Baugewerbe

Bauwirtschaft präsentiert Studie zur Senkung der Grunderwerbsteuer

Der Zentralverband Deutsches Baugewerbe hat zusammen mit der Bauwirtschaft Baden-Württemberg e.V. (BWW), dem Landesverband Bayerischer Bauinnungen, dem Baugewerbe-Verband Niedersachsen sowie den Bauverbänden NRW beim Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) Köln eine Studie in Auftrag gegeben. Diese untersucht, wie sich eine Senkung der Grunderwerbsteuer auf die Neubaunachfrage auswirkt. Im Ergebnis würde eine Halbierung der Grunderwerbsteuer nicht nur die Zahl der Baugenehmigungen um fast 10 Prozent steigern.

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Baukrise verschärft sich: Immer weniger Baugenehmigungen in Deutschland

Die heute (18.9.) vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Zahlen für die Baugenehmigungen von Wohnungen im Juli 2024 kommentiert Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer Zentralverband Deutsches Baugewerbe: „Seit sage und schreibe 27 Monaten melden die Behörden negative Zahlen. Auch im Juli sind es, wie bereits in den drei Vormonaten, weniger als 17.000 genehmigte Wohneinheiten. Wir hängen in der Talsohle fest. Im Juli wurden 16.980 Wohnungen genehmigt, gut 4.000 weniger als im Vorjahresmonat (minus 19,2 Prozent). Bis Juli genehmigten die Behörden fast 123.634 Wohnungen, das sind 32.540 weniger als im Vorjahreszeitraum (minus 20,8 Prozent). Bei den Mehrfamilienhäusern waren es 21,6 Prozent weniger Baugenehmigungen, bei Einfamilienhäusern minus 28,6 Prozent. So wenige Genehmigungen hatten wir zuletzt 2011.“

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Ruhr Forum Handwerk: Betriebe des Handwerks bringen Kreislaufwirtschaft voran

Dem Handwerk kommt eine Schlüsselrolle für mehr Nachhaltigkeit und beim Schließen von Stoffkreisläufen zu. Zu diesem Schluss kamen Vertreterinnen und Vertreter des Handwerks beim sechsten Ruhr Forum Handwerk am Dienstag (10. September). Zu der Diskussion über die Möglichkeiten des zirkulären Wirtschaftens hatte die „Arbeitsgemeinschaft Handwerk Region Ruhr“ unter Beteiligung des Regionalverbandes Ruhr (RVR) Repräsentanten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft im Bottroper Lokschuppen zusammengebracht. Der Fokus der Veranstaltung lag auf dem Bauen.

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Erstes Halbjahr 2024: Mehr Baugenehmigungen für Wohnungen im Ruhrgebiet

Die Bauämter im Ruhrgebiet erteilten im ersten Halbjahr 2024 Baugenehmigungen für 4.230 Wohnungen. Damit wurden rund 15,5 Prozent mehr Wohungen genehmigt als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Im Gegensatz dazu sank in Gesamt-NRW die Zahl der Genehmigungen um 6,7 Prozent. Das geht aus den aktuellen Zahlen des Statistischen Landesamtes IT.NRW hervor.

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Baubranche spricht von „schwarzem Tag“ für den Arbeits- und Gesundheitsschutz

Das Bundeskabinett hat heute (21.8.24) die Gefahrstoffverordnung verabschiedet. Diese legt fest, wer bei einer Gebäudesanierung für die Asbestüberprüfung verantwortlich ist. Dazu Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer Zentralverband Deutsches Baugewerbe: „Heute ist ein schwarzer Tag für den Arbeits- und den Umweltschutz. Statt Bauherren in die Verantwortung zu nehmen für ihre Sanierungsprojekte, sollen unsere Betriebe und Beschäftigten nun allein sicherstellen, dass sie sich nicht einem erhöhten Gesundheitsrisiko aussetzen. Das ist realitätsfern und ein absolutes No-Go. Der Frust und die Enttäuschung in der Branche sind riesig.“

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Baugewerke erheben 87 Auszubildende feierlich in den Gesellenstand

In einer der größten Innungsfestlichkeiten des Jahres haben die Baugewerke am Freitag (16.8.24) ihre Auszubildenden freigesprochen. Insgesamt 87 Absolventinnen und Absolventen der Wintergesellenprüfung 2023/2024 und der Sommergesellenprüfung 2024 wurden offiziell in den Gesellenstand erhoben, darunter 16 Maurer, 20 Fliesenleger, 29 Straßenbauer und 22 Zimmerer. Eingeladen zu der gemeinsamen Freisprechungsfeier hatten die Baugewerbe-Innung Dortmund und Lünen, die Straßen- und Tiefbau-Innung Dortmund und die Stukkateur- und Zimmerer-Innung Dortmund und Lünen.

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Förderprogramm „Jung kauft Alt“‚ soll Mietmarkt und Bausubstanz stabilisieren

Der Bundestag hat jetzt  die Mittel für das Förderprogramm „Jung kauft Alt“ freigegeben, das bald starten kann. Ziel des Programms ist es, Familien mit kleinen und mittleren Einkommen beim Erwerb von Bestandsimmobilien zu unterstützen, was gleichzeitig zur Entlastung des Mietmarktes beitragen könnte. Auch Dr. Bernhard Baumann, Hauptgeschäftsführer der BAUVERBÄNDE.NRW, sieht das Programm positiv: „’Jung kauft Alt‘ ist ein wichtiger Schritt, um den Wohnungsmarkt zu entlasten und gleichzeitig die Bausubstanz in unseren Städten zu erhalten. Gerade in ländlichen Regionen kann das Programm dazu beitragen, Leerstände zu vermeiden und den lokalen Wohnungsmarkt zu stabilisieren.“

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Vom Bauzaun zum grünen Aufenthaltsort

Baustellen sind nervig und stören? Das muss nicht sein. Die Stadt testet mit dem Projekt „Bauzaun lässt hopfen“, wie es anders gehen kann. Pflanzen und integrierte Sitze machen den Bauzaun zum grünen, urbanen Pop-up-Ort in der City. Das Pilotprojekt „Bauzaun lässt hopfen“ will herausfinden, wie sich Baustellen innovativ und nachhaltig in ihr Umfeld einfügen können – zum Beispiel durch Begrünung. Die Baustelle an der Kampstraße rund um den Pylon an der Reinoldikirche wird dafür zum Testobjekt.

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Wohnungsbau: „Der Absturz geht weiter“

Die heute (18.7.) vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Zahlen für die Baugenehmigungen von Wohnungen im Mai 2024 kommentiert Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer Zentralverband Deutsches Baugewerbe: „Die Baugenehmigungen in Deutschland kennen weiter nur eine Richtung: abwärts. Im Mai genehmigten die Behörden knapp 17.800 Wohnungen, das sind 24 Prozent weniger Wohnungen als im Vorjahresmonat. Damit stehen in diesem Jahr gerade einmal 89.028 Genehmigungen in den Büchern. Vor zwei Jahren waren es noch mehr als 155.000 genehmigte Wohneinheiten. Wir verzeichnen seit zwei Jahren einen kontinuierlichen Rückgang. Seit April 2022 gab es kein Plus bei den Baugenehmigungen. Der Absturz geht also weiter.“

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Kreislaufwirtschaftsstrategie des Bundesumweltministeriums verhindert Wohnungsbau

Das Bundesumweltministerium (BMUV) hat den Entwurf für eine Nationale Kreislaufwirtschaftsstrategie (NKWS) vorgelegt. Der Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB) hat im Rahmen der Verbändeanhörung hierzu heute kritisch Stellung genommen. Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer Zentralverband Deutsches Baugewerbe, appelliert an das Bundesbauministerium und das Wirtschaftsministerium, in der nun folgenden Ressortabstimmung auf eine grundlegende Überarbeitung der NKWS zu drängen.

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NRW: Bauproduktion im März 2024 um 6,1 Prozent gestiegen

Die Produktion im nordrhein-westfälischen Bauhauptgewerbe ist im März 2024 um 6,1 Prozent höher gewesen als ein Jahr zuvor0. Die Auftragslage im Bauhauptgewerbe verbesserte sich ebenfalls: Die Baunachfrage war im ersten Quartal des Jahres 2024 um 0,8 Prozent höher als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren damit sowohl die Bauproduktion im März als auch die Baunachfrage im ersten Quartal 2024 Jahres höher als im Vorjahreszeitraum.

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