Mai 2023

Digitaler Bauantrag: „Positiver Schritt in die richtige Richtung“

Laut Bundesbauministerium sollen in diesem Jahr Bauherren bundesweit die Möglichkeit bekommen, ihre Bauanträge digital einzureichen. Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer Zentralverband Deutsches Baugewerbe, begrüßt die Ankündigung – und plädiert für verbindliche Regelungen. „Bis Ende 2023 sollen etwa 500 von 851 Behörden der unteren Bauaufsicht das neue System zur digitalen Antragstellung nutzen, heißt es aus dem Bundesbauministerium. Das ist auf jeden Fall ein wichtiger Schritt in die digitale Richtung. Es ist aber noch ein langer Weg.“

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„Blei-Verbot könnte für Handwerksbetriebe existenzbedrohend werden“

Die Europäische Chemikalienagentur ECHA hat Mitte April der Europäischen Kommission empfohlen, Blei und sieben weitere Stoffe in Anhang XIV der REACH-Verordnung aufzunehmen. „Sollte Blei in die REACH-Verordnung aufgenommen werden, wäre es zulassungspflichtig. Für Gewerke wie den Musikinstrumentenbau, speziell den Orgelbau, käme das einem Verbot gleich“, sagt Henrik Himpe, Stv. Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Dortmund. Auch im Dachdeckerhandwerk findet Blei seine Anwendung, beispielsweise beim Verbinden von Dachfenstern, Gauben oder Schornsteinen mit dem Dach.

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Stadt Hagen weiht rekonstruierte Gartenanlage Hohenhof ein

Gut ein Jahr nach dem ersten Spatenstich sind die Arbeiten an der Gartenanlage des Hohenhofs in Hagen fast abgeschlossen. Jetzt wurde die nach historischem Vorbild rekonstruierte Anlage, die zu den Standorten der Internationalen Gartenausstellung (IGA) Metropole Ruhr 2027 gehört, offiziell eingeweiht. Sie „repräsentiert die Vielfalt des Ruhrgebiets und setzt ein Zeichen für die Zukunft nachhaltiger Projekte“, so Karola Geiß-Netthöfel, Aufsichtsratsvorsitzende IGA Metropole Ruhr gGmbH und Direktorin des Regionalverbandes Ruhr (RVR).

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Werkstätten des Handwerks bauen Elektromobilität aus

Das Handwerk geht nicht nur beim Ausbau der Infrastruktur für die Elektromobilität voran, sondern auch bei seiner Nutzung. Nach fast zwei Jahren im bewährten Einsatz eines Elektro­transporters hat sich der Dortmunder Bildungskreis Handwerk e.V. (BKH) nun für ein zweites, noch größeres Fahrzeug entschieden. BKH-Geschäftsführer Volker Walters und der stellvertretende Geschäftsführer Martin Rostowski konnten am Mittwoch die Schlüssel für den Logistar 200, einen vollelektrischen Transporter des Herner Autoherstellers „Cenntro“ beim Lüner Autohaus Trompeter GmbH entgegennehmen.

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NRW-Unternehmen verbuchten 2021 Umsätze in Rekordhöhe

Im Jahr 2021 ist der Gesamtumsatz der 611 049 in Nordrhein-Westfalen ansässigen Unternehmen um 252 Milliarden Euro (+16,8 Prozent) auf rund 1,75 Billionen (1 754 915 873 046) Euro gestiegen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand jetzt vorliegender Ergebnisse der Umsatzsteuerstatistik-Voranmeldung mitteilt, konnten die Unternehmen damit das bisherige Rekordergebnis aus dem Jahr 2019 (1,59 Billionen Euro) um 10,6 Prozent übertreffen. Die Zahl der Unternehmen lag nahezu auf dem Niveau des Jahres 2020 (−0,2 Prozent).

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E-Meister/-in des Jahres 2023 gesucht

Der Meister-Titel ist in den E-Handwerken ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zum eigenen Betrieb. Für viele Gesellen eröffnen sich dadurch zudem weitere Karrierechancen, denn Meister/-innen sind Vorbilder für den e-handwerklichen Nachwuchs und tragen im Berufsalltag Verantwortung. Und sie gewinnen, nicht zuletzt aufgrund des zunehmenden Fachkräftebedarfs, weiter an Bedeutung. Um zu zeigen, wie wertvoll eine solch hochwertige Weiterbildung sein kann, verleihen die E-Handwerke im Rahmen der „Deutschen Meisterschaften der E-Handwerke“, die jedes Jahr im November in Oldenburg stattfinden, erstmals den Titel „E-Meister/-in des Jahres“. Erstmals vergeben wird der Preis im Rahmen der Deutschen Meisterschaften der E-Handwerke am 18. November 2023 in Oldenburg.Vorschläge können bis zum 30. Juni 2023 eingereicht werden.

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Unternehmerverband Handwerk im Austausch mit Landtagsabgeordneten

Erstmals in der neuen Wahlperiode des nordrhein-westfälischen Landtages trafen sich Vertreter des Handwerks und der Fachverbände mit den Mitgliedern des Ausschusses für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie. Der  Unternehmerverband Handwerk NRW (UVH) hatte die Landtagsabgeordneten zum Parlamentarischen Lunchgespräch eingeladen.

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Gewerbesteueraufkommen der Ruhrgebietskommunen stieg 2022

Rund 3,4 Milliarden Euro aus der Gewerbesteuer sind im Jahr 2022 in die Kassen der Städte und Gemeinden im Ruhrgebiet geflossen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das etwa 579 Millionen mehr als ein Jahr zuvor. Die höchsten absoluten Zuwächse aller Kommunen der Metropole Ruhr verzeichneten Gelsenkirchen (+117 Millionen Euro) und Duisburg (+112 Millionen Euro). Beide Kommunen zählen auch im NRW-weiten Vergleich nach Düsseldorf zu den Städten mit dem stärksten Wachstum. Für das Jahr 2022 wurden die höchsten Einzahlungen aus der Gewerbesteuer je Einwohner aller Städte und Gemeinden des Ruhrgebiets für Holzwickede (1.410,17 Euro je Einwohner), Ennepetal (1.387,33 Euro) und Rheinberg (1.276,89 Euro) verzeichnet.

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Startschuss für eine neue Datenschnittstelle „Open Masterdata“ auf der ISH 2023

Gemeinsam mit dem Deutschen Großhandelsverband Haustechnik (DGH) und dem Bundesverband Bausoftware (BVBS) hat der ZVSHK eine neue Datenschnittstelle für die Software des Handwerks mitentwickelt, die mittelfristig das alte Datenformat Datanorm ablösen wird. Zur ISH wurde offiziell der Startschuss dazu gegeben.

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Geschäftsklima hat sich etwas verbessert

88 Prozent der Handwerksbetriebe im Kammerbezirk Dortmund sind mit ihrer aktuellen Geschäftslage zufrieden (Frühjahr 2022: 87 Prozent, Herbst 2022: 85 Prozent). 83 Prozent der Unternehmen rechnen mit einer guten Entwicklung im kommenden halben Jahr (Frühjahr 2022: 79 Prozent, Herbst 2022: 58 Prozent). Die aktuelle Konjunkturumfrage der Handwerkskammer (HWK) Dortmund zeigt, dass sich die Situation im Vergleich zum Vorjahr trotz vielfältiger Herausforderungen etwas entspannt hat. Das Klima – der Mittelwert aus Geschäftslage und Erwartungen – liegt derzeit bei 86 Prozent (Frühjahr 2022: 83 Prozent).  

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Das Gewerbesteueraufkommen der NRW-Kommunen war 2022 um 15,4 Prozent höher als 2021

Rund 15,4 Milliarden Euro aus der Gewerbesteuer sind im Jahr 2022 in die Kassen der nordrhein-westfälischen Städte und Gemeinden geflossen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das 15,4 Prozent mehr als ein Jahr zuvor (2021: 13,3 Milliarden Euro) und 20,6 Prozent mehr als im Vor-Corona-Jahr (2019: 12,8 Milliarden Euro). Im ersten Pandemie-Jahr (2020) war das Gewerbesteueraufkommen auf 10,2 Milliarden Euro zurückgegangen.

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Wohnungsbaukrise: „Es sind die Bauwilligen, die Unterstützung brauchen“

Zu der Diskussion um die Anhebung der Neubauförderung zwischen Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck und Bundesbauministerin Klara Geywitz nimmt Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe, wie folgt Stellung: „Der Vorschlag von Bundeswirtschaftsminister Habeck, die Neubauförderung anzuheben, ist richtig. Es sind die Bauwilligen, die angesichts historisch hoher Materialpreise und Zinskosten schnellstens Unterstützung brauchen. Die Wohnungsbauzahlen sind bereits massiv am Einbrechen. Eine Anhebung wäre aber auch für die Unternehmerinnen und Unternehmer ein wichtiges Signal, denn sie würde die Nachfrage stützen und damit auch Kurzarbeit und Personalabbau in den Unternehmen verhindern.“

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