Wirtschaft

Die Grafik zeigt die Entwicklung des Bedarfs an qualifizierten Fachkräften in den Jahren 2021 bis 2025. Mit 96.580 war der Bedarf im Jahr 2023 am größten und ging dann in den Folgejahren zurück. Der Rückgang trifft insbesondere an-/ungelernte Helfer, während qualifizierte Fachkräfte auch weiter gefragt sind. Bild: ZVEH

Fachkräftebedarf in den E-Handwerken weiterhin rückläufig

Gemäß der aktuellen Fachkräfteerhebung des ZVEH verzeichnen die E-Handwerke derzeit etwa 65.000 offene Stellen – 18 Prozent weniger als vor einem Jahr. Dies deutet darauf hin, dass der Bedarf an Fachkräften wie im Vorjahr weiter rückläufig ist. Am meisten betroffen sind an- und ungelernte Helfer. Die Gründe sind vielfältig: Die Krise im Neubaubereich hält an, die Sanierungsrate ist auf einem Tiefpunkt, die Energiewende stagniert. Angesichts der demografischen Entwicklung warnt der ZVEH jedoch: Der Fachkräftebedarf bleibt eine Herausforderung!  

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Keine wirtschaftliche Erholung in Sicht

Keine wirtschaftliche Erholung in Sicht: Das melden die Unternehmen im Mittleren Ruhrgebiet und in Westfalen mit Blick auf 2026. Die Ergebnisse der Konjunkturumfrage, bei der die 420 Mitgliedsunternehmen der Arbeitgeberverbände Ruhr/Westfalen unter anderem nach Geschäfts-, Umsatz- und Auftragserwartungen befragt werden, zeigt ganz deutlich: Die Wirtschaft  leidet weiter unter einer strukturellen Krise. In nahezu allen abgefragten Bereichen überwiegen pessimistische Einschätzungen deutlich.

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RWI-Konjunkturprognose: Wachstum erst wieder 2025

Das RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung mit Sitz in Essen geht in seiner aktuellen Konjunkturprognose davon aus, dass die deutsche Wirtschaftsleistung in diesem Jahr um 0,2 Prozent sinkt. In seiner Prognose vom September dieses Jahres hatte es noch einen Zuwachs um 0,1 Prozentpunkte erwartet. Für 2025 prognostiziert das RWI eine Zunahme von 0,6 Prozent Wirtschaftswachstum. Für 2026 wird ein Anstieg von 1,3 Prozent erwartet. Die Arbeitslosenquote wird 2025 bei 6,1 Prozent liegen und 2026 leicht auf 5,9 Prozent zurückgehen. Die Inflationsrate dürfte im nächsten Jahr bei 2,2 Prozent liegen, im übernächsten Jahr auf 1,9 Prozent abnehmen.

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Der Energieverbrauch in der NRW-Industrie sank 2023 um 5,8 Prozent

Das Verarbeitende Gewerbe in Nordrhein-Westfalen hat im Jahr 2023 mit 1 084 Petajoule 5,8 Prozent weniger Energie verbraucht als ein Jahr zuvor. Verglichen mit den Vorjahresergebnissen wies der Energieträger Heizöl (−10,7 Prozent) den größten Rückgang aller Energieträger auf. Nur die Erneuerbaren Energieträger verzeichneten mit 0,5 Prozent einen leichten Zuwachs gegenüber 2022. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren Kohle (Anteil: 23,3 Prozent), Erdgas (Anteil: 20,9 Prozent) und Strom (Anteil: 17,0 Prozent) die wichtigsten Energieträger für die nordrhein-westfälische Industrie.

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Konsumklima klettert auf den höchsten Stand seit April 2022

Die Verbraucherstimmung in Deutschland setzt im Oktober ihre Erholung fort. Da sich sowohl die Einkommenserwartung als auch die Anschaffungsneigung zum zweiten Mal nacheinander verbessern und die Sparneigung etwas zurück geht, steigt auch die Prognose des Konsumklimas zum zweiten Mal in Folge: Für November wird für das Konsumklima im Vergleich zum Vormonat (revidiert -21,0 Punkte) ein Anstieg von 2,7 Zähler auf -18,3 Punkte prognostiziert.

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Ruhrlagebericht: Wirtschaft steckt tief in der Krise

Die Unternehmen in der Metropole Ruhr hängen in der Rezession fest. Vor allem der Handel blickt pessimistisch in die Zukunft. Nur etwa ein Viertel der Unternehmen berichtet von einer guten Geschäftslage. Das zeigt der aktuelle Ruhrlagebericht der Industrie- und Handelskammern in der Region. Der IHK-Konjunkturklimaindex verharrt zum dritten Mal in Folge auf einem niedrigen Wert, aktuell bei 94 Punkten. Seit mehr als 15 Jahren habe es im Ruhrgebiet keine so lang anhaltend schlechten Umfragewerte gegeben, so die Kammern.

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Handwerk und Mittelstand stärken: für Wachstum und Zusammenhalt!

Anlässlich der aktuellen Debatte über den künftigen Kurs in der Wirtschaftspolitik im Nachgang zur Veröffentlichung des wirtschaftspolitischen SPD-Positionspapiers erklärt Jörg Dittrich, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH): „Es ist gut, dass die Debatte über den künftigen Kurs der Wirtschaftspolitik wieder an Fahrt aufgenommen hat. Es ist jedoch enttäuschend, dass die SPD in ihrem jüngsten wirtschaftspolitischen Papier einmal mehr die Industrie priorisiert und den Mittelstand im Regen stehen lässt. In einer Zeit, in der die gesamte Wirtschaft unter Druck steht, kann sich das Handwerk keine Vertröstungen leisten, dass Mittelstand-bezogene Positionen zu einem späteren Zeitpunkt folgen werden.“

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Bauwirtschaft präsentiert Studie zur Senkung der Grunderwerbsteuer

Der Zentralverband Deutsches Baugewerbe hat zusammen mit der Bauwirtschaft Baden-Württemberg e.V. (BWW), dem Landesverband Bayerischer Bauinnungen, dem Baugewerbe-Verband Niedersachsen sowie den Bauverbänden NRW beim Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) Köln eine Studie in Auftrag gegeben. Diese untersucht, wie sich eine Senkung der Grunderwerbsteuer auf die Neubaunachfrage auswirkt. Im Ergebnis würde eine Halbierung der Grunderwerbsteuer nicht nur die Zahl der Baugenehmigungen um fast 10 Prozent steigern.

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NRW-Exporte im Juli 2024 um 7,2 Prozent höher als ein Jahr zuvor

Die nordrhein-westfälische Wirtschaft exportierte im Juli 2024 Waren im Wert von 19,4 Milliarden Euro. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, waren das 7,2 Prozent mehr als im Juli 2023 (damals 18,1 Milliarden Euro). Der Importwert lag mit 24,4 Milliarden Euro um 2,9 Prozent höher als ein Jahr zuvor (damals: 23,7 Milliarden Euro). Im Vergleich zum Juli 2022 ist bei der Importsumme ein Rückgang von 7,7 Prozent zu verzeichnen (Juli 2022: 26,5 Milliarden Euro).

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NRW-Handwerkszählung 2022: 0,9 Prozent weniger Beschäftigte aber 9,6 Prozent mehr Umsatz als 2021

Im nordrhein-westfälischen Handwerk waren im Jahr 2022 bei 110 200 Handwerksunternehmen rund 1,13 Millionen Personen tätig; der Umsatz belief sich auf 152,7 Milliarden Euro. Die Zahl der Beschäftigten war um 0,9 Prozent niedriger – der Jahresumsatz aber um 9,6 Prozent höher als im Jahr 2021.

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RWI-Prognose: In Deutschland ist kein konjunktureller Aufschwung in Sicht

Das RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung mit Sitz in Essen erwartet für dieses Jahr einen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um 0,1 Prozent, im Juni war es noch von einem Plus von 0,4 Prozent ausgegangen. Für das Jahr 2025 senkt das RWI seine Prognose von 1,5 auf 0,9 Prozent. Für das Jahr 2026 geht das Institut von 1,4 Prozent Wirtschaftswachstum aus. Grund für die niedrigeren Prognosen für dieses und nächstes Jahr ist vor allem, dass die gesamtwirtschaftliche Nachfrage trotz teils spürbar verbesserter Rahmenbedingungen bisher keinen Schwung entfaltet. Die Inflationsrate dürfte im Durchschnitt dieses Jahres 2,3 Prozent betragen und 2025 und 2026 auf jeweils 2 Prozent zurückgehen.

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August 2024: Schwache Konjunktur hat Arbeitsmarkt in der Metropole Ruhr im Griff

Im August 2024 sind in der Metropole Ruhr insgesamt 276.839 Personen arbeitslos gemeldet. Das sind im Vergleich zum Vorjahresmonat (August 2023) 10.252 Personen mehr ohne Arbeit, was einer Zunahme von 3,8 Prozent entspricht. Im Vergleich zum Juli 2024 steigt die Zahl der Arbeitslosen deutlich um 2.970 Personen, was einem Anstieg von 1,1 Prozent entspricht. Der Anstieg der Arbeitslosenzahlen ist aufgrund der Sommerferien und dem damit zusammenfallenden Ende vieler arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen zur Jahresmitte sowie dem Auslaufen von befristeten Arbeitsverträgen durchaus nicht ungewöhnlich. Allerdings führt die schwache Konjunktur und das schwierige gesamtwirtschaftliche Klima dazu, dass deutlich weniger eingestellt wurde als in den vergangenen Jahren.

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