Baugewerbe

Weiterhin gilt: Alarmstufe Wohnungsbau! Entwarnung nicht in Sicht

Die heute vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Baugenehmigungszahlen kommentiert Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer Zentralverband Deutsches Baugewerbe: „Die neuen Baugenehmigungszahlen läuten erneut keine Trendwende ein, auch wenn die Veränderungsraten zum Vorjahr nicht mehr so hoch ausfallen. Das Genehmigungsverlangen ist nach 18 Monaten im Rückgang auf einem sehr niedrigen Niveau angekommen. Von Januar bis November wurden 238 500 Wohnungen genehmigt. Das waren 83 200 Wohnungen weniger genehmigt als im Vorjahr. Bei den Mehrfamilienhäusern sank die Genehmigungsquote um 23,8 Prozent. Bei den Einfamilienhäusern waren es minus 38,6 Prozent. Die Trendwende fehlt nach wie vor und das bei größter Wohnungsnot in Deutschland.“

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Stimmung am Bau: Verhaltener Optimismus für das Jahr 2024 erkennbar

Noch ist die Stimmung am Bau durchwachsen, aber es besteht verhaltener Optimismus. Das ist das Ergebnis des aktuellen des „StimmungsBAUrometers“, mit dem die Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen e.V. (BVMB) das Stimmungsbild in der Baubranche ausgelotet hat. Über 100 Baufirmen waren anonym befragt worden, 81 Prozent blicken trotz aller Wirren auf ein positives Baujahr 2023 zurück.

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Ein Kapitän geht von Bord: Hermann Schulte-Hiltrop segelt in den Ruhestand

Nach fast 22 Jahren unermüdlichen Einsatzes setzt Hermann Schulte-Hiltrop, Hauptgeschäftsführer der BAUVERBÄNDE.NRW, am 31. Dezember 2023 seine Segel in Richtung Ruhestand. Dieser Moment markiert das Ende einer bedeutenden Ära in der nordrhein-westfälischen Bauwirtschaft. Im glanzvollen Ambiente des Bochumer Varieté „et cetera“ fand jetzt die Abschiedsfeier statt, ein würdiger Rahmen für einen Mann, dessen Ruf weit über die Grenzen des Verbandes hinausgeht. Politik und Gesellschaft ehrten seine Leistungen mit ihrer Anwesenheit, ein Zeugnis seines weitreichenden Einflusses.

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NRW-Bauhauptgewerbe: 0,5 Prozent weniger Betriebe und 1,3 Prozent mehr Beschäftigte im Jahr 2023

Mitte 2023 waren in den 13 938 Betrieben des nordrhein-westfälischen Bauhauptgewerbes 160 193 Personen beschäftigt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das 67 bzw. 0,5 Prozent weniger Betriebe als im Juni 2022. Die Zahl der Beschäftigten war um 2 022 Personen bzw. 1,3 Prozent höher als ein Jahr zuvor.

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BAUVERBÄNDE.NRW fordern die Politik zu schnellerem Handeln auf

Die jüngsten Entwicklungen rund um das Wachstumschancengesetz zeigen einmal mehr, wie die Politik in Deutschland stagniert. Bauunternehmer, die auf konkrete Maßnahmen und Unterstützung gehofft hatten, sehen sich erneut enttäuscht. Doch worum geht es genau? Die Arbeitsgruppe des Bundestages, die für das Wachstumschancengesetz zuständig ist, hat sich wiederholt getroffen, um einen Kompromiss zu finden. Doch was die Vertreter der Ampelregierung und die Gesandten der CDU/CSU dabei zustande brachten, ist ein Schlag ins Gesicht jedes ehrlichen Bauunternehmers. Am vergangenen Freitag wurden die Verhandlungen ergebnislos abgebrochen. Nun muss sich der Vermittlungsausschuss damit befassen. Der tagt aber erst wieder in 2024.

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NRW: 29,4 Prozent weniger Baugenehmigungen für Wohnungen in den ersten neun Monaten 2023

In den ersten neun Monaten des Jahres 2023 haben die nordrhein-westfälischen Bauämter Baugenehmigungen für 32 648 Wohnungen erteilt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das 29,4 Prozent weniger als von Januar bis September 2022 (damals: 46 212 Wohnungen). Ein niedrigeres Ergebnis für die ersten drei Quartale hatte es in NRW zuletzt im Jahr 2012 gegeben (damals: 28 221).

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Ruhr-Handwerk unter Druck – Rezession und Baukrise drücken Stimmung

Das Handwerk in der Region Ruhr steht im Herbst 2023 unter dem Eindruck der gesamtwirtschaftlichen Rezession, der hohen Energiepreise und der sich zuspitzen Baukrise. Unter diesen negativen Vorzeichen fällt das Geschäftsklima gegenüber dem Frühjahr um 15 Punkte auf einen Wert von 103 und hält sich nur knapp im positiven Bereich. Dabei ergibt sich eine Spreizung zwischen Lage- und Zukunftseinschätzung. 85 Prozent der Betriebe bewerten ihre aktuelle Geschäftslage als gut oder befriedigend, nur 15 Prozent als schlecht. Allerdings geht ein knappes Drittel von einer Verschlechterung in den nächsten sechs Monaten aus. Ein gleiches Bild zeigt sich beim Umsatz: Die aktuelle Lage ist weitgehend stabil, die Aussichten haben sich hingegen spürbar eingetrübt.

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Fachkräfte-Mangel beschäftigt Stuckateur-Innung Ruhr-Lenne

Die diesjährige Innungsversammlung der Stuckateur-Innung Ruhr-Lenne stand ganz im Zeichen von Aus- und Weiterbildung im Stuckateur-Handwerk. In Zeiten des Fachkräftemangels appellierte Hauptgeschäftsführer Hermann Schulte-Hiltrop an die anwesenden Mitgliedsbetriebe, ihren Personalstamm auch bei Eintrübung des Konjunkturhimmels möglichst zu halten. „Jede verlorene Fachkraft in der Bauwirtschaft kehrt möglicherweise nicht mehr in die Branche zurück“, mahnte der Hauptgeschäftsführer der BAUVERBÄNDE.NRW.

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Baugewerbe zum Pakt für Planungs- und Genehmigungsbeschleunigung: „Mehr Tempo ist dringend notwendig“

Bund und Ländern haben gestern einen Pakt für Planungs-, Genehmigungs- und Umsetzungsbeschleunigung beschlossen. Der Pakt enthält positive Vorschläge, um das Bauen in Deutschland zu beschleunigen, sagt Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer Zentralverband Deutsches Baugewerbe. „Wir begrüßen den Bund-Länder-Pakt. Es sind vor allem die teilweise jahrelangen Planungsphasen, die den Bauabschluss verzögern. Mehr Tempo ist hier dringend notwendig. Allein die Beschränkung von Umweltverträglichkeitsprüfungen und eine Harmonisierung der einzelnen Landesbauordnungen zur Beschleunigung des Wohnungsbaus würden in der Praxis einen echten Unterschied machen.“

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Zahl der neuen Azubis in der Bauwirtschaft steigt wieder an

Der Bauausbildungsmarkt hat sich im Ausbildungsjahr 2023/2024 wieder positiv entwickelt. Das zeigen neueste Zahlen von SOKA-BAU, den Sozialkassen der Bauwirtschaft. Nachdem die Zahl der neuen Ausbildungsverhältnisse im vergangenen Jahr merklich abgenommen hat, liegen sie im aktuellen Ausbildungsjahr nach derzeitigem Stand (Oktober) deutlich über dem Vorjahrsniveau. Dabei muss aber beachtet werden, dass die Ausbildungsverträge im vergangenen Jahr an SOKA-BAU aus technischen Gründen vielfach verzögert gemeldet wurden. Korrigiert um diesen Effekt nahm die Zahl neuer Ausbildungsverträge im Oktober um 2,8 % gegenüber dem Vorjahr zu. Im vergangenen Jahr hatte die Zahl neuer Ausbildungsverträge noch relativ deutlich um 10,5 % abgenommen.

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NRW-Bauproduktion im August 2023 um 1,1 Prozent gestiegen

Die Produktion im nordrhein-westfälischen Bauhauptgewerbe war im August 2023 um 1,1 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Bauleistung im Hochbau um 1,7 Prozent und im Tiefbau um 0,5 Prozent höher als im August 2022.  Für den Bereich des Hochbaus ermittelte das Statistische Landesamt für August 2023 unterschiedliche Entwicklungen in den einzelnen Bausparten: Im öffentlichen Hochbau (+7,9 Prozent) und im gewerblichen und industriellen Hochbau (+2,7 Prozent) war die Produktion höher als im August 2022. Im Wohnungsbau lag die Bauleistung nahezu auf dem Niveau des entsprechenden Vorjahresmonats (−0,1 Prozent).

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Keine Trendumkehr: Wohnungsbau bleibt auf der Intensivstation

Die heute (25.10.) vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Zahlen zu den Auftragseingängen im Wohnungsbau kommentiert Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer Zentralverband Deutsches Baugewerbe:

„Nach den aktuellen Daten des Statistischen Bundesamtes zur Konjunktur im Bauhauptgewerbe sind die bundesweiten Neuaufträge im Wohnungsbau im August 2023 gegenüber dem Vorjahresmonat nominal um 3,3% und real um 6,5% zurückgegangen. Das ist aber leider nicht die erhoffte Bremsspur der Talfahrt im Wohnungsbau. Vielmehr sind diese scheinbar nur schwachen Rückgänge vor dem Hintergrund der bereits im letzten Jahr rückläufigen Auftragseingänge zu sehen. Im August letzten Jahres waren sie bereits real um fast 24% zurückgegangen. Das Niveau der Auftragserteilung ist also weiterhin sehr niedrig. Der Wohnungsbau bleibt damit auf der Intensivstation. Die von der Bundesregierung angekündigten 14 Punkte für zusätzliche Investitionen müssen schnellstens umgesetzt werden, sonst droht der Kollaps.“

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