Einsendeschluss für Designpreis Ofenflamme verlängert

Veröffentlicht am 14.11.2022 14:31 von NH-Nachrichten

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Kurzinterview mit zweimaligem Gewinner David Muhl

Design-Preis Ofenflamme vor dem Siegerobjekt 2021
Foto:ZVSHK

St. Augustin, 14. November 2022 – Bereits zum fünften Mal wird der Designpreis Ofenflamme ausgeschrieben. Für den Wettbewerb im kommenden Jahr haben die Veranstalter den Einsendeschluss bis zum 10. Januar 2023 verlängert. „Mit dem neuen Termin entsprechen wir dem Wunsch vieler Ofenbauer, die uns aufgrund der momentanen Auftragslage um einen Aufschub gebeten hatten“, erklärt Andreas Müller, Geschäftsführer Technik beim ZVSHK in Sankt Augustin. Prämiert werden individuell geplante und handwerklich erstellte Einzelfeuerungsanlagen wie zum Beispiel Grundöfen, Warmluftöfen, Heizkamine, Hypokausten und Herde. Die Einreichungen werden von der Jury nach Kriterien wie Einbindung in den Wohnraum und Architektur, Auswahl der verwendeten Baustoffe, Stimmigkeit von Formen, Farben und Symmetrie bewertet.

Der europaweit ausgeschriebene Wettbewerb prämiert herausragende Leistungen im Ofenbauhandwerk und wird vom Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) und der Zeitschrift Kamine & Kachelöfen aus dem Fachschriften-Verlag in Fellbach ausgelobt. Weiter unterstützt wird er von der Vereinigung europäischer Kachelofenbauerverbände (VEUKO) und vom Gesamtverband Ofenbau e. V. (GVOB).

„Schöne Kamine zeigen und Trends setzen“

David Muhl, Ofen- und Luftheizungsbaumeister im Rüegg Studio Freudenberg, gewann die Ofenflamme schon zwei Mal. Er bestätigt im nachfolgenden Kurzinterview, was die Teilnahme an diesem Wettbewerb so besonders macht.

Herr Muhl, was hat Sie bewogen, beim Designpreis Ofenflamme mitzumachen?

2015 habe ich das erste Mal an “der Ofenflamme“ teilgenommen. Ich war damals wie heute sehr erfreut, dass es in unserer kleinen Branche einen Designpreis gibt. Zur damaligen Zeit hatte ich ein sehr besonderes Projekt gebaut. Da habe ich die Chance genutzt und mich mit diesem Feuermöbel am Wettbewerb angemeldet. Damals durfte ich meine erste Ofenflamme gewinnen. Das wiederum hat mich natürlich angespornt, in den Folgejahren wieder mitzumachen. Und nach 6 Jahren ist es mir ein weiteres Mal geglückt, diese tolle Anerkennung zu erhalten. Jedoch ist es auch sehr wertvoll, schöne Kamine zu zeigen und im Gegenzug eine immense Vielfalt an Ofenkreationen zu sehen. Für mich ist es immer ein Ideenpool für neue Projekte. Denn es werden Trends gesetzt und Leidenschaft kommt zum Vorschein, da jeder Ofenbauer eine eigene Handschrift hat. Die Auszeichnung findet branchenübergreifend Beachtung und sorgt dafür, dass unsere Ofenbaukunst eine gewisse Prominenz erlangt.

Worauf kommt es Ihrer Meinung nach besonders an, wenn man sich bewirbt?

Die Qualität der Fotos ist meines Erachtens sehr wichtig. Es lohnt sich durchaus, eine besondere Anlage professionell fotografieren zu lassen. Dies dient nicht nur dem Wettbewerb, es überzeugt auch zukünftige Kunden von dem eigenen Können und der

Qualität unserer Arbeit. Die Exklusivität und die Besonderheit eines jeweiligen Projektes spielen mit Sicherheit auch eine Rolle. Wobei dies auch oft im Auge das Betrachters liegt. In diesem Fall bei der Jury. Daher lohnt es sich mehrere unterschiedliche Projekte einzureichen.

Und, die Liebe zum Handwerk muss gezeigt werden. Die Jury sollte erkennen, dass sich bei dem eingereichten Objekt Gedanken gemacht wurden.

Warum ist es gerade auch bei dieser Konjunkturlage wichtig, sich und sein Handwerk zu präsentieren?

Werbung, Marketing und eine solide Außenwirkung sollten in allen Zeiten berücksichtigt und gezeigt werden. Gute und schlechte Jahre kommen und gehen. Zu einem mittel- und langfristigen Denken gehört es dazu, auch in Krisenzeiten und einer schwachen Konjunkturlage Trends zu erkennen und sie umzusetzen. Für mich sind meine gebauten Ofenanlagen und deren Bilder, mit die wichtigsten Faktoren, um neue Interessenten zu überzeugen. Beständigkeit, Ehrlichkeit und Zuverlässigkeit zähle ich auch dazu. Daher gehört es sich nicht, aus der Angst und dem Elend andere Menschen Profit zu schlagen. Längerfristig wird sich das nicht gut auswirken, davon bin ich überzeugt.

Der Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) ist die Standesorganisation von vier Gewerken. Neben den Heizungsbauern und Installateuren, den Klempnern, den Behälter- und Apparatebauern vertritt er auch die Interessen der Ofen- und Luftheizungsbauer.

Weitere Informationen zum Designpreis Ofenflamme und zur Anmeldung finden sich unter www.ofenflamme.de
Kontakt zur Ofenflamme
Jürgen Bähr
Kommunikationsberatung
Telefon: 02241 9299-0
Mobil: 0171-1420060
E-Mail: j.baehr(at)berrycomm.de
Pressekontakt:
Frank Ebisch
Bereichsleiter Kommunikation ZVSHK
Telefon: 02241/9299-114
E-Mail: f.ebisch(at)zvshk.de

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