Baugewerbe

Baubranche spricht von „schwarzem Tag“ für den Arbeits- und Gesundheitsschutz

Das Bundeskabinett hat heute (21.8.24) die Gefahrstoffverordnung verabschiedet. Diese legt fest, wer bei einer Gebäudesanierung für die Asbestüberprüfung verantwortlich ist. Dazu Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer Zentralverband Deutsches Baugewerbe: „Heute ist ein schwarzer Tag für den Arbeits- und den Umweltschutz. Statt Bauherren in die Verantwortung zu nehmen für ihre Sanierungsprojekte, sollen unsere Betriebe und Beschäftigten nun allein sicherstellen, dass sie sich nicht einem erhöhten Gesundheitsrisiko aussetzen. Das ist realitätsfern und ein absolutes No-Go. Der Frust und die Enttäuschung in der Branche sind riesig.“

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Baugewerke erheben 87 Auszubildende feierlich in den Gesellenstand

In einer der größten Innungsfestlichkeiten des Jahres haben die Baugewerke am Freitag (16.8.24) ihre Auszubildenden freigesprochen. Insgesamt 87 Absolventinnen und Absolventen der Wintergesellenprüfung 2023/2024 und der Sommergesellenprüfung 2024 wurden offiziell in den Gesellenstand erhoben, darunter 16 Maurer, 20 Fliesenleger, 29 Straßenbauer und 22 Zimmerer. Eingeladen zu der gemeinsamen Freisprechungsfeier hatten die Baugewerbe-Innung Dortmund und Lünen, die Straßen- und Tiefbau-Innung Dortmund und die Stukkateur- und Zimmerer-Innung Dortmund und Lünen.

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Förderprogramm „Jung kauft Alt“‚ soll Mietmarkt und Bausubstanz stabilisieren

Der Bundestag hat jetzt  die Mittel für das Förderprogramm „Jung kauft Alt“ freigegeben, das bald starten kann. Ziel des Programms ist es, Familien mit kleinen und mittleren Einkommen beim Erwerb von Bestandsimmobilien zu unterstützen, was gleichzeitig zur Entlastung des Mietmarktes beitragen könnte. Auch Dr. Bernhard Baumann, Hauptgeschäftsführer der BAUVERBÄNDE.NRW, sieht das Programm positiv: „’Jung kauft Alt‘ ist ein wichtiger Schritt, um den Wohnungsmarkt zu entlasten und gleichzeitig die Bausubstanz in unseren Städten zu erhalten. Gerade in ländlichen Regionen kann das Programm dazu beitragen, Leerstände zu vermeiden und den lokalen Wohnungsmarkt zu stabilisieren.“

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Vom Bauzaun zum grünen Aufenthaltsort

Baustellen sind nervig und stören? Das muss nicht sein. Die Stadt testet mit dem Projekt „Bauzaun lässt hopfen“, wie es anders gehen kann. Pflanzen und integrierte Sitze machen den Bauzaun zum grünen, urbanen Pop-up-Ort in der City. Das Pilotprojekt „Bauzaun lässt hopfen“ will herausfinden, wie sich Baustellen innovativ und nachhaltig in ihr Umfeld einfügen können – zum Beispiel durch Begrünung. Die Baustelle an der Kampstraße rund um den Pylon an der Reinoldikirche wird dafür zum Testobjekt.

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Wohnungsbau: „Der Absturz geht weiter“

Die heute (18.7.) vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Zahlen für die Baugenehmigungen von Wohnungen im Mai 2024 kommentiert Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer Zentralverband Deutsches Baugewerbe: „Die Baugenehmigungen in Deutschland kennen weiter nur eine Richtung: abwärts. Im Mai genehmigten die Behörden knapp 17.800 Wohnungen, das sind 24 Prozent weniger Wohnungen als im Vorjahresmonat. Damit stehen in diesem Jahr gerade einmal 89.028 Genehmigungen in den Büchern. Vor zwei Jahren waren es noch mehr als 155.000 genehmigte Wohneinheiten. Wir verzeichnen seit zwei Jahren einen kontinuierlichen Rückgang. Seit April 2022 gab es kein Plus bei den Baugenehmigungen. Der Absturz geht also weiter.“

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Kreislaufwirtschaftsstrategie des Bundesumweltministeriums verhindert Wohnungsbau

Das Bundesumweltministerium (BMUV) hat den Entwurf für eine Nationale Kreislaufwirtschaftsstrategie (NKWS) vorgelegt. Der Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB) hat im Rahmen der Verbändeanhörung hierzu heute kritisch Stellung genommen. Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer Zentralverband Deutsches Baugewerbe, appelliert an das Bundesbauministerium und das Wirtschaftsministerium, in der nun folgenden Ressortabstimmung auf eine grundlegende Überarbeitung der NKWS zu drängen.

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NRW: Bauproduktion im März 2024 um 6,1 Prozent gestiegen

Die Produktion im nordrhein-westfälischen Bauhauptgewerbe ist im März 2024 um 6,1 Prozent höher gewesen als ein Jahr zuvor0. Die Auftragslage im Bauhauptgewerbe verbesserte sich ebenfalls: Die Baunachfrage war im ersten Quartal des Jahres 2024 um 0,8 Prozent höher als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren damit sowohl die Bauproduktion im März als auch die Baunachfrage im ersten Quartal 2024 Jahres höher als im Vorjahreszeitraum.

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Bauhauptgewerbe: Tarifparteien haben Einigungsvorschlag erarbeitet

Die Tarifvertragsparteien der Baubranche (Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt, Hauptverband der Deutschen Bauindustrie und Zentralverband Deutsches Baugewerbe) haben sich im Tarifkonflikt nach einer ersten Sondierung und dann nach intensiven Verhandlungen auf einen Einigungsvorschlag verständigt. Die zuständigen Gremien haben bis zum 14. Juni 2024 Zeit, diesem Vorschlag zuzustimmen. Bis dahin werden die Arbeitskampfmaßnahmen ausgesetzt.

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6 Prozent weniger Wohnungsbauorder – Auftragsmangel verfestigt sich

Die heute vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Zahlen zu den Auftragseingängen im Bauhauptgewerbe und die Branchenumfrage des Verbands kommentiert Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer Zentralverband Deutsches Baugewerbe: „Es kann mit Blick auf die Baufertigstellungszahlen 2023 keine Rede davon sein, dass die Lage am Bau stabil ist. Der Wohnungsbau, der wichtigste Impulsgeber des Bauhauptgewerbes, leidet an einer eklatanten Nachfrageschwäche. Wir haben in den letzten beiden Jahren im Wohnungsbau vor allem die Auftragsbestände abgebaut. Neue Aufträge kommen aber zu wenige nach. Bereits im vergangenen Jahr mussten unsere Wohnungsbaufirmen real fast 20 Prozent weniger Aufträge verkraften als 2022. Im ersten Quartal 2024 verzeichnen wir nun einen weiteren Rückgang zum niedrigen Vorniveau um real 6 Prozent.“

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Wohnungsbau: Auftragslage erreicht vorläufigen Tiefpunkt

Die heute vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Zahlen zu den Auftragseingängen im Wohnungsbau kommentiert Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer Zentralverband Deutsches Baugewerbe: Die bundesweiten Wohnungsbauaufträge erreichten im Februar knapp 1,4 Mrd. Euro. Dies entspricht gegenüber dem Vorjahresmonat einem realen Zuwachs um knapp ein Prozent (nominal +0,7 Prozent). Wir sehen nach 22 Monaten zum ersten Mal kein Minus bei den Wohnungsbauordern. Mit Blick auf die Baugenehmigungen ist das aber noch kein Wendepunkt.“

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Städtische Immobilienwirtschaft investiert Rekordsummen in Schul- und Kitabau

Dortmund benötigt mehr Schul- und Kitaplätze. Dafür braucht es unter anderem die passenden Gebäude. Die Städtische Immobilienwirtschaft zieht das Tempo beim Ausbau seit Jahren an. Die Stadt Dortmund hat 2022 eine Investitionsoffensive in die soziale Infrastruktur gestartet. In den kommenden 15 Jahren werden rund 2,9 Mrd. Euro investiert – so viel wie nie zuvor.

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