Elektrotechnik

Die Grafik zeigt die Entwicklung des Bedarfs an qualifizierten Fachkräften in den Jahren 2021 bis 2025. Mit 96.580 war der Bedarf im Jahr 2023 am größten und ging dann in den Folgejahren zurück. Der Rückgang trifft insbesondere an-/ungelernte Helfer, während qualifizierte Fachkräfte auch weiter gefragt sind. Bild: ZVEH

Fachkräftebedarf in den E-Handwerken weiterhin rückläufig

Gemäß der aktuellen Fachkräfteerhebung des ZVEH verzeichnen die E-Handwerke derzeit etwa 65.000 offene Stellen – 18 Prozent weniger als vor einem Jahr. Dies deutet darauf hin, dass der Bedarf an Fachkräften wie im Vorjahr weiter rückläufig ist. Am meisten betroffen sind an- und ungelernte Helfer. Die Gründe sind vielfältig: Die Krise im Neubaubereich hält an, die Sanierungsrate ist auf einem Tiefpunkt, die Energiewende stagniert. Angesichts der demografischen Entwicklung warnt der ZVEH jedoch: Der Fachkräftebedarf bleibt eine Herausforderung!  

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Stromausfall: Risiko minimieren und rechtzeitig vorsorgen

Angesichts einer angespannten weltpolitischen Lage und multipler Bedrohungen sollte der Vorfall eine Warnung sein, der kritischen Infrastruktur hierzulande mehr Augenmerk zu widmen. Experten fordern das schon lange – auch vor dem Hintergrund, dass Deutschland sich stärker auf das Worst-Case-Szenario eines Angriffs vorbereiten müsse. „Wir müssen uns auch für den Ernstfall wappnen und unsere Stromnetze resilienter machen“, rät Thomas Bürkle, Vizepräsident des Zentralverbandes der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH): „Dazu zählen Notfallpläne, aber auch dass man Netze engmaschiger plant und baut, mehr Transformatoren einsetzt und verstärkt mit Ringleitungen arbeitet. Das sorgt dafür, dass im Notfall nur Teilbereiche betroffen sind.“

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E-Handwerke als Vorbild – TQ-Berufsset als hochwertige modulare Qualifizierung

Um auch formal gering qualifizierte Personen zu e-handwerklichen Tätigkeiten zu befähigen und so mehr Menschen den Zugang zu den E-Handwerken zu ermöglichen, hat der Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH) zusammen mit der IG Metall und der Zentralstelle für Weiterbildungen im Handwerk (ZWH) Teilqualifikationen für den „Elektroniker/-in Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik“ definiert und dazu jetzt ein TQ-Berufsset herausgebracht.

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Was eine Reform des Energierechts bedeuten würde

Zu den verbleibenden Vorhaben der Ampel zählt auch eine Reform des Energierechts. Darin finden sich Regelungen, die die Einspeisung von PV-Strom ins Netz optimieren sollen. Denn durch den Zubau von PV-Leistung kommen die Stromverteilnetze im Sommer immer häufiger an ihre Grenzen. Die Novelle beträfe vor allem die Vergütung neu installierter PV-Anlagen und sorgt für Irritationen bei denen, die sich für eine Anlage interessieren.

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Neues Förderangebot für Gründungen und Nachfolgen

Seit dem 1. November 2024 steht Gründerinnen und Gründern sowie Unternehmensnachfolgerinnen und -nachfolgern ein neues attraktives Förderangebot zur Verfügung. In einer neuartigen Kooperation führen die KfW, die Deutschen Bürgschaftsbanken, das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz und das Bundesministerium der Finanzen den ERP-Förderkredit Gründung und Nachfolge ein. Mit dem ERP-Förderkredit Gründung und Nachfolge werden Investitionen, Unternehmensübernahmen und Betriebsmittelfinanzierungen gefördert. Finanziert werden bis zu 35 % eines Vorhabens mit einer maximalen Kreditsumme von 500.000 Euro. Die Antragstellerinnen und Antragsteller müssen keine Sicherheiten stellen.

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Europas E-Handwerke trafen sich in Berlin

Bereits 2006 war der ZVEH Gastgeber für die e-handwerklichen Kolleginnen und Kollegen aus den EuropeOn-Mitgliedsverbänden. 18 Jahre später war es nun wieder so weit: Vom 16. bis 18. Oktober 2024 lud die e-handwerkliche Organisation in die deutsche Hauptstadt Berlin ein und rund 50 EuropeOn-Mitglieder aus insgesamt 17 Ländern Europas folgten der Einladung zu dem dreitägigen Treffen. Der ZVEH war mit Präsident Stefan Ehinger, Vizepräsident Martin Böhm, Ex-Vizepräsident und langjährigem EuropeOn-Board-Mitglied Karl-Heinz-Bertram und ZVEH-Hauptgeschäftsführer Alexander Neuhäuser vertreten.

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Innung blickt auf 90-jähriges Bestehen

Auf 90 erfolgreiche Jahre ihres Bestehens konnte am Donnerstag (10. Oktober) die Innung für Elektrotechnik Dortmund und Lünen zurückblicken. Im Rahmen der Innungsversammlung im Restaurant Overkamp erhielt Obermeister Volker Conradi aus den Händen des stellvertretenden Hauptgeschäftsführers der Kreishandwerkerschaft Dortmund Hagen Lünen Joachim Susewind eine Urkunde zur Erinnerung an den Gründungstag. „Es gibt kaum eine Fachrichtung im Handwerk, die so große Entwicklungssprünge gemacht hat wie die Elektrotechnik“, erinnerte Joachim Susewind die anwesenden Vertreter der Betriebe.

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ZVEH-Herbstkonjunkturumfrage 2024: Dramatische Einbrüche in den E-Handwerken bleiben bislang aus

Die deutsche Wirtschaft klagt schon seit Längerem über schlechte Stimmung und – je nach Branche – auch über real hohe Einbußen. Im Frühjahr konnten sich die E-Handwerke trotz ebenfalls vorhandener Auftragsrückgänge noch von diesem starken Negativ-Trend absetzen. Die vom 16. bis 27. September durchgeführte Herbstkonjunkturumfrage* des ZVEH zeigt nun jedoch: Die Stimmung hat sich auch in den E-Handwerken weiter verschlechtert. Von einem wirtschaftlichen Einbruch kann allerdings weiterhin nicht gesprochen werden.

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KNX Energy Summit: Gebäude effizient bauen und nachhaltig betreiben

Nach dem Erfolg des „KNX Energy Summit 2023“ findet auch in diesem Jahr wieder eine Veranstaltung rund ums Thema „Innovative Gebäudetechnik“ statt. Die von KNX Deutschland e.V. in Zusammenarbeit mit dem ZVEH und dem Fachverband Elektro- und Informationstechnische Handwerke Nordrhein-Westfalen (FEH NRW) organisierte Veranstaltung steht diesmal unter dem Motto „Gebäude effizient bauen und nachhaltig betreiben“. Im Vordergrund steht dabei die Frage, wie sich Immobilien effizient realisieren und im Anschluss möglichst nachhaltig und energieeffizient betreiben lassen.

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Dortmund hat im Ruhrgebiet die meisten Solaranlagen auf öffentlichen Gebäuden

In Dortmund sind 192 Solaranlagen auf kommunalen Gebäuden installiert. Damit gehört die Ruhrgebietsstadt deutschlandweit zu den Top-Fünf mit den meisten Photovoltaik-Anlagen auf öffentlichen Gebäuden. Berlin führt das Ranking mit 543 Anlagen an. Das ergibt eine Analyse von Viessmann Climate Solutions. Setzt man alle Solarinstallationen auf Kommunalbauten ins Verhältnis zur Gesamtzahl an Solaranlagen in der Stadt, liegt Dortmund mit einem Wert von 1,73 Prozent im bundesweiten Städtevergleich auf Platz 48, im Großstadtvergleich auf Platz 27. Bottrop schneidet von den Ruhrgebietsstädten mit einem Verhältnis von 1,91 Prozent (Rang 34 bzw. 21) am besten ab.

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Photovoltaik-Boom: Ruhrgebiet erzielt 2023 einen Ausbaurekord bei Solaranlagen und Steckersolar

Das Ruhrgebiet wechselt auf die Sonnenseite! 2023 war ein Rekordjahr für den Ausbau von Solaranlagen auf Dächern und an Balkonen. Das zeigt eine Auswertung des Regionalverbandes Ruhr (RVR): Mehr als 28.000 Solaranlagen wurden im vergangenen Jahr neu auf Dächern installiert. Damit wurde der bisherige Ausbaurekord von 2022 nahezu verdreifacht. Fast 96.300 Photovoltaikanlagen in der Metropole Ruhr nutzten Ende vergangenen Jahres die Energie der Sonne. Mit einer installierten Gesamtleistung von über 1.400 Megawatt konnten die Solaranlagen bis zu 1.400 Gigawattstunden Strom pro Jahr erzeugen. Dazu kamen in der Region noch rund 18.600 gemeldete Steckersolargeräte mit einer installierten Leistung von rund elf Megawatt (davon mehr als 13.000 Geräte neu im Jahr 2023).

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IFA 2024: E-Verbände stehen für über 100 Jahre elektrisierende und smarte Ideen

Der Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik (VDE), der Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH) und der Verband der Elektro- und Digitalindustrie (ZVEI) sind bei der Jubiläums-IFA wieder dabei. Vom 6. bis 10. September 2024 zeigen sie, wie smarte und vernetzte Ideen den Alltag komfortabler und sicherer machen und gleichzeitig dazu beitragen, Energie zu sparen.

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