Mai, 2023

 

ZVEH unterstützt Aufbau eines Kompetenzzentrums

In Halle (Saale) hat die Deutsche Energie-Agentur (dena) mit dem Aufbau eines Kompetenzzentrums begonnen. Das Kompetenzzentrum für Energieeffizienz durch Digitalisierung, kurz KEDi, soll künftig bundesweit als zentrale Anlaufstelle vor allem für kleine und mittlere Industrieunternehmen (KMU), aber auch für Handwerksunternehmen aus dem SHK- und Elektro-Bereich, sowie für die Gebäudewirtschaft dienen. Auftraggeber sind das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) sowie das Land Sachsen-Anhalt.


2022 wurden in der Metropole Ruhr so viele Personen eingebürgert wie seit 2003 nicht mehr

Im Jahr 2022 wurden in der Metropole Ruhr 12.899 Ausländerinnen und Ausländer eingebürgert und erhielten damit die deutsche Staatsangehörigkeit. Das ist der höchste Wert seit 2003 (damals: 13.211). Im Vergleich zum Vorjahr (2021: 8.676) waren es rund 32,74 Prozent mehr Einbürgerungen. Das geht aus Daten der NRW-Statistik von IT.NRW hervor. Die Metropole Ruhr liegt damit im bundesweiten Trend: Auch NRW schreibt mit 40.824 Einbürgerungen die höchste Zahl seit 2003 (44.318) und verzeichnet 39,6 Prozent mehr Einbürgerungen als ein Jahr zuvor (2021: 29.250). Mit 14.081 Einbürgerungen standen syrische Staatsangehörige im Jahr 2022 zum zweiten Mal in Folge auf Platz eins der am häufigsten eingebürgerten Nationalitäten in NRW.


Baugenehmigungen stürzen ab

Die heute vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Baugenehmigungszahlen für Wohnungen kommentiert Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer Zentralverband Deutsches Baugewerbe:

„Seit Mai letzten Jahres sind die Baugenehmigungszahlen in Deutschland im Sinkflug. Im März 2023 erteilten die Behörden nun sogar 29,6 % weniger Baugenehmigungen als im März 2022. Ein größeres Minus gab es zuletzt 2007. Der Vergleich zum Vorjahresquartal ergibt ein Minus von 25,7 %. Ohne ein Umdenken in der Förderpolitik wird der Wohnungsbau eine Bruchlandung hinlegen. Uns werden auf viele Jahre die dringend benötigten Wohnungen fehlen.”


Ruhr-Handwerk: Konjunktur stabilisiert sich – Risiken bleiben

Das Handwerk in der Region Ruhr hat sich stabilisiert und zeigt sich trotz eines nach wie vor angespannten gesamtwirtschaftlichen Umfelds robust. Das ist die zentrale Botschaft der aktuellen Konjunkturumfrage der drei Ruhr-Handwerkskammern Dortmund, Düsseldorf und Münster. Der Geschäftsklimaindex steigt im Vergleich zum Herbst des Vorjahres um 23 Punkte und liegt nun bei einem Wert von 118. 87 Prozent aller Betriebe bewerten ihre aktuelle Geschäftslage als gut oder befriedigend.


Spitzenforschung: Neue Humboldt-Professur geht in die Metropole Ruhr

Einer der höchstdotierten Forschungspreise Deutschlands – die Alexander-von-Humboldt-Professur – geht in diesem Jahr in die Metropole Ruhr: Edvardas Narevicius (Atom- und Molekülphysik) von der Technischen Universität Dortmund wurde am Donnerstag, 11. Mai, mit dem renommierten Forschungspreis ausgezeichnet. Er erhält fünf Millionen Euro für seine experimentellen Forschungen. Das teilte das NRW-Ministerium für Kultur und Wissenschaft mit. Edvardas Narevicius (49) betreibt Grundlagenforschung und beobachtet als Vorreiter der Ultra-Tieftemperaturchemie Reaktionen kleinster Teilchen. Mit seinen Experimenten gelingt es ihm, bislang unentdeckte Quanteneffekte zu beobachten. Vor seinem Antritt an der Technischen Universität Dortmund hat er am Weizmann Institute of Science in Rehovot/Israel geforscht und gelehrt. Seine Arbeit fließt in den Exzellenzcluster RESOLV ein, eine Kooperation der drei an der University Alliance Ruhr beteiligten Universitäten in Dortmund, Bochum und Duisburg-Essen.


WHKT beteiligt sich an Auftaktveranstaltung der Landesregierung

Für das Handwerk in NRW nahm der Präsident des Westdeutschen Handwerkskammertages, Berthold Schröder, am 11.05.2023 an der Auftaktveranstaltung der Landesregierung zur Vorstellung und Diskussion der angekündigten Fachkräfteoffensive teil. In seinen Diskussionsbeiträgen betonte er, dass es vor allem um eine echte Gleichwertigkeit von akademischer und beruflicher Bildung gehe und eine Berufsorientierung in allen Schulformen zu gestalten sei, die ergebnisoffen geführt werde. »Gerade an den höheren Schulen ist es leider vielfach so, dass gerade die Karrierechancen des Handwerks eine viel zu kleine Rolle spielen«, so der Präsident


Industrie setzt bereits großflächig auf Gebäudeautomation

Visits: 1981.05.2023 Viele Industrieunternehmen setzen bereits auf intelligente Gebäudetechnologien. Hoch im Kurs stehen insbesondere Lösungen für die Bereiche „Licht“ und „Heizung“. Auch Handel und Dienstleistungssektor setzen vermehrt auf eine smarte Steuerung. Industrie und Wirtschaft setzen zunehmend auf smarte Gebäudetechnologien. Das ist das Ergebnis einer vom Digitalverband Bitkom durchgeführten repräsentativen Befragung unter 603 Unternehmen ab 20 Beschäftigten in Deutschland. Als Hauptgründe geben die befragten Unternehmen an, die Klimaziele erfüllen und Energie sparen zu wollen. Aber auch die Reduktion von Kosten spielt eine wichtige Rolle. Zum Einsatz kommen vernetze Gebäudetechnologien insbesondere imMehr


Klima braucht Nachwuchs

Seitdem neu über die Themen Energie und die Abhängigkeit von Energielieferanten nachgedacht werden musste, ist eine Ausbildung im Handwerk für viele Schulabgänger plötzlich eine Perspektive. Jahrelang schien nur der Hörsaal für Schulabsolventen attraktiv zu sein. Der Blick zum Dachdeckerhandwerk lohnt sich mehr als je zuvor.


Leiter für das Schulungszentrum der GFW-BAU gesucht

Für das Schulungszentrum im Bauforum NRW in Holzwickede sucht die GFW-BAU zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen neuen Leiter. Die GFW-BAU (Gesellschaft zur Förderung des Westfälischen Baugewerbes mbH) in Dortmund prägt seit fast 6 Jahrzehnten die Personalqualifizierung und Personalentwicklung in der Bauwirtschaft. Mit dem umfassenden Seminar- und Lehrgangsangebot trägt die GFW-BAU effizient dazu bei, dass sich Mitarbeiter der Bauwirtschaft in den verschiedensten Berufsgruppen auf allen betrieblichen Ebenen qualifizieren können, von der Bürokraft über den Polier und Meister bis hinauf zur ersten Führungsebene. Bewerbungsunterlagen bis zum 31. Mai 2023 per Mail an: bewerbungen@bauverbaende.nrw


Ehrenpräsident und Ehrenobermeister Walter Derwald vollendet 80. Lebensjahr

„Man muss lernen loszulassen.“ Mit diesen Worten kündigte Walter Derwald bereits im Jahre 2015 seinen sukzessiven Rückzug aus seinen zahlreichen Ehrenämtern an. 2018 gab der Dortmunder Bauunternehmer und Investor dann sein Amt als Präsident des Baugewerbeverbandes  Westfalen ab. Anfang Mai vollendete der Ehrenpräsident des Baugewerbeverbandes Westfalen und Ehrenobermeister der Baugewerbe-Innung Dortmund und Lünen nun sein 80. Lebensjahr.