Wohnungen; auch bei den Wohngebäuden mit zwei Wohnungen gab es einen Rückgang (3 284 Wohnungen; −0,2 Prozent). Bei den Gebäuden mit drei und mehr Wohnungen (27 922 einschließlich Wohnungen in Wohnheimen; +2,0 Prozent) stieg die Zahl der Fertigstellungen jedoch gegenüber dem Vorjahr.

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Auftragseingang Bauhauptgewerbe März 2022: Bau- Branche trotzt schwieriger Baustoffversorgung

Die Bauunternehmen haben im März einen Umsatz von ca. 8,6 Mrd. Euro erzielt. Das ist eine nominale Steigerung um ca. 15%, real also preisbereinigt bedeutet dies eine Steigerung um nur gut ein Prozent. Hier schlagen die gestörten Lieferketten infolge des Ukraine-Krieges ebenso zu Buche wie die immens steigenden Materialpreise – insbesondere bei Stahl und Erdölprodukten. So lag der Erzeugerpreisindex Im März für Dieselkraftstoff um ca. 67%, bei Betonstahl um ca. 60% und Dämmmaterial um ca. 40% über das Vorjahresniveau. Aber auch mineralische Baustoffe kommen mittlerweile in die Sogwirkung der Preisentwicklung. Steigende Energiepreise verteuern hier die Herstellung von Zement und Beton. Die Bauunternehmen haben Mühe, Material zu ordern und die Preisentwicklung in den Kalkulationen nachzuhalten“, beschreibt Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe, die Branchenlage anlässlich der heute vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Zahlen.

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Reinhard Quast Foto: Claudius Pflug

Bauen muss jetzt günstiger, schneller und unkomplizierter werden

Zum Gipfelauftakt des Bündnisses für bezahlbares Wohnen der Bauministerin Klara Geywitz (SPD) erklärt Reinhard Quast, Präsident Zentralverband Deutsches Baugewerbe: „Wir begrüßen den Auftakt des Bündnisses, um Fördermaßnahmen für den Wohnungsbau in Deutschland voranzutreiben. Die krisenerprobten Unternehmen des deutschen Baugewerbes haben die Ärmel hochgekrempelt, denn das Ziel von 400.000 Wohnungen ist äußerst ehrgeizig und ambitioniert.“

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Baugewerbe: Lage auf dem Bau verschlechtert sich

Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer Zentralverband Deutsches Baugewerbe, zur aktuellen Lage der Branche: „Die Rückmeldungen unserer Unternehmen, die von einer Verschlechterung der Lage vor Ort berichten, häufen sich. Wichtige Baumaterialien wie Baustahl sind nur schwer lieferbar, geschweige denn, dass Angebote seriös kalkuliert werden können, weil nur tagesaktuelle Preise verfügbar sind. Hinzu kommt nun auch, dass Bauvorhaben verschoben und Bauaufträge storniert werden.“

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