Januar 2026

Kein Stimmungsumschwung im Metallhandwerk

Auch zum Jahreswechsel 2025/2026 zeichnet sich kein Stimmungsumschwung im nordrhein-westfälischen Metallhandwerk ab. Dies zeigt das aktuelle Konjunkturblitzlicht des Fachverbandes Metall NW. Gerade einmal jedes zehnte Unternehmen rechnet für 2026 mit einer signifikanten Verbesserung der eigenen wirtschaftlichen Lage. Konstant herausfordernd war das Jahr 2025 insbesondere für die Maschinenbauer im Verband: Die durchschnittliche Beurteilung der aktuellen wirtschaftlichen Lage lag hier durchgehend schlechter als im übrigen Metallhandwerk – bei rund 3,7 nach dem Schulnotenprinzip. Zum Jahreswechsel beträgt der Wert sogar 3,79. Mit einem Wert von 3,24 beurteilen die Metallbauer ihre wirtschaftliche Lage zwar etwas besser, jedoch keineswegs optimistisch. Jeder dritte Metallbauer und jeder zweite Feinwerkmechaniker kann nicht einmal eine befriedigende Lage feststellen.

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Die Grafik zeigt die Entwicklung des Bedarfs an qualifizierten Fachkräften in den Jahren 2021 bis 2025. Mit 96.580 war der Bedarf im Jahr 2023 am größten und ging dann in den Folgejahren zurück. Der Rückgang trifft insbesondere an-/ungelernte Helfer, während qualifizierte Fachkräfte auch weiter gefragt sind. Bild: ZVEH

Fachkräftebedarf in den E-Handwerken weiterhin rückläufig

Gemäß der aktuellen Fachkräfteerhebung des ZVEH verzeichnen die E-Handwerke derzeit etwa 65.000 offene Stellen – 18 Prozent weniger als vor einem Jahr. Dies deutet darauf hin, dass der Bedarf an Fachkräften wie im Vorjahr weiter rückläufig ist. Am meisten betroffen sind an- und ungelernte Helfer. Die Gründe sind vielfältig: Die Krise im Neubaubereich hält an, die Sanierungsrate ist auf einem Tiefpunkt, die Energiewende stagniert. Angesichts der demografischen Entwicklung warnt der ZVEH jedoch: Der Fachkräftebedarf bleibt eine Herausforderung!  

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Start des Landeswettbewerbs »DesignTalente Handwerk NRW«

Wenn handwerkliches Können auf gestalterische Leidenschaft trifft, entstehen Arbeiten mit Charakter, Qualität und Aussagekraft. Genau diese Verbindung steht im Mittelpunkt des Landeswettbewerbs »DesignTalente Handwerk NRW«, für den sich Handwerkerinnen und Handwerker aus Nordrhein-Westfalen ab sofort bewerben können. Gesucht werden selbst entworfene und ausgeführte Designlösungen, die zeigen, wie vielfältig und anspruchsvoll Handwerk gestaltet. Die Arbeiten können in fünf Themenbereichen eingereicht werden:  Bild- & Druckmedien, Möbel & Außenelemente, Objekt & Skulptur, Schmuck & Mode sowie Wohn- & Einrichtungskultur. Die Bewerbungsphase für das Wettbewerbsjahr 2026 läuft bis zum 26. Mai 2026.

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Motorradmesse in Dortmund: Jedes Jahr ein Publikumsmagnet zum Saisonstart. Foto: Stefan Müller

MOTORRÄDER DORTMUND 2026: Saisonauftakt vom 5. bis 8. März 2026 in der Messe Dortmund

Vollgas Richtung Saisonstart: Die MOTORRÄDER DORTMUND nimmt Kurs auf die kommende Ausgabe und bestätigt zum Jahresausklang weitere starke Namen. Vom 5. bis 8. März 2026 wird die Messe Dortmund erneut zum Herzstück der Branche. Motorradfans erwartet ein Ausstellerfeld mit führenden Herstellern, innovativen Zubehör- und Bekleidungsmarken sowie Reifenkompetenz. Dazu kommt ein Messeerlebnis, das Lust auf die neue Saison macht.

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Marktlage beim Kauf und Verkauf augenoptischer Geschäfte: Weniger Existenzgründer, mehr Investoren

Aufgrund der herausfordernden Rahmenbedingungen hat sich die Marktlage für den Verkauf oder den Erwerb von augenoptischen Fachgeschäften im vergangenen Jahr weiter verändert. Grund sind dabei weniger die unsichere konjunkturelle und (welt)politische Lage, sondern brancheninterne Veränderungen. Die AOS Unternehmensberatung GmbH aus Dortmund, die durch viele Unternehmensbewertungen sowie durch die Betreuung von Geschäftsverkäufen bzw. Nachfolgeregelungen in der Augenoptik einen umfassenden Branchenüberblick hat, gibt auf Basis ihrer jährlichen Analyse einen Ausblick auf die Entwicklung bei Geschäftskäufen und -verkäufen.

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Andreas Ehlert , Präsident der Dachorganisation Handwerk.NRW (Foto: Handwerk.NRW)

Zum Jahresauftakt 2026: NRW-Handwerk fordert Wachstumsoffensive für den Mittelstand

Die konjunkturelle Lage im nordrhein-westfälischen Handwerk bleibt auch zu Beginn des Jahres 2026 angespannt. Seit Herbst 2023 tritt das Geschäftsklima des NRW-Handwerks mit seinen rund 200.000 Betrieben und 1,1 Millionen Beschäftigten auf der Stelle, eine spürbare Dynamik ist weiterhin nicht in Sicht. Rückläufige Umsätze und Auftragseingänge prägen in vielen Gewerken das Bild. „Die wirtschaftliche Entwicklung im Handwerk stagniert. Von Aufbruch kann derzeit keine Rede sein“, erklärte Andreas Ehlert, Präsident von HANDWERK.NRW, anlässlich der Jahrespressekonferenz am 9. Januar in Düsseldorf.

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IWH-Insolvenztrend: Firmenpleiten 2025 auf höchstem Stand seit zwei Jahrzehnten

Wie das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) in einer heute veröffentlichten Analyse feststellt, stieg die Zahl der Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften in Deutschland im Dezember wieder deutlich an. Im Gesamtjahr 2025 gab es so viele Firmenpleiten wie seit 20 Jahren nicht mehr. m Gesamtjahr 2025 wurden in Deutschland 17 604 Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften verzeichnet – der höchste Stand seit 2005. Selbst im Zuge der großen Finanzkrise 2009 lag die Zahl rund 5% niedriger. Insgesamt waren etwa 170 000 Arbeitsplätze von Insolvenzen betroffen, ebenfalls ein sehr hoher Wert.

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Rolf Rehbold, neuer Bereichsleiter der Berufsbildung beim Bundesverband Metall und Geschäftsführer des Bildungswerks Metall Foto: BVM

Rolf Rehbold neuer Bereichsleiter Berufsbildung beim Bundesverband Metall

Zum 1. Januar 2026 hat Rolf Rehbold die Position des Bereichsleiters Berufsbildung beim Bundesverband Metall (BVM) übernommen und zugleich die Geschäftsführung des Bildungswerks Metall angetreten. Zuvor war er 15 Jahre lang stellvertretender Direktor des Forschungsinstituts für Berufsbildung im Handwerk. In dieser Funktion begleitete Rehbold gemeinsam mit seinem Team unter anderem die Neuordnung der Meisterprüfung im Metallbauer- und im Feinwerkmechanikerhandwerk. Darüber hinaus verantwortete er – teilweise auch in Zusammenarbeit mit dem BVM – zahlreiche Projekte zu den Themen Nachwuchsgewinnung, Vermeidung von Ausbildungsabbrüchen, Berufslaufbahnkonzepte im Handwerk, Fachkarrieren im Metallhandwerk sowie Berufsmonitoring.

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Stromausfall: Risiko minimieren und rechtzeitig vorsorgen

Angesichts einer angespannten weltpolitischen Lage und multipler Bedrohungen sollte der Vorfall eine Warnung sein, der kritischen Infrastruktur hierzulande mehr Augenmerk zu widmen. Experten fordern das schon lange – auch vor dem Hintergrund, dass Deutschland sich stärker auf das Worst-Case-Szenario eines Angriffs vorbereiten müsse. „Wir müssen uns auch für den Ernstfall wappnen und unsere Stromnetze resilienter machen“, rät Thomas Bürkle, Vizepräsident des Zentralverbandes der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH): „Dazu zählen Notfallpläne, aber auch dass man Netze engmaschiger plant und baut, mehr Transformatoren einsetzt und verstärkt mit Ringleitungen arbeitet. Das sorgt dafür, dass im Notfall nur Teilbereiche betroffen sind.“

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Ungefähr zur Halbzeit des Weihnachtswunders hatten Matthias Spehr (l.), Obermeister der Tischler-Innung Essen, und Jens Südmeier von Tischler NRW (Mitte) die Möglichkeit, am gläsernen WDR 2-Studio auf dem Essener Burgplatz die Spenden-Produkte kurz vorzustellen und den bis dato gesammelten Spenden-Zwischenstand durchzugeben. Foto: Tischler NRW

Über 120.000 Euro für das WDR 2 Weihnachtswunder

15.644.246 Euro: Mit dieser neuen Rekordspendensumme ist nach fünf emotionalen und ereignisreichen Tagen am 17. Dezember 2025 das WDR 2 Weihnachtswunder auf dem Burgplatz in Essen zu Ende gegangen. Bereits zum vierten Mal hat das Tischlerhandwerk in NRW die Spendenaktion tatkräftig unterstützt und diesmal ebenfalls erneut einen neuen Spendenrekord aufgestellt: 124.704,92 Euro waren am Ende im Spendentopf.

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Keine wirtschaftliche Erholung in Sicht

Keine wirtschaftliche Erholung in Sicht: Das melden die Unternehmen im Mittleren Ruhrgebiet und in Westfalen mit Blick auf 2026. Die Ergebnisse der Konjunkturumfrage, bei der die 420 Mitgliedsunternehmen der Arbeitgeberverbände Ruhr/Westfalen unter anderem nach Geschäfts-, Umsatz- und Auftragserwartungen befragt werden, zeigt ganz deutlich: Die Wirtschaft  leidet weiter unter einer strukturellen Krise. In nahezu allen abgefragten Bereichen überwiegen pessimistische Einschätzungen deutlich.

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NRW-Bauhauptgewerbe: Investitionen 2024 rund 3 % niedriger als ein Jahr zuvor

Die rechtlichen Einheiten des nordrhein-westfälischen Bauhauptgewerbes tätigten im Jahr 2024 Investitionen in Höhe von 709,3 Millionen Euro. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren die Bruttoanlageinvestitionen damit um 22,6 Millionen Euro bzw. 3,1 % niedriger als ein Jahr zuvor.

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